Nyon
Financial Fairplay

Uefa sanktioniert FC Porto

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play (FFP) den ehemaligen Champions-League-Sieger FC Porto mit einer Geldstrafe von bis zu 2,2 Millionen Euro belegt. Die Strafe wird durch einbehaltene Europacup-Einnahmen beglichen und kann abhängig von den künftigen Bilanzen des Klubs geringer ausfallen. Zudem darf der portugiesische Vizemeister für die kommende Champions-League-Saison statt der üblichen 25 nur 22 Spieler nominieren. In der darauffolgenden Spielzeit darf der Verein 23 Spieler für die Teilnahme an einem Uefa-Wettbewerb berufen. Außerdem verpflichtet sich der Verein dazu, nach einem von der Uefa Finanzkontrolle erarbeiteten Schuldenplan bis zum Jahr 2021 eine ausgeglichene finanzielle Bilanz vorzulegen. Die Untersuchungskammer bestätigte zudem, dass die russischen Erstligisten FK Krasnodar, Lokomotive Moskau und Zenit St. Petersburg sowie der FK Astana aus Kasachstan in der Saison 2016/2017 ihre Auflagen erfüllt haben. Die Überwachung des russischen Erstligisten Rubin Kasan wird fortgesetzt. mehr

Uefa

Final-Ehrungen wieder direkt auf dem Rasen

Die Champions-League-Sieger bekommen den begehrten Henkelpott künftig auf dem Rasen und nicht mehr auf der Ehrentribüne überreicht. Eine entsprechende Entscheidung, die auch für die Europa League und die Königsklasse der Frauen gilt, traf der Präsident der Europäischen Fußball-Union (Uefa), Aleksander Ceferin. Das Finale der Champions League zwischen Real Madrid und Juventus Turin findet am 3. Juni im Millennium Stadium von Cardiff/Wales statt. Im Endspiel der Europa League treffen am 24. Mai in Stockholm Manchester United und Ajax Amsterdam aufeinander. Ebenfalls in Cardiff steigt am 1. Juni das französische Finale der Frauen zwischen Olympique Lyon und Paris Saint-Germain. "Der Rasen ist die Bühne der Spieler und es ist nur logisch, dass sie ihre Erfolge dort auch feiern", sagte Ceferin: "Außerdem macht es Sinn, dass die Offiziellen nach unten auf den Platz kommen sollten, um den Spielern die Ehre zu erweisen." Ceferins Vorgänger Michel Platini (Frankreich) hatte die Übergabe der Trophäen auf der Ehrentribüne im europäischen Kontinentalverband durchgesetzt. mehr

UEFA Youth League

RB Salzburgs Junioren holen mit Trainer Rose den UEFA-Cup

Der ehemalige Bundesliga-Profi Marco Rose hat als Trainer die Junioren von RB Salzburg zum Gewinn der UEFA Youth League geführt. Die Mannschaft des 40-Jährigen setzte sich am Montag im Finale mit 2:1 gegen den Fußball-Nachwuchs von Benfica Lissabon durch. Damit gewann nach Angaben der Europäischen Fußball-Union erstmals eine österreichische Mannschaft überhaupt einen Wettbewerb der UEFA. Im schweizerischen Nyon holten die Rose-Schützlinge einen 0:1-Rückstand auf und sorgten durch die Tore von Patson Daka (72.) und Alexander Schmidt (76.) für die Überraschung. Rose ist seit 2013 als Coach in der Jugendabteilung von RB Salzburg. Er war von Lok Leipzig nach Österreich gewechselt. Als Profi war er als Verteidiger unter anderem für den VfB Leipzig, Hannover 96 und den FSV Mainz 05 im Einsatz gewesen. mehr