Peer Kluge
Großaspach weiter ungeschlagen

Chemnitz verteidigt Tabellenführung in 3. Liga

Der Chemnitzer FC hat seine Tabellenführung in der 3. Fußball-Liga behauptet. Allerdings kamen die Sachsen am Dienstagabend gegen Zweitliga-Absteiger Arminia Bielefeld nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Dabei musste Bielefeld ab der 63. Minute auf den ehemaligen Chemnitzer Peer Kluge wegen einer Gelb-Roten Karte verzichten. Der punktgleiche SV Wehen Wiesbaden kletterte mit dem 1:0 (0:0) gegen den BVB Dortmund II auf Platz zwei. Allerdings hat Chemnitz die klar bessere Tordifferenz. Dynamo Dresden könnte mit einem Sieg am Mittwoch in Osnabrück die Tabellenspitze übernehmen. Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach bleibt auch nach dem dritten Spieltag ungeschlagen. Im Schwabenduell gab es gegen die Stuttgarter Kickers ein 1:1 (1:1). Damit kletterte der Neuling auf Rang fünf. Weiter punktlos bleibt hingegen VfB Stuttgart II. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Kramny verlor beim FC Rot-Weiß Erfurt mit 1:3 (0:2) und ist Schlusslicht. Für die Thüringer war es der erste Saisonsieg. Ebenfalls den ersten Sieg verbuchte Trainer Christian Ziege mit der SpVgg Unterhaching bei Jahn Regensburg. Yannic Thiel schoss die Rand-Münchner schon nach 15 Minuten in Führung, ehe Dominik Widemann (86.) den 2:0 (1:0)-Auswärtssieg perfekt machte. Regensburg verlor zuvor Gino Windmüller (60.) durch eine Gelb-Rote Karte. mehr

3. Liga

Peer Kluge verlässt Hertha und wechselt nach Bielefeld

Nach Maik Franz hat auch der ausgemusterte Peer Kluge seinen Vertrag beim Bundesligisten Hertha BSC vorzeitig gelöst. Der 33-Jährige wechselt zum Zweitligaabsteiger Arminia Bielefeld. Das teilten die Berliner am Dienstag mit. Kluge, dessen Vertrag ursprünglich bis 2015 galt, hatte zuvor mit seinem Arbeitgeber im Rechtsstreit gelegen, weil er von Trainer Jos Luhukay nicht mehr berücksichtigt worden war und mit der U23-Mannschaft der Berliner trainieren musste. "Eins ist mal klar, die Zeit hier in Berlin war gut", sagte Kluge in einer Hertha-Mitteilung. Wohin Innenverteidiger Franz wechselt, der sich wie Kluge mit der Hertha außergerichtlich über das vorzeitige Vertragsende geeinigt hatte, ist weiter offen. Die Berliner bestreiten zwischen dem 22. und 24. August ihr erstes Saison-Heimspiel gegen Werder Bremen. Das Topspiel gegen Meister Bayern München wurde von der Deutschen Fußball Liga für den 13. Spieltag (28. bis 30. November) im Berliner Olympiastadion angesetzt. mehr

Abfindung

Hertha und Franz einigen sich auf Vertragsauflösung

Bundesligist Hertha BSC hat sich mit Profi Maik Franz auf eine Auflösung des bis 2015 datieren Vertrages geeinigt. Der Abwehrspieler erhält laut kicker eine Abfindung und ist damit wieder frei für einen neuen Klub. "Ich brenne und werde so nicht aufhören", sagte der 192-malige Bundesligaspieler, der Anfragen aus Cottbus, Aarau und von Ferencvaros Budapest hatte. Franz hatte ebenso wie Mittelfeldspieler Peer Kluge in den Planungen von Herthas Trainer Jos Luhukay keine Rolle mehr gespielt und war Anfang Februar in die U23 abgeschoben worden. Beide Profis hatten auf Wiedereingliederung in den Trainingsbetrieb der Profi-Mannschaft geklagt. Mit Kluge strebt der Klub auch eine Einigung an, der nächste Kammertermin vor dem Arbeitsgericht ist für den 17. Juli anberaumt. mehr

Fußballprofi zieht vors Arbeitsgericht

Fall Maik Franz: Urteil fällt am 26. Mai

Im Streit um die Versetzung in die zweite Mannschaft zwischen dem Bundesligisten Hertha BSC und Fußballprofi Maik Franz hat das Arbeitsgericht Berlin eine Entscheidung für Montag, den 26. Mai (9 Uhr), angekündigt. Bei dem Kammertermin am Donnerstag kam es zu keiner Entscheidungsverkündung. Der Beklagten Hertha wurde zudem "die Möglichkeit zu weiterem schriftlichen Vortrag" eingeräumt. Zuvor hatte der Bundesligist bereits einen Kompromissvorschlag von Franz und seinem Anwalt Frank Rybak, paritätisch am Profi- und U23-Training teilzunehmen, abgelehnt. Franz war wie sein Mitspieler Peer Kluge vom Verein angewiesen worden, bei der in der Regionalliga spielenden zweiten Mannschaft mitzutrainieren. Dagegen hatten sich beide Spieler gewehrt. Im Fall Kluges hatte das Arbeitsgericht Berlin Mitte Februar im Sinne von Hertha BSC entschieden. mehr

Berlin

Kluge unterliegt Hertha vor Gericht

Im Rechtsstreit zwischen dem Fußball-Bundesligisten Hertha BSC und seinem Mittelfeldspieler Peer Kluge um seine Versetzung in die zweite Mannschaft ist die Güteverhandlung vor dem Arbeitsgericht erfolglos geblieben. Kluge wollte erzwingen, wieder am Training der ersten Mannschaft teilnehmen zu dürfen. Schon im Februar war Kluge mit seinem Antrag gescheitert. Das Gericht verwies auf die vertragliche Verpflichtung, für die "Zweite" spielen zu müssen. mehr