Thema
Philippinen
Manila/Berlin

Freigelassene Deutsche wollen sofort nach Hause

Die beiden Deutschen, die auf den Philippinen von der Terrorgruppe Abu Sayyaf freigelassen worden sind, wollen so schnell wie möglich in die Heimat zurückkehren. "Sie wollen unverzüglich nach Deutschland", sagte ein Sprecher der philippinischen Streitkräfte. Der 72 Jahre alte Arzt und seine 55 Jahre alte Lebensgefährtin waren am Freitag freigelassen worden. Sie befanden sich sechs Monate lang in der Hand der islamistischen Gruppe Abu Sayyaf, die der Terrormiliz "Islamischer Staat" die Treue geschworen hat. mehr

Manila

Tote bei Tropensturm auf den Philippinen

Rund 20 000 Menschen waren gestern auf der Flucht vor dem Tropensturm Fung-Wong. Auf den Philippinen hat er mindestens zehn Einwohner das Leben gekostet, wie die Zivilschutzbehörde mitteilte. Der Sturm fegte über die Hauptstadt Manila und die nördlichen Provinzen des Inselstaates hinweg und löste schwere Überschwemmungen aus. In Manila wurden Schulen, Behörden und Märkte wegen Hochwassers geschlossen. In einigen Gegenden standen die Fluten bis zu zwei Meter hoch. Zeitgleich kämpfte der Inselstaat mit den Schäden einer Erdbebenserie, die den Süden des Landes am Wochenende erschütterte. mehr

Manila

Zehntausende fliehen nach Tropensturm auf Philippinen

Ein heftiger Tropensturm hat Tod und Chaos auf den Philippinen verbreitet. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben. Zehntausende Menschen wurden in die Flucht getrieben, als der Sturm über die Hauptstadt Manila und die nördlichen Provinzen des Inselstaates hinwegfegte und schwere Überschwemmungen auslöste. Ein zweijähriges Mädchen ertrank in Manila, als seine Eltern ihre Habseligkeiten vor einer Überschwemmung retten wollten, berichtete der Zivilschutz. Eine ältere Frau starb nach einem Sturz. Wie das Rote Kreuz mitteilte, ertranken außerdem zwei Männer. mehr

12.000 Menschen auf der Flucht

Vulkan Mayon auf Philippinen erwacht

Angesichts eines drohenden Ausbruchs des aktivsten Vulkans der Philippinen haben die Behörden damit begonnen, 12.000 Anwohner in Sicherheit zu bringen. Die Vulkan- und Erdbebenwarte verhängte für den rund 2500 Meter hohen Mayon Alarmstufe drei. Damit ist "ein gefährlicher Ausbruch in den kommenden Wochen möglich", wie das Institut am Dienstag mitteilte. Die Alarmstufenskala geht bis fünf. Das Institut hat innerhalb von 24 Stunden 32 Beben und erhöhte Aktivität im Krater des Vulkans registriert. Der Mayon liegt 330 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Manila. Er ist seit 1616 etwa 50 mal ausgebrochen, zuletzt 1993. Dabei kamen 79 Menschen um. mehr