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Niederlande
Tripolis

Ausländer fliehen wegen neuer Kämpfe aus Libyen

Immer mehr Länder bringen angesichts der heftigen Kämpfe und der chaotischen Zustände in Libyen ihre dort lebenden Bürger in Sicherheit. Nach den USA und Großbritannien zog auch Deutschland sein Botschaftspersonal ab. Die Niederlande und Österreich bereiteten gestern ähnliche Aktionen in dem ölreichen nordafrikanischen Land vor. Da die Ausländer nicht über den umkämpften internationalen Flughafen von Tripolis ausreisen können, versuchen sie es auf dem Landweg oder über den Militärflugplatz Mitiga. Über der Hauptstadt Tripolis stand eine schwarze Rauchsäule: Ein Treibstofflager mit sechs Millionen Litern Benzin in der Nähe des Flughafens brannte nach einem Raketentreffer vom Vortag noch lichterloh. mehr

Niederlande schickt vorerst kein Militär in die Ukraine

Angesichts der heftigen Kämpfe in der Ostukraine schicken die Niederlande keine militärische Schutztruppe zu dem Absturzgebiet von Flug MH17. Die neu aufgeflammten Kämpfe zwischen der ukrainischen Armee und prorussischen Rebellen rund um das Gebiet machten einen solchen Einsatz unmöglich, sagte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte nach einer Dringlichkeitssitzung seines Kabinetts. Die Niederlande, Australien und Malaysia wollten militärische Spezialkräfte einsetzen, um forensische Experten und Ermittler zu schützen. Sie sollen weitere Opfer bergen und Ursachen des Absturzes der Boeing von Malaysia Airlines am 17. Juli untersuchen. mehr