Thema
Papst Franziskus
Seit Amtsantritt zehn Millionen neue Fans

Papst hat nun 13 Millionen Follower auf Twitter

Mit seiner bescheidenen Art findet Papst Franziskus immer neue Fans - auch auf Twitter. Im Internet-Kurznachrichtendienst überschritt sein Account am Mittwoch die Marke von 13 Millionen Follower. Damit fand das offizielle Papst-Konto seit dem Amtsantritt von Franziskus vor gut einem Jahr zehn Millionen neue Fans. Unter der Adresse @pontifex veröffentlicht der Vatikan regelmäßig Botschaften in neun Sprachen, darunter auch Deutsch, Arabisch und Latein. Die meisten Fans haben die spanischsprachigen Tweets des ersten Papstes aus Lateinamerika. Ihnen folgen nach Angaben der auf Kirchenfragen spezialisierten Website "Il Sismografo" 5,4 Millionen Menschen. mehr

Vatikanstadt

Papst will mehr Einsatz gegen Menschenhandel

Papst Franziskus hat den weltweiten Menschenhandel als "Verbrechen gegen die Menschheit" bezeichnet. Auf einer Konferenz zum Thema im Vatikan forderte er zu mehr Engagement auf. Die Täter seien mit der ganzen Strenge des Gesetzes zu verfolgen; den Betroffenen müsse hingegen mehr Hilfe zukommen, sagte Franziskus. Vor seiner Ansprache hatte er vier Opfer von Menschenhandel getroffen, italienischen Medien zufolge ehemalige Prostituierte. Auf der zweitägigen Konferenz kamen Vertreter von Polizei und Kirche aus 20 Ländern zusammmen. Weltweit gibt es geschätzt 2,5 Millionen Opfer von Menschenhandel. mehr

Rom

Karfreitag Public Viewing in Rom

Die Stadt Rom will in diesem Jahr noch mehr Gläubigen die Teilnahme am Kreuzweg des Papstes an Karfreitag ermöglichen. Entlang der breiten Via dei Fori Imperiali sollen große Bildschirme aufgestellt werden, die die Zeremonie mit Franziskus am Kolosseum übertragen, kündigte Bürgermeister Marini an. An der Abendmeditation des Papstes vor der mit Kerzen und Fackeln erleuchteten antiken Arena nehmen jedes Jahr Zehntausende Menschen teil. In 14 Stationen meditiert der Papst dabei über den Leidensweg Christi von der Verurteilung durch Pontius Pilatus bis zur Kreuzigung und Grablegung. mehr

Franziskus' Fingerzeig

Konrad Adenauer kannte seine Pappenheimer: Kleine Jungs und Journalisten würfen einem immer noch 'nen Stein hinterher. Deshalb zu dem vom Papst endgültig entschiedenen Fall des ausgiebig gescholtenen Ex-Bischofs von Limburg der Maßhalte-Appell: keinen Steinwurf mehr gegen Tebartz-van Elst. Wahrlich nicht ohne Schuld am eigenen Abgang, ist der einst hochgelobte Theologe gestraft genug. Die von Papst Franziskus wieder zum Strahlen gebrachte christliche Tugend der Barmherzigkeit verbietet es, diesen Hirten ohne genügend Schafsgeruch von jeder denkbaren Weide zu jagen. mehr

Dokumentation

Franziskus: Bilanz des ersten Jahres

Wandel im Vatikan: Schon bei seiner Wahl zum Papst, am 13. März 2013, setzte der Argentinier Jorge Mario Bergoglio klare Zeichen: Bei seinem ersten Auftritt auf der Loggia des Petersdomes verzichtet er auf die roten Schuhe und den Hermelin-Umhang, im Sinne der Ökumene nennt er sich zuallererst "Bischof von Rom". Als erster Papst wählt er den Namen Franziskus nach dem Vorbild des Ordensgründers Franz von Assisi. Seitdem tritt der neue Papst für eine "Kirche der Armen" ein. mehr