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Peru
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Mindestens 21 Tote bei Busunglück in den Anden

Mindestens 21 Menschen sind bei einem Busunglück in den peruanischen Anden umgekommen. Weitere 25 Menschen wurden verletzt, als der Bus am frühen Freitag in der Nähe von Junín, 150 Kilometer nordöstlich von Lima, von der Landstraße abkam und sich überschlug, wie die Nachrichtenagentur Andina nach Polizeiangaben berichtete. Die Unfallsursache war zunächst unklar. Zeugen erklärten dem Fernsehsender N, der Fahrer sei eingeschlafen. In Peru kommt es vor allem auf Bergstraßen immer wieder zu schweren Busunglücken. Versicherungsgesellschaften beziffern die Schäden der Verkehrsunfälle auf jährlich rund 1,1 Milliarden Dollar (800 Millionen Euro). mehr

Schalke-Profi

Farfan wird weiter in seiner Heimat Peru behandelt

Schalke-Profi Jefferson Farfan wird nach seiner Knieoperation weiter in seiner peruanischen Heimat behandelt. "Er ist seit zwei Wochen in Peru und wird dort noch fünf Wochen bleiben", sagte Horst Heldt, Manager des Champions-League-Starters, am Mittwoch im Trainingslager im bayerischen Grassau. Mittelfeldspieler Farfan war Anfang Juli wegen einer Reizung im Knie operiert worden. "Wir sind ständig mit seinen Ärzten in Kontakt. Er ist absolut im Soll", berichtete Heldt. Der zuletzt mit einem Wechsel liebäugelnde Tranquillo Barnetta wird nun wohl doch bei den Königsblauen bleiben. "Er ist bereit, etwas abzuliefern. Wir haben das Gefühl, dass er Schalke nicht ad acta gelegt hat", sagte Heldt. "Das tut uns sehr gut." Zu den Zielen von Schalke in der neuen Saison sagte er: "Wir sehen uns, wie jedes Jahr, nicht in der Europa League und sind gut für die Champions League gerüstet." Dass Bayern München in diesem Jahr wieder so souverän den Meistertitel holt, glaubt Heldt nicht: "Die Bayern sind zwar Favorit, aber einen Durchmarsch werden sie nicht machen." mehr

Berlin

Umweltministerin glaubt an Klimavertrag 2015

In die Verhandlungen über einen geplanten Weltklimavertrag könnte neue Bewegung kommen. In Berlin treffen sich heute und morgen Vertreter von 35 Staaten, um beim "Petersberger Klimadialog" die nächste UN-Klimakonferenz im Dezember in Peru vorzubereiten. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zeigte sich zuversichtlich, dass in dem künftigen Vertrag mehr als 190 Staaten eine Verpflichtung zur Verminderung ihres Treibhausgas-Ausstoßes eingehen werden. mehr

Lima

116-jährige Peruanerin bezieht erstmals Rente

Später Geldsegen: Im Alter von 116 Jahren bekommt eine Bäuerin aus Peru zum ersten Mal in ihrem Leben eine staatliche Rente. Filomena Taipe Mendoza erhält nach Angaben des Sozialministeriums künftig monatlich 125 Soles (32 Euro). Die Grundrente steht seit 2011 allen Peruanern über 65 Jahren zu, die über keine eigenen Pensionsansprüche verfügen. Das Computersystem der Nationalbank sieht Geburtsdaten vor 1900 nicht vor. So mussten die Angestellten Mendozas Rentenkonto selbst einrichten. mehr

Stärke 6,3

Erdbeben erschüttern Peru

Ein schweres Erdbeben hat den Norden Perus erschüttert. Bericht über Verletzte oder Schäden lagen zunächst nicht vor. Die Stärke habe 6,3 betragen, das Epizentrum in der Nähe der Küstenstadt Piura gelegen, erklärte ein Sprecher des Katastrophenschutzes. Das Beben habe sich am Samstagabend um 6:51 Uhr Ortszeit ereignet. Es war bereits das zweite Erdbeben am Samstag in Peru. In der Nacht um 3:59 Uhr versetzten Erdstöße mit der Stärke 6,1 im Süden des Landes nahe der Stadt Pisco die Menschen in Angst und Schrecken. Verletzt wurde auch dort niemand. mehr