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Renault ruft Clio- und Kangoo-Modelle zurück

Paris (dpa) Renault ruft wegen möglicher Probleme an den Bremsen fast eine halbe Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten. Betroffen sind die Modelle Clio IV und Kangoo 2. Beim Clio könnten Bremsschläuche beschädigt oder Bremskolben herausgedrückt werden. Bei betroffenen Fahrzeugen aus den Werken Bursa (bis März 2013) und Flins (bis April 2014) sollten Verkleidungen kontrolliert und Bremsschläuche ausgetauscht werden. Betroffen sind in Deutschland 21 618 Autos, weltweit 400 000. Beim Kangoo aus Maubeuge (September 2012 bis Mai 2013) sollten bei Bedarf die Bremsleitungen ausgetauscht werden. Hier könnten in Deutschland 5715 Autos betroffen sein. mehr

Neue Karten für das Navi sind oft teuer

Käufer eines Neuwagens mit fest eingebautem Navi müssen mit teils hohen Kosten für Karten-Updates rechnen. Wie die Zeitschrift "Auto Straßenverkehr" dokumentiert, ergeben sich je nach Autohersteller dabei große Unterschiede. So böten zum Beispiel die Marken Fiat, Ford, Honda, Mitsubishi, Nissan, Opel, Porsche und Renault keinerlei Gratis-Updates an. Bei Kia gebe es frisches Kartenmaterial ohne Aufpreis dagegen innerhalb von sieben Jahren nach Neuwagenkauf, bei Hyundai beträgt die Frist fünf Jahre, bei VW, Mercedes und Toyota laut Bericht in der Regel drei. Audi bietet bei derzeit ausgelieferten Modellen nur für den A3 kostenlose Updates - sie werden fünfmal bereitgestellt. mehr

Ehemaliger Ferrari-Motorenchef

Marmorini wechselt zu Renault

Der langjährige Ferrari-Motorenchef Luca Marmorini (53) wechselt nach seiner Trennung von der Scuderia zu Renault. Dies berichtet die italienische Tageszeitung Corriere della Sera. Der Vertrag soll in den nächsten Tagen unterzeichnet werden. Marmorini will einige seiner engsten Mitarbeiter zum französischen Team mitnehmen. Im Rahmen einer Neustrukturierung bei Ferrari hatte Mattia Binotto Ende Juli die Rolle des operativen Geschäftsführers der Power-Unit-Abteilung übernommen. mehr

Wenn Autos Geschichte schreiben

Am 28. Juni 1914 erschoss der serbische Nationalist Gavrilo Princip Erzherzog Franz Ferdinand, den Thronfolger der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie und seine Frau Sophie in Sarajevo im Fond eines Cabriolets von Gräf & Stift. Die Tat gilt als finaler Auslöser für den Ersten Weltkrieg und rückte erstmals ein Automobil in den Fokus des Weltgeschehens. Seitdem waren Autos regelmäßig Bestandteil oder selbst Gegenstand geschichtlicher Ereignisse und Entwicklungen. Vom Lincoln Continental SS-100-X, in dessen Fond am 22. November 1963 der 35. US-Präsident John F. Kennedy den Tod fand bis zum VW Käfer. mehr

Langenfeld

Lastwagen beschädigt Renault

Eine 71-jährige Langenfelderin fuhr am Donnerstag mit ihrem Renault auf der Straße Feldhausen, als ihr in Höhe des Hauses Nummer 40 ein blauer Sattelzug begegnete. Wegen der Fahrbahnenge hielt sie an und ließ den Laster passieren. Als der Fahrer nach rechts in die Tiefenbruchstraße abbog, schwenkte der Anhänger nach links aus und beschädigte die linke Seite des Renault. Obwohl der Zusammenstoß spürbar gewesen sein muss, fuhr der Lkw-Fahrer davon. Hinweise: 28 8 65 10. mehr

Formel 1

Lotus ab 2015 wohl mit Mercedes-Motoren

WM-Spitzenreiter Mercedes könnte in der kommenden Saison ein weiteres Formel-1-Team mit Antriebseinheiten versorgen. Nach englischen Medienberichten steht Lotus vor einem Wechsel von Renault zu den Silberpfeilen, die bereits Williams, Force India und zumindest noch in diesem Jahr McLaren mit Motoren versorgen. McLaren wechselt 2015 zu Honda. Mercedes wollte "die Spekulationen" nicht kommentieren. Der Abschied von Lotus bei Renault könnte auch für Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) und sein Red-Bull-Team einen Vorteil bringen. Renault war nach vier sehr erfolgreichen Jahren mit dem Beginn der Turbo-Ära deutlich ins Hintertreffen geraten und nicht in der Lage, Vettel und Co. im Duell mit Mercedes wettbewerbsfähige Motoren zu liefern. Nach heftiger Kritik durch Red Bull könnte sich Renault mit einem Kundenteam weniger deutlich intensiver um das Spitzenteam kümmern. mehr