Orgel
Top 10 Rheinland

Heilig-Geist-Kirche Erkrath-Hochdahl

Die außergewöhnliche Heilig-Geist-Kirche in Hochdahl-Sandheide, die vom Star-Architekten Gottfried Böhm in den Wendejahren 1969 bis 72 gebaut wurde und den Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils atmet, beherbergt eine elektronische Orgel. Fast möchte man sagen, eine andere Orgel wäre in dieser Kirche unpassend gewesen. Nun mögen die Freunde und Verehrer der herkömmlichen Orgelbaukunst die Nase rümpfen – aber diese modernen „elektrischen“ Orgeln können einen beeindruckenden Orgel-Sound erzeugen. Er ist anders. Hier gibt es kein Gänsehaut erzeugendes Bauchgefühl wie zuweilen bei großen Orgeln. Aber der einfühlsame Organist kann beim Spiel dieser Orgel genauso die Seele berühren. Die Technik einer elektronischen Orgel vermag wahre Wunder zu vollbringen. Man muss sie nur ausschöpfen können. mehr

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St. Dionysius Monheim

Die Kirche St. Dionysius in Baumberg beherbergt eine "kleine, aber feine" Orgel aus dem Hause Johannes Klais, Bonn, einem der weltweit führenden Orgelbauer. "Sie hat einen sehr strukturierten, brillanten Klang", schwärmt Andreas Wolf, seit 1993 Organist in St. Dionysius von dem Instrument, das aus den 60er Jahren stammt. Die Orgel sei aber aufgrund ihres geringen Umfangs eher für ältere Stücke aus der Renaissance bis in die Barockzeit geeignet. Nachdem die katholische Gemeinde aber jetzt seit 2007 Geld gesammelt hat, soll sie im nächsten Jahr im Rahmen ihrer routinemäßigen Grundüberholung erweitert werden. "Dann kann ich im wahrsten Sinn des Wortes mehr Register ziehen und auch Stücke aus der Romantik spielen", so Wolf. Dem Klang der Orgel kann man in den regelmäßigen Gottesdiensten freitags, um 17 Uhr, samstags um 18 Uhr und sonntags um 10 Uhr lauschen. mehr

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Christuskirche Homberg

Der kleine Sprengel Homberg verfügt über einen großen Schatz. Die Romantische Orgel der Christuskirche ist ein denkmalgeschützes Instrument. Weicher und voluminöser als andere Orgeln ist das über hundert Jahre alte Schätzchen, die einzig noch erhaltene ihrer Art im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann. Das romantisch registrierte Instrument verfügt unter anderem über eine Aeoline, gemeinhin „Äolsharfe“ genannt, sowie die himmlische Stimme namens Voixceleste. Zusammen mit den 16 Registern sorgen sie für ein grandioses Klangbild. mehr

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Lambertuskirche Mettmann

Am 22. September 1912 wurde die erste Orgel in der 1881 grundsteingelegten neugotischen Lambertuskirche in Mettmann geweiht. Die Firma G. Stahlhut aus Aachen baute ein Instrument mit 28 Registern auf zwei Manualen mit einer deutsch-romantischen Disposition. Im Jahr 2000 nun restaurierte Orgelbaumeister Hartwig Späth, „Freiburger Orgelbau“ die „Königin der Instrumente“. Unter Anlehnung an die historische Orgel entwarf manein dreimanualiges Werk mit 43 Registern. 2011 wurde die restaurierung abgeschlossen. Die Lambertusorgel ist das ideale Instrument, um Orgelmusik der deutschen Romantik der Jahrhundertwende, wie z.B. Max Reger oder Siegfried Karg-Elert, zu Gehör zu bringen. Musik aller Epochen lässt sich aber gleichermaßen interessant und vielseitig darstellen. mehr