Osnabrück
3. Liga

Osnabrück setzt im Zulassungsverfahren auf Crowdfunding

Osnabrück (dpa) - Der VfL Osnabrück setzt im Zulassungsverfahren zur 3. Fußball-Liga erneut auf ein Crowdfunding. Die Unterstützung der mehr als 1000 Darlehensgeber solle auch in diesem Jahr "ein zentraler Baustein" zur Lizenzsicherung sein, wie der Klub am Freitag mitteilte. Der VfL bittet daher noch einmal um eine Verlängerung der finanziellen Hilfen. "Im Rahmen des aktuell laufenden Lizenzverfahrens zur Zulassung für die Drittliga-Saison 2017/18 fordert der Deutsche Fußball-Bund vom VfL Osnabrück eine Liquiditätsreserve in Höhe von 800 000 Euro", erklärte VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend. Über das Crowdfunding soll ein großer Teil dieser Summe gesammelt werden. mehr

3. Liga

Osnabrück legt Einspruch gegen DFB-Urteil ein

Drittligist VfL Osnabrück hat am Freitag fristgerecht gegen seine Geldstrafe durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Einspruch eingelegt. Die Niedersachsen waren tags zuvor wegen unsportlichen Verhaltens ihrer Fans mit einem Bußgeld in Höhe von 10.000 Euro sowie einer Sperrung der Ostkurve für ein Heimspiel auf Bewährung belegt worden. Der VfL beklagt in seiner Begründung für den Einspruch, dass trotz ausdrücklichen Ersuchens keine Anhörung des Klubs vor dem Kontrollausschuss gewährt wurde, der das Strafmaß beantragt hat. "Um es deutlich zu sagen: Wir tun alles, um die tatsächlich Verantwortlichen zu ermitteln und im Rahmen unserer Möglichkeiten zur Rechenschaft zu ziehen. Zuschauerteilausschlüsse sind jedoch Kollektivstrafen, die nicht nur wirtschaftliche Probleme verursachen und dem Image des Fußballsports schaden. Sie richten sich vor allem gegen rechtstreue Fans und Vereine, die in der Folge für Taten bestraft werden, die sie selbst nicht begangen haben. Und deshalb sollten sie auch tatsächlich ultima ratio, also letztes Mittel sein", sagte VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend. Vermummte Osnabrücker Anhänger hatten in der Partie bei Jahn Regensburg am 25. März Bengalische Feuer abgebrannt, was zu dem Urteilsspruch geführt hatte. mehr

3. Liga

Geldstrafe und Teilausschluss auf Bewährung für Osnabrück

Drittligist VfL Osnabrück ist wegen unsportlichen Verhaltens seiner Fans vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro belegt worden. Der Verein kann bis zu 4000 Euro für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Zudem muss Osnabrück die Sperrung der Stehplätze in der Ostkurve für ein Meisterschaftsspiel befürchten. Der Teilausschluss der Fans ist bis zum 31. Dezember 2017 zur Bewährung ausgesetzt. Vermummte Osnabrücker Anhänger hatten in der Partie bei Jahn Regensburg am 25. März Bengalische Feuer abgebrannt. Gegen das Urteil kann der Verein binnen 24 Stunden Einspruch einlegen und eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragen. mehr