Thema
Norwegen
Handball

EM-Turniere 2018 und 2020 vergeben

Die Handball-Europameisterschaft 2020, die erstmals mit 24 anstatt wie bisher mit 16 Mannschaften ausgespielt wird, findet grenzübergreifend in Schweden, Norwegen und Österreich statt. Das gab die Europäische Handball-Föderation (EHF) am Samstag bei ihrem Kongress in Dublin bekannt. Bei der ersten EM 1994 in Portugal waren lediglich zwölf Mannschaften am Start, bei der EM 2002 wurde das Feld auf 16 Teams aufgestockt. Beim neuen Modus soll in sechs Vorrundengruppen a vier Mannschaften gespielt werden. Die zwei besten Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für eine der beiden Hauptrundengruppen, die jeweils sechs Mannschaften umfassen. Die beiden besten Teams dieser Gruppen ziehen ins Halbfinale ein. Die Vorrunde wird in Malmö, Göteborg, Trondheim, Wien und Graz gespielt, die Hauptrunde in Wien und Malmö oder Göteborg und das Finale in der 24.000 Besucher fassenden Arena in Stockholm. Die EM 2018 vergab die EHF an Kroatien. Die EM-Turniere der Frauen finden 2018 erstmals in Frankreich und 2020 in Norwegen und Dänemark statt. mehr

Energie

Statoil

Das Öl- und Gasunternehmen ist der größte Konzern Norwegens und zu 67 Prozent in Staatsbesitz. Statoil glänzt in Bezug auf die wichtige Kennzahl "Reserve-Erneuerungs-Quote". Das Verhältnis von nachgewiesenen organischen Reserven in Relation zur geförderten Öl- und Gasmenge beträgt 149 Prozent. Der Branchenschnitt liegt bei 113 Prozent. Ein Wert unter 100 Prozent signalisiert schrumpfende Reserven. Die Rendite für neue Projekte soll durchschnittlich um acht Prozent steigen. Ab 2016 sollen jährlich 1,3 Millarden Dollar gespart werden. Das KGV beträgt 12,1, die freie Cashflow Rendite 3,8 Prozent. (London, 9.9.: 21,57 Euro) mehr

Spiel gegen Anand

Schach-WM gerettet: Carlsen unterzeichnet Vertrag

Die Schach-Weltmeisterschaft zwischen Titelverteidiger Magnus Carlsen aus Norwegen und den Inder Viswanathan Anand kann wie geplant im November über die Bühne gehen. Der 23 Jahre alte Norweger unterschrieb kurz vor Ablauf der Frist am Sonntag den WM-Vertrag. Die Unterschrift von Anand liegt seit längerer Zeit vor. Das Duell soll nun vom 7. bis 28. November in der russischen Olympia-Stadt Sotschi stattfinden. Carlsen hatte die Unterzeichnung des Vertrages lange hinausgezögert. Vor dem Hintergrund der Situation in der Ukraine und den daraus entstandenen Konflikten mit Russland war der Norweger mit der Wahl von Sotschi als Austragungsort sehr unzufrieden. Außerdem missfielen ihm die finanziellen Konditionen des WM-Duells. Sein Versuch, den Zweikampf mit Anand an einen anderen Ort zu verlegen, scheiterte.  Carlsen, der vorige Woche bei einem Turnier in St. Louis/USA gespielt hatte, unterzeichnete den Vertrag nur wenige Stunden vor Ende der Frist, die ihm der Internationale Schachverband FIDE eingeräumt hatte. mehr