Peking
Doping

Russin Tschernowa verliert Siebenkampf-Bronze von 2008

Die russische Siebenkämpferin Tatjana Tschernowa muss ihre olympische Bronzemedaille von 2008 zurückgeben. Nach Angaben des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vom Montag wurde bei der Leichtathletin bei Nachtests von Proben der Sommerspiele in Peking die verbotene Substanz Turinabol festgestellt. Die heute 29-Jährige wurde nachträglich für die Spiele vor neun Jahren in China disqualifiziert. Tschernowa war bei dem Wettkampf in Peking zunächst Vierte geworden. Da die zweitplatzierte Ludmilla Blonska aus der Ukraine kurz danach ebenfalls des Dopings überführt und disqualifiziert wurde, rutschte die Russin hinter der ukrainischen Olympiasiegerin Natalia Dobrynska und der Amerikanerin Hyleas Fountain auf den Bronzerang. Nun könnte die Britin Kelly Sotherton Bronze bekommen. mehr

Moderner Fünfkampf

Schöneborn verpasst Weltcup in Ungarn

Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn (Bonn) muss ihre Teilnahme am Weltcup der Modernen Fünfkämpfer in Kecskemét/Ungarn (4. bis 7. Mai) verletzungsbedingt absagen. Die 31-Jährige hat bei den deutschen Meisterschaften im Fechten eine Oberschenkelblessur erlitten, die sie in Berlin bereits zur Aufgabe gezwungen hatte. Das gab Schöneborn auf ihrer Facebook-Seite bekannt. Den Weltcup-Auftakt in Los Angeles im Februar hatte sie gewonnen. Auch Janine Kohlmann verpasst den Weltcup in Ungarn. Die 26-jährige Potsdamerin muss wegen einer Entzündung im Knie weiter pausieren. mehr