Nikosia
Nach Krebserkrankung

Zyprischer Fußball-Präsident nach 17 Jahren im Amt gestorben

Der langjährige Präsident des zyprischen Fußball-Verbandes, Costakis Koutsokoumnis, ist nach einer langen Krebserkrankung gestorben. Der 61-Jährige starb nach Angaben des zyprischen Fußballverbandes am Montag in einer Klinik der zyprischen Hauptstadt Nikosia. Seine Beerdigung soll am Donnerstag stattfinden, teilte der zyprische Fußball-Verband mit. Koutsokoumnis war seit 2001 Präsident des Verbandes. Im vergangenen Jahr wurde er auch Mitglied des Councils des Weltverbandes Fifa. mehr

Den Haag

Niederländisches Parlament erkennt Völkermord an

Das niederländische Parlament hat den im Osmanischen Reich an Armeniern begangenen Massenmord als Völkermord anerkannt. Mit überwältigender Mehrheit stimmten die Abgeordneten gestern einem entsprechenden Antrag zu. Die Regierung wird den Völkermord zwar nicht anerkennen, will aber einen Vertreter zur Gedenkfeier in Eriwan am 24. April entsenden. Bei Massentötungen und Deportationen von Armeniern waren von 1915 an nach Schätzungen bis zu 1,5 Millionen Angehörige der christlichen Minderheit ums Leben gekommen. mehr

Nikosia

Zyprer bestätigen konservativen Präsidenten

Der Konservative Nikos Anastasiades bleibt Präsident von Zypern. Bei der Stichwahl setzte sich der Amtsinhaber gegen den von den Kommunisten unterstützten Stavros Malas durch. Anastasiades kam auf 56 Prozent der Stimmen, Malas erreichte 44 Prozent. In der EU dürfte das Wahlergebnis für Erleichterung sorgen. Anastasiades, der seine erste Amtszeit im März 2013 angetreten hatte, als Zypern am Rand des Staatsbankrotts stand, hat sich als versierter Krisenmanager bewiesen. Dank zügiger Reformen und strikter Haushaltsdisziplin ließ die Insel die Probleme schneller hinter sich als erwartet; seit 2015 wächst die Wirtschaft wieder. mehr

Pyrotechnik auf Zypern

Uefa belegt Borussia Dortmund mit Strafe von 15.000 Euro

Die Europäische Fußball-Union hat Borussia Dortmund wegen des Fehlverhaltens von Fans im Champions-League-Spiel bei APOEL Nikosia bestraft. Weil Anhänger beim 1:1 am 17. Oktober auf Zypern Feuerwerkskörper gezündet haben, muss der Fußball-Bundesligist 15 000 Euro zahlen. Das teilte die Uefa am Dienstag mit. Nikosia wurde wegen unterschiedlicher Vergehen mit einer Strafe von 51 000 Euro belegt. Der griechische Club Olympiakos Piräus wurde zu einer 60.000-Euro-Strafe unter anderem dafür verurteilt, dass Fans am 31. Oktober beim 0:0 gegen den FC Barcelona für eine Umarmung und ein Selfie mit Superstar Lionel Messi aufs Spielfeld gelaufen sind. mehr