Paraguay
Handball-WM der Frauen

Teilnehmerfeld komplett - Auslosung am Dienstag

Das Teilnehmerfeld für die Handball-WM der Frauen in Deutschland (1. bis 17. Dezember 2017) ist komplett. Am Wochenende sicherten sich der frühere Weltmeister Brasilien sowie Argentinien und Paraguay bei der Südamerika-Meisterschaft in Buenos Aires die letzten drei Tickets. Zuvor hatte Polen die Wildcard des Weltverbandes IHF erhalten. Die vier Vorrundengruppen werden am Dienstag im Finalspielort Hamburg ausgelost. Deutschland trägt seine Vorrundenspiele in der Gruppe D in der Arena Leipzig aus. Die drei anderen Gruppenköpfe sind Olympiafinalist Frankreich (Gruppe A in Trier), Titelverteidiger Norwegen (Gruppe B in Bietigheim) und Olympiasieger Dänemark (Gruppe C in Oldenburg). Die besten vier Teams jeder Gruppe erreichen das Achtelfinale, das ebenso wie das Viertelfinale in Leipzig und Magdeburg ausgespielt wird. Das Finalwochenende steigt in Hamburg.  mehr

FC Ingolstadt

Geschäftsführer Gärtner erklärt Lezcano für "unverkäuflich"

Der FC Ingolstadt will Stürmer Dario Lezcano nicht an den SC Freiburg abgeben. Das sagte Geschäftsführer Harald Gärtner am Donnerstag bei einem Pressetermin des Fußball-Zweitligisten. Er könne bestätigen, dass Erstligist Freiburg wegen des Stürmers aus Paraguay angefragt habe. Auf den 26-Jährigen wollen die Oberbayern im Rennen um den Wiederaufstieg in die Bundesliga aber nicht verzichten. "Es gibt Spieler, die sind halt einfach unverkäuflich", sagte Gärtner und ergänzte, bei Lezcano "nicht verhandlungsbereit" zu sein. Die Schanzer hatten nach dem Abstieg bereits Leistungsträger wie Pascal Groß, Mathew Leckie und Roger verloren. Auch Abwehrspieler Markus Suttner will den Verein verlassen und wie Groß nach England zu Brighton wechseln. "Wir sind nicht bereit, ihn abzugeben", stellte Gärtner jedoch klar und erwartet vom 30-jährigen Österreicher, die Entscheidung zu akzeptieren. Während Ingolstadt nicht verkaufen will, lehnt Suttner eine Verlängerung des bis 2018 laufenden Vertrags ab. mehr

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Conmebol verklagt zwei seiner Ex-Präsidenten

Die südamerikanische Fußball-Konföderation Conmebol hat zwei seiner Ex-Präsidenten offiziell wegen Veruntreuung, Geldwäsche, Urkundenfälschung und anderer krimineller Vergehen verklagt. Nicolas Leoz (Paraguay) und Eugenio Figueredo (Uruguay) waren bereits in den aufsehenerregenden Ermittlungen der USA als Teil der großen Korruptionsaffäre im Weltfußball beschuldigt worden. Die Angeklagten stehen unter Hausarrest. Conmebol-Anwalt Osvaldo Granada sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Wirtschaftsprüfer hätten "einen operativen Mechanismus entdeckt, der Nicolas Leoz und Eugenio Figueredo stark belastet". Unter anderem seinen hohe Millionen-Beträge von der Konföderation auf ein von Leoz kontrolliertes Privatkonto geflossen. mehr