Patrick Helmes
Zeichen für Toleranz

1. FC Köln wieder mit eigenem Wagen beim Christopher-Street-Day

"Spürbar anders" - so wirbt der 1. FC Köln seit geraumer Zeit für sich selbst. Diesem Motto will der Bundesligist auch bei der traditionellen Kölner Christopher-Street-Day-Parade Rechnung tragen: Am Sonntag ist der FC zum zweiten Mal nach 2014 mit einem eigenen Wagen vertreten. Damit soll ein Signal für ein tolerantes Miteinander gesetzt werden. Auf dem FC-Wagen werden beim "CSD" am 5. Juli unter anderem FC-Vizepräsident Markus Ritterbach, Geschäftsführer Alexander Wehrle, U21-Assistenztrainer Patrick Helmes sowie Tugba Tekkal, Nicole Bender und Nina Windmüller von den FC-Frauen mitfahren. Zudem wird es eine mehr als hundertköpfige Fußgruppe von Mitgliedern des 1. FC Köln geben. mehr

Köln

Köln ohne Peszko und einige Hundert Fans

Ohne den gesperrten Slawomir Peszko sowie die Langzeitverletzten Patrick Helmes und Yannick Gerhardt bestreitet der 1. FC Köln heute (20.30 Uhr) sein Pokalspiel beim SC Freiburg. Der Ausfall von Peszko, der eine Drei-Spiele-Sperre absitzt, falle zwar ins Gewicht, doch "wir haben eine Reihe von Spielern auf gleichem Niveau", erklärte FC-Coach Stöger. Verzichten muss Köln auch auf einige hundert Anhänger, die ihren Verein wegen des Ausschlusses der Ultra-Gruppierung Boyz nicht nach Freiburg begleiten wollen. "Es ist schade, dass es Leute gibt, die nicht 100-prozentig zum Verein stehen", sagte Stöger. mehr