Österreich
UEFA Youth League

RB Salzburgs Junioren holen mit Trainer Rose den UEFA-Cup

Der ehemalige Bundesliga-Profi Marco Rose hat als Trainer die Junioren von RB Salzburg zum Gewinn der UEFA Youth League geführt. Die Mannschaft des 40-Jährigen setzte sich am Montag im Finale mit 2:1 gegen den Fußball-Nachwuchs von Benfica Lissabon durch. Damit gewann nach Angaben der Europäischen Fußball-Union erstmals eine österreichische Mannschaft überhaupt einen Wettbewerb der UEFA. Im schweizerischen Nyon holten die Rose-Schützlinge einen 0:1-Rückstand auf und sorgten durch die Tore von Patson Daka (72.) und Alexander Schmidt (76.) für die Überraschung. Rose ist seit 2013 als Coach in der Jugendabteilung von RB Salzburg. Er war von Lok Leipzig nach Österreich gewechselt. Als Profi war er als Verteidiger unter anderem für den VfB Leipzig, Hannover 96 und den FSV Mainz 05 im Einsatz gewesen. mehr

Nach Pfiffen

Arnautovic will nicht mehr in Klagenfurt spielen

Der österreichische Fußball-Nationalspieler Marko Arnautovic will künftig keine Länderspiele mehr in der südösterreichischen Stadt Klagenfurt absolvieren. "Wenn ich ehrlich bin: In diesem Stadion, vor diesen Fans würde ich nicht mehr spielen wollen", sagte der ehemalige Bremer dem in Österreich erscheinenden Sportmagazin. Für Arnautovic, der in der englischen Premier League für Stoke City spielt, ist das Publikum in der Landeshauptstadt von Kärnten untragbar: "Man muss schon sagen, das ist nur in Klagenfurt passiert, nirgendwo sonst. Und für diese Menschen empfinde ich keinen Respekt. Es gehört sich einfach nicht, den eigenen Landsmann auszupfeifen. Wie schaut das vor dem Gegner aus?" Der 28 Jahre alte Stürmer war bei den Länderspielen gegen Finnland (2012, 3:1) und Uruguay (2014, 1:1) in Klagenfurt vom Publikum gnadenlos ausgepfiffen worden, was er offensichtlich bis heute nicht vergessen hat. mehr

Austria Wiens Trainer

Fink räumt Gespräche mit FC Basel ein

Trainer Thorsten Fink vom österreichischen Bundesligisten Austria Wien steht offenbar in konkreten Gesprächen mit dem Schweizer Meister FC Basel über ein Engagement ab der kommenden Spielzeit. "Ja, es gibt Kontakt. Es ist aber noch nichts entschieden. Es sind ja mehrere im Gespräch", sagte Fink der Schweizer Zeitung TagesWoche. Der ehemalige Bundesliga-Coach des Hamburger SV wird bereits seit einiger Zeit als neuer Übungsleiter beim souveränen Schweizer Tabellenführer gehandelt. Der 49-Jährige würde die Nachfolge des am Saisonende scheidenden Urs Fischer antreten. Fink war zwischen 2009 und 2011 schon einmal als Coach beim FC Basel tätig und gewann mit dem Klub zwei Meister- sowie einen Pokaltitel. Anschließend heuerte der frühere Bayern-München-Profi für knapp zwei Jahre beim HSV an. Laut österreichischen und Schweizer Medien soll Finks bis 2019 datierter Vertrag mit der Wiener Austria eine Ausstiegsklausel für den FC Basel enthalten. mehr