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Manila

Tote bei Tropensturm auf den Philippinen

Rund 20 000 Menschen waren gestern auf der Flucht vor dem Tropensturm Fung-Wong. Auf den Philippinen hat er mindestens zehn Einwohner das Leben gekostet, wie die Zivilschutzbehörde mitteilte. Der Sturm fegte über die Hauptstadt Manila und die nördlichen Provinzen des Inselstaates hinweg und löste schwere Überschwemmungen aus. In Manila wurden Schulen, Behörden und Märkte wegen Hochwassers geschlossen. In einigen Gegenden standen die Fluten bis zu zwei Meter hoch. Zeitgleich kämpfte der Inselstaat mit den Schäden einer Erdbebenserie, die den Süden des Landes am Wochenende erschütterte. mehr

Manila

Zehntausende fliehen nach Tropensturm auf Philippinen

Ein heftiger Tropensturm hat Tod und Chaos auf den Philippinen verbreitet. Mindestens vier Menschen kamen ums Leben. Zehntausende Menschen wurden in die Flucht getrieben, als der Sturm über die Hauptstadt Manila und die nördlichen Provinzen des Inselstaates hinwegfegte und schwere Überschwemmungen auslöste. Ein zweijähriges Mädchen ertrank in Manila, als seine Eltern ihre Habseligkeiten vor einer Überschwemmung retten wollten, berichtete der Zivilschutz. Eine ältere Frau starb nach einem Sturz. Wie das Rote Kreuz mitteilte, ertranken außerdem zwei Männer. mehr

12.000 Menschen auf der Flucht

Vulkan Mayon auf Philippinen erwacht

Angesichts eines drohenden Ausbruchs des aktivsten Vulkans der Philippinen haben die Behörden damit begonnen, 12.000 Anwohner in Sicherheit zu bringen. Die Vulkan- und Erdbebenwarte verhängte für den rund 2500 Meter hohen Mayon Alarmstufe drei. Damit ist "ein gefährlicher Ausbruch in den kommenden Wochen möglich", wie das Institut am Dienstag mitteilte. Die Alarmstufenskala geht bis fünf. Das Institut hat innerhalb von 24 Stunden 32 Beben und erhöhte Aktivität im Krater des Vulkans registriert. Der Mayon liegt 330 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Manila. Er ist seit 1616 etwa 50 mal ausgebrochen, zuletzt 1993. Dabei kamen 79 Menschen um. mehr

Kardinal Tagle galt 2013 als papstwürdig

Von Luis Antonio Tagle wird die Welt noch hören - die römische-katholische Welt insbesondere. Denn der junge Erzbischof von Manila (Philippinen), der von Benedikt XVI. vor dessen Rücktritt in den Kardinalsstand erhoben wurde, zählt zu den großen Charismatikern der Weltkirche. Beim Konklave 2013 war Tagle, dem Johannes Paul II. einst im Scherz das Aussehen eines Kommunionskindes bescheinigte, Geheimtipp für den Stuhl Petri. Das teilweise schneidig formulierte Buch des Kardinals aus Asien liest sich auch als Anklage gegen das neue Heidentum in der postmodernen ökonomischen und kulturellen Globalisierung. Tagle sieht "den Sinn für das Heilige schwinden", eine geistige Leere, machtlose Arme hinter dicken Mauern, die sie von den Reichen trennen. Mc. mehr