Thema
Peru
Stärke 6,3

Erdbeben erschüttern Peru

Ein schweres Erdbeben hat den Norden Perus erschüttert. Bericht über Verletzte oder Schäden lagen zunächst nicht vor. Die Stärke habe 6,3 betragen, das Epizentrum in der Nähe der Küstenstadt Piura gelegen, erklärte ein Sprecher des Katastrophenschutzes. Das Beben habe sich am Samstagabend um 6:51 Uhr Ortszeit ereignet. Es war bereits das zweite Erdbeben am Samstag in Peru. In der Nacht um 3:59 Uhr versetzten Erdstöße mit der Stärke 6,1 im Süden des Landes nahe der Stadt Pisco die Menschen in Angst und Schrecken. Verletzt wurde auch dort niemand. mehr

Villanueva zurückgetreten

Regierungskrise in Peru

Nach nur knapp vier Monaten im Amt ist der peruanische Regierungschef César Villanueva zurückgetreten. Staatschef Ollanta Humala habe am Montag seinen Rücktritt angenommen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Andina. Als Strippenzieherin gilt die Frau des Staatschefs, Nadine Heredia. Nachdem Regierungschef Villanueva vor einer Woche eine Erhöhung des Mindestlohns ins Gespräch gebracht hatte, wurde er von der First Lady zurückgepfiffen. Das Thema stehe nicht auf der Regierungsagenda, erklärte Heredia. Wirtschaftsminister Luis Miguel Castilla dementierte, mit Villanueva über das Thema Mindestlohn gesprochen zu haben. mehr

Weihnachten im Anden-Hochland

Den Kindern fehlt der Schnee

Vor dreieinhalb Monaten ist Familie Bigalke aus Wülfrath nach Peru ausgewandert, um eine Schule aufzubauen. Christian und Verena wollen hier Kinder unterrichten, deren Familien sich einen Schulbesuch sonst nicht leisten könnten. Mit dabei sind ihre Töchter Maryse (7) und Lisanne (5). Familienvater Christian berichtet von einem ereignisreichen Jahr und einem ersten Weihnachten in der neuen Heimat, das vor allem eines ist: anders. mehr

In Schlucht gestürzt

Mindestens 14 Tote bei Busunglück in Peru

Bei einem Busunglück in Peru sind mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 40 weitere Insassen wurden verletzt, als ein Bus am Donnerstag auf der Landstraße zwischen Pativilca und Huaraz in der Region Áncash von der Straße abkam und in eine Schlucht stürzte, wie der Radiosender RPP unter Berufung auf die örtlichen Gesundheitsbehörden berichtete. Etwa 15 Verletzte seien in ein örtliches Krankenhaus gebracht worden. Der Bus war auf dem Weg in die Hauptstadt Lima. mehr

Landebahn in Peru

Polizei beschlagnahmt 300 Kilogramm Kokain

Auf einer illegalen Landebahn im Urwald hat die peruanische Polizei 300 Kilogramm Kokain beschlagnahmt. Der bolivianische Pilot eines Kleinflugzeugs, der die Drogen in Puerto Bermúdez aufladen wollte, wurde im Schusswechsel mit den Polizisten getötet, wie die Zeitung "El Comercio" am Dienstag berichtete. Zwei Peruaner, die bei der Landebahn Wache hielten, seien bei der Aktion in der Nacht zum Sonntag festgenommen worden. Über ein Dutzend bewaffneter Menschen konnten ins Dickicht flüchten. Das Kokain wurde in der Umgebung der Landebahn beschlagnahmt. Peru ist der größte Kokain-Produzent der Welt, mit einer von den Vereinten Nationen auf 60 400 Hektar geschätzten Koka-Anbaufläche. mehr

Ecuador

Polizei beschlagnahmt zwei Tonnen Kokain

Die ecuadorianische Polizei hat zwei Tonnen Kokain beschlagnahmt. Fünf mutmaßliche Drogenhändler seien bei dem Einsatz in der südecuadorianischen Küstenstadt Pasaje festgenommen worden, teilte am Mittwoch Innenminister José Salgado auf Twitter mit. Im laufenden Jahr seien in Ecuador bislang 53 Tonnen Drogen beschlagnahmt worden, die für 300 Millionen individuelle Dosen ausreichten. Das Kokain wird von den Drogenschmugglern aus Peru und Kolumbien, den beiden größten Koka-Produzenten der Welt, eingeführt, um es von Ecuador aus mit Schiffen nach Nordamerika und Europa zu bringen. mehr