Paralympics 2016 - alle aktuellen Informationen
Paralympics 2016 - alle aktuellen Informationen FOTO: dpa, gp ss hpl
Paralympics
Olymische Sommerspiele

Los Angeles unterstützt Doppelvergabe für 2024 und 2028

Der Bürgermeister von Los Angeles unterstützt die Idee einer Doppel-Vergabe der Olympischen Spiele und Paralympics für 2024 und 2028. "Ich denke, es wäre wirklich eine elegante Lösung und könnte mehr Städte inspirieren, über Olympische Spiele nachzudenken", sagte Eric Garcetti dem Sportbranchendienst "insidethegames" am Dienstag (Ortszeit). Er betonte aber auch: "Natürlich wollen wir es 2024 machen. Selbstlos denke ich, dass es besser für die Olympische Bewegung wäre, erst unsere Art von wirtschaftlich nachhaltigen Spielen in Los Angeles zu zeigen." Paris ist der einzige Mitbewerber von Los Angeles um die Sommerspiele 2024. Auch das Pariser Bewerbungskomitee ist offen für eine Doppelvergabe - hat selbst aber nur Interesse am ersten Termin. "Wir können '28 nicht akzeptieren", hatte der Co-Chef des Bewerbungskomitees, Tony Estanguet, jüngst in London gesagt. "Wir sind einverstanden, wenn das IOC zwei Spiele beim gleichen Treffen in Lima vergeben will." Gewählt wird die Olympia-Stadt 2024 - und eventuell auch die für 2028 - bei der IOC-Session im September in Lima. Die Evaluierungskommission des IOC traf in der US-Westküstenmetropole Los Angeles für eine dreitägige Inspektion der Olympia-Bewerberstadt ein. Im Anschluss geht es für die Kommission, die vom Schweizer Patrick Baumann geleitet wird, weiter nach Paris. mehr

Fokus auf Paralympics

Keine eigenen Olympiasendungen im ZDF

Das ZDF setzt nach dem Verlust der Olympia-Liverechte für die Winterspiele im kommenden Jahr in Pyeongchang verstärkt auf die Paralympics-Berichterstattung. "Wir werden alles daran setzen, die Paralympics größer und erfolgreicher ins Programm zu nehmen als zuvor", sagte ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann am Freitag in Berlin. Für die Paralympics besitzen ARD und ZDF die Live-Rechte. Auf spezielle Olympia-Sendungen von den zuvor stattfinden Olympischen Spielen werde das ZDF dagegen verzichten. Die Olympia-Berichterstattung werde, so Fuhrmann, in den üblichen Sportsendungen und in den Nachrichtenformaten stattfinden. Derzeit befinde man sich mit Rechteinhaber Discovery in Gesprächen über die Nachverwertungsrechte. "Wir gehen davon aus, dass wir uns zu vernünftigen und marktgerechten Preisen mit dem Rechteinhaber einigen werden", sagte Fuhrmann. 2015 hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) für 1,3 Milliarden Euro die Übertragungsrechte für die Olympischen Spiele von 2018 bis 2024 an Discovery, den Mutterkonzern des Spartensenders Eurosport vergeben. Auch die Verhandlungen von ARD und ZDF mit Discovery über die Erteilung von Sublizenzen waren im vergangenen Jahr gescheitert. mehr

Para-Eishockey-WM

Deutsches Team steigt ab

Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der Para-Eishockey-WM in Pyeongchang mit dem siebten Platz die Qualifikation für die Paralympics 2018 an gleicher Stelle im ersten Anlauf verpasst und ist in die B-Gruppe abgestiegen. Bei einem Qualifikationsturnier im Herbst hat das deutsche Team aber noch eine weitere Chance, das Paralympics-Ticket zu lösen. Nach dem abschließenden 0:9 gegen Kanada kam die Mannschaft von Cheftrainer Andreas Pokorny nur auf einen Punkt aus sechs Spielen. "Die Enttäuschung ist sehr groß. Wir haben die wenigsten Tore geschossen und die meisten Zeitstrafen erhalten. Daran müssen und werden wir arbeiten", sagte Teammanager Ian Wood: "Wir müssen schon im Sommer so hart arbeiten, wie wir noch nie gearbeitet haben, um im Herbst in bestmöglicher körperlicher Verfassung zu sein. Die Paralympics sind ein so großartiges Ereignis, für das es sich lohnt, sich zu quälen." mehr

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