Novartis AG - News zum Pharma-Unternehmen
Novartis AG - News zum Pharma-Unternehmen FOTO: dpa
Novartis AG
Pharma

Novartis

Das Unternehmen bleibt ein Basis-Investment im Pharmabereich, die jüngsten Umstrukturierungen stärken das Kerngeschäft. Die Tiermedizin-Sparte wurde verkauft, mit GlaxoSmithKline wurde der Bereich Impfstoffe gegen den Krebsmittel-Sektor getauscht. Zusätzlich wurde bei den rezeptfreien Medikamenten ein Joint Venture gebildet, an dem Novartis ein gutes Drittel hält. Mit diesem Geschäft stärkt das Unternehmen seine Onkologiesparte und damit die Fachkompetenz, gleichzeitig werden bestehende Vertriebswege genutzt, was sich positiv auf die Margen auswirkt. Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2015: 15,2. (Xetra, 26.05.: 65,20 Euro) WKN 904278 lmm mehr

Novartis

Der Konzern vertreibt Produkte aus den Bereichen Pharma, Impfstoffe & Diagnostika sowie Selbstmedikation und Produkte für Tiergesundheit. Novartis kündigte jüngst eine Vereinbarung zum Kauf des Onkologie-Geschäfts von GlaxoSmithKline und die Veräußerung seiner Impfstoffsparte an. Außerdem planen beide Unternehmen, ihr Consumer-Health-Geschäft zusammenzuschließen. Wir stufen diese Vorhaben als positiv für Novartis ein, da sie bei Umsetzung das Unternehmensprofil schärfen werden. Zusätzlich profitiert Novartis vom Wachstum in den Schwellenländern. Die Bewertung (KGV 2014: 16,5) ist moderat. Kursziel: 71 Euro (Xetra, 12.5.: 65,07 Euro). mehr

Zürich

Novartis: 14 Milliarden Dollar für Krebsmedikamente

Mit milliardenschweren Zu- und Verkäufen baut der Schweizer Pharmakonzern Novartis sein Geschäft um. Der Bereich Tiergesundheit werde für rund 5,4 Milliarden Dollar an den US-Wettbewerber Eli Lilly veräußert, teilte Novartis mit. Das Impfstoffgeschäft geht für 7,1 Milliarden Dollar und Lizenzgebühren an die britische Glaxo-SmithKline. Nicht Teil der Transaktion sind die Grippe-Impfstoffe, die Novartis später veräußern will. Mit Glaxo werde zudem ein Gemeinschaftsunternehmen für nicht verschreibungspflichtige Medikamente gegründet, kündigte der Baseler Konzern an. Ferner übernehmen die Schweizer von Glaxo für zunächst 14,5 Milliarden Dollar Krebsmedikamente. mehr