Österreich
Österreichische Bundesliga

SV Mattersburg muss für antisemitische Fans Strafe zahlen

Österreichs Bundesligist SV Mattersburg ist nach den antisemitischen Gesängen seiner Fans beim 0:9 gegen Austria Wien mit einer vergleichsweise milden Strafe davongekommen. Der Klub aus dem Burgenland muss 2000 Euro zahlen, noch einmal 2000 Euro würden im Falle einer Wiederholung innerhalb der nächsten sechs Monate fällig. Bei dem Ligaspiel gegen die von Ex-HSV-Coach Thorsten Fink trainierte Austria, die ihre Wurzeln teilweise im jüdischen Milieu Wiens hat, wurden Rufe wie "Jude, Jude" und "scheiß Judenverein" laut. Laut Strafsenat der österreichischen Bundesliga seien dies "vereinzelte diskriminierende Rufe aus dem Zuschauerbereich" gewesen. Der Strafrahmen bei derartigen Verstößen reicht von 1500 bis 15.000 Euro. mehr

Barcelona und Schalke als Vorbild

Rapid Wien bekommt kleine Kapelle in neuer Arena

Österreichs Rekordmeister Rapid Wien macht es wie der FC Barcelona und Schalke 04: In der zur kommenden Saison fertiggestellten neuen Arena der Grün-Weißen wird es eine kleine Kapelle geben. Im Gotteshaus im Innern des Stadions können Fans Hochzeiten feiern, Gedenkgottesdienste abhalten oder Kinder taufen lassen. Auch für die Spieler von Rapid sowie Gegner soll es die Möglichkeit geben, beim Gebet innezuhalten. Das rund 60 Millionen Euro teure Allianz Stadion soll bis zu 28.000 Fans Platz bieten. Außer der Kapelle bietet es 41 VIP-Logen und 2000 Business-Sitze. mehr