Olympia 2016 in Rio de Janeiro - News und Infos
Olympia 2016 in Rio de Janeiro - News und Infos FOTO: afp, va/pa
Olympia
Zehnkampf

Warner siegt in Götzis – Freimuth Dritter

Vize-Weltmeister Damian Warner aus Kanada hat den Zehnkampf beim Traditionsmeeting in Götzis gewonnen. Der Olympia-Dritte setzte sich am Sonntag in Österreich mit 8591 Punkten durch. Die deutschen Asse Rico Freimuth und Mathias Brugger knackten die Norm für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften im August in London (8100 Punkte). Der WM-Dritte Freimuth aus Halle/Saale kam mit 8365 Punkten auf den dritten Platz. Der Ulmer Brugger wurde Sechster mit 8294 Punkten. Auf Rang zwei hinter Warner landete der Niederländer Eelco Sintnicolaas (8539). Beim zweiten Qualifikations-Wettkampf am 24. und 25. Juni in Ratingen wollen auch der derzeit verletzte Olympia-Vierte Kai Kazmirek von der LG Rhein-Wied und der erkrankte Arthur Abele aus Ulm im Kampf um die drei deutschen WM-Tickets eingreifen. mehr

Siebenkampf

Carolin Schäfer Zweite in Götzis

Nach dem besten Siebenkampf ihrer Karriere gehört Carolin Schäfer zu den Topfavoritinnen bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften im August in London. Die 25-jährige Frankfurterin musste sich am Sonntag beim Traditionsmeeting in Götzis/Österreich mit 6836 Punkten nur Olympiasiegerin Nafissatou Thiam aus Belgien geschlagen geben, die auf 7013 Zähler kam. Schäfers Clubkollegin Claudia Salman-Rath knackte als Fünfte mit zuvor nie erreichten 6580 Punkten ebenfalls locker die WM-Norm (6200). Dritte wurde Laura Ikauniece-Admidina aus Lettland mit 6815 Punkten. Schäfer stellte in gleich fünf Disziplinen persönliche Bestleistungen auf und verbesserte ihr bislang bestes Gesamtergebnis von 6547 Punkten deutlich. Zittern musste die Olympia-Fünfte im Weitsprung, wo sie nach zwei ungültigen Versuchen dann aber auf 6,57 Meter hinausflog. Salman-Rath gelang hier mit 6,86 Metern nicht nur die Tagesbestweite, sie überbot sogar die WM-Norm für die Spezialistinnen in der Sandgrube. Jennifer Oeser aus Leverkusen hatte den Wettkampf am Samstag wegen Rückenbeschwerden vorzeitig beendet. mehr

Mehrkampf-Meeting in Götzis

Siebenkämpferin Schäfer mit glänzendem ersten Tag

Die Olympia-Fünfte Carolin Schäfer liegt nach dem ersten Tag beim traditionellen Mehrkampf-Meeting in Götzis mit Siegchancen auf dem dritten Platz. Die Frankfurterin hat zur Halbzeit 4053 Punkte gesammelt. Die Führung in Österreich übernahm am Samstag die Britin Katarina Johnson-Thompson mit 4059 Zählern vor Olympiasiegerin Nafissatou Thiam (4056). "Mir fehlen die Worte. Manchmal läuft's einfach. Das war heute ein Wettkampf im Flow", sagte Schäfer voller Begeisterung. Die Frankfurterin rannte zum Auftakt die 100 Meter Hürden in der persönlichen Bestzeit von 13,09 Sekunden und überwand im Hochsprung erstmals die 1,86 Meter. Auch im Kugelstoßen überzeugte die 25-Jährige mit 14,76 Metern. Über 200 Meter sprintete sie dann auf der neuen Bahn im Möslestadion in 23,36 Sekunden ebenfalls persönliche Bestzeit. Nach dem Rücktritt der London-Olympiasiegerin und dreifachen Weltmeisterin Jessica Ennis-Hill (Großbritannien) sowie der zweimaligen Vize-Weltmeisterin Brianne Theisen-Eaton (Kanada) werden die Karten an der Weltspitze neu gemischt. Schäfer hat sich für die Leichtathletik-WM im August in London eine Medaille als Ziel gesetzt. Claudia Salman-Rath (Frankfurt/Main) belegt im Zwischenklassement Rang neun mit 3763 Punkten und steuert ebenfalls auf WM-Kurs. Jennifer Oeser aus Leverkusen beendete den Wettkampf vorzeitig. mehr

Weltcup

Kanu-Olympiasieger Brendel/Vandrey in Szeged nur Vierte

Die Kanu-Olympiasieger Sebastian Brendel und Jan Vandrey haben beim Weltcup im ungarischen Szeged überraschend das teaminterne Duell mit Peter Kretschmer und Yul Oeltze verloren. Das Gold-Duo aus Potsdam landete im Canadier-Zweier auf seiner Paradestrecke über 1000 m nur auf Rang vier und damit direkt hinter den Herausforderern aus Leipzig und Magdeburg. Brendel und Vandrey müssen damit auch um das Ticket für die WM (23. bis 27. August in Racice/Tschechien) bangen. Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) hatte im Vorfeld des Weltcups erklärt, dass jeweils das beste deutsche Boot die Chance auf eine Nominierung wahrt. Der dreimalige Olympiasieger Brendel hatte für das Zweier-Rennen extra auf einen Start im Einer verzichtet. Da dort für Tim Hecker (Berlin) und Michael Müller (Magdeburg) bereits im Halbfinale Endstation war, fand das Finale über 1000 m ohne deutsche Beteiligung statt. Vierer-Olympiasieger Tom Liebscher landete in der ungarischen Kanu-Hochburg im Kajak-Einer über 1000 m auf Rang fünf. Max Rendschmidt (Essen), der 2016 in Rio wie Liebscher im deutschen Gold-Vierer gesessen hatte, musste sich bereits im Zwischenlauf geschlagen geben. Aufs Treppchen schaffte es zudem Junioren-Weltmeisterin Melanie Gebhardt (Leipzig) als Dritte im Einer über 1000 m. mehr

Leichtathletik

Auch Zehnkämpfer Kazmirek muss für Götzis absagen

Nach Arthur Abele hat auch Zehnkämpfer Kai Kazmirek (Neuwied) seinen Start beim Mehrkampf-Meeting in Götzis/Österreich an diesem Wochenende abgesagt. Der Olympia-Vierte verletzte sich bei seinem letzten Training vor der ersten Qualifikationschance für die WM in London (4. bis 13. August) am Fuß. Abele (Ulm) hatte wegen einer Erkältung passen müssen. In dem WM-Dritten Rico Freimuth (Halle/Saale) und Abeles Trainingskollegen Mathias Brugger gehen damit nur zwei deutsche Zehnkämpfer in das Rennen um die Norm (8100 Punkte) für die Titelkämpfe in London. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) vergibt die Zehnkampf-Tickets nach dem Meeting in Ratingen am 24./25. Juni. Eine MRT-Untersuchung im Laufe des Freitags in Frankfurt sollte weiteren Aufschluss über die Schwere der Verletzung von Kazmirek geben. mehr

Ruder-EM

Deutschland-Achter souverän im Finale

Der Deutschland-Achter ist dem fünften EM-Titel in Folge einen Schritt nähergekommen. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) gewann im tschechischen Racice seinen Vorlauf in 5:47,55 Minuten souverän vor Russland und der Ukraine. Die Olympia-Zweiten von Rio zogen damit direkt ins Finale am Sonntag (14.33 Uhr) ein. Die Mitfavoriten strauchelten überraschend: Die Niederlande, in Brasilien immerhin Dritter, und Olympiasieger Großbritannien kamen im zweiten Vorlauf hinter Rumänien (5:42,96 Minuten) und Polen nur auf die Ränge drei und vier und müssen am Samstag im Hoffnungslauf antreten. In den 14 olympischen Klassen gab es am Freitag insgesamt zwei deutsche Vorlaufsiege. Neben dem Achter gewannen auch Lucas Schäfer und Jason Osborne (Marburg/Mainz) im Leichtgewichts-Doppelzweier. Eine Enttäuschung erlebten Felix Drahotta (Leverkusen), Olympia-Zweiter 2016 im Achter, und Anton Braun (Berlin) im Zweier. Das Duo belegte im Vorlauf nur den fünften Platz und muss nun ebenfalls auf den Hoffnungslauf am Samstag setzen. mehr

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