Nizza
Radsport

Henao übernimmt Führung bei Paris-Nizza

Der Kolumbianer Sergio Henao hat die Führung bei der Frühjahrs-Fernfahrt Paris-Nizza übernommen. Der Radprofi vom Team Sky kam am Samstag auf der 7. und vorletzten Etappe als Vierter ins Ziel und verdrängte Julian Alaphilippe von Rang eins. Der Tagessieg nach 177 Kilometern von Nizza auf den Col de la Couillole ging an Richie Porte aus Australien (BMC). Der Champion von 2016 gewann als Solist hinauf zum höchstgelegenen Etappenziel in der Historie des Rennens vor dem ehemaligen Tour-de-France-Sieger Alberto Contador aus Spanien (Trek) und dem Iren Daniel Martin (Quick-Step). Henao hat vor dem Schlussabschnitt am Sonntag mit Start und Ziel in Nizza gute Chancen auf den Gesamtsieg. Der Südamerikaner führt im Kampf um das Gelbe Trikot eine halbe Minute vor Martin, eine Sekunde dahinter rangiert Contador auf Platz drei. Der Franzose Alaphilippe rutschte auf Position fünf ab. Bester Deutscher in der Wertung ist Sprinter André Greipel als 58. mit knapp einer Stunde Rückstand. mehr

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Porte gewinnt Rekord-Ankunft bei Paris-Nizza

Der australische Radprofi Richie Porte (BMC Racing) hat die rekordträchtige Königsetappe bei der 75. Austragung der Fernfahrt Paris-Nizza gewonnen. Der 32-Jährige triumphierte auf dem 177 Kilometer langen Teilstück von Nizza hinauf zum Col de la Couillole, der mit 1678 Metern über dem Meeresspiegel die höchste Bergankunft in der Geschichte der Rundfahrt ist. Vor der Schlussetappe am Sonntag rund um Nizza übernahm Sergio Henao (Kolumbien/Sky) als Vierter des Tages (32 Sekunden zurück) das Gelbe Trikot des Gesamtführenden und liegt 30 Sekunden vor dem Iren Dan Martin (Quickstep-Floors) auf Rang zwei. Neuer Dritter ist der zweimalige Tour-de-France-Sieger Alberto Contador aus Spanien (Trek-Segafredo/31 Sekunden zurück). Der bisher führende Franzose Julian Alaphilippe (Quickstep-Floors) büßte auf dem Schlussanstieg 2:40 Minuten ein und fiel auf den fünften Platz (1:22 Minuten zurück). Die deutschen Fahrer um die Topsprinter Marcel Kittel (Arnstadt/Quickstep-Floors) und André Greipel (Rostock/Lotto-Soudal) hatten erwartungsgemäß nichts mit dem Ausgang des Rennens zu tun. mehr