Renault

Très chic in Stadt und Gelände

Das fällt auf "Wow, was für ein schickes Auto!" Wenn einem die Politesse ein Kompliment für die Optik des Autos macht, muss etwas dran sein. Mit dem Kadjar bietet Renault einen Crossover oberhalb seines Captur an. Im Stadt-SUV wurden zwar das Fahrwerk und die Motorisierung des Qashqai der Schwestermarke Nissan verbaut - von außen ist der Renault aber durch und durch Franzose. Der Kadjar kommt im aktuellen weichrundlichen Renault-Stil mit viel Chromzierrat daher. Die ausgeformten Kotflügel des Kadjar stören allerdings etwas: Sie sind so hoch über die Linie der Motorhaube gezogen, dass sie die Sicht zur Seite behindern. Im Cockpit ist das Sieben-Zoll-Display ein Hingucker, das die Fahrzeugdaten in verschiedenen Farben und Designs darstellen kann. mehr

Düsseldorf

Dacia leidet, weil Deutsche weniger Autos kaufen

Die Unlust der Deutschen am Autokauf schlägt sich auch in der Bilanz des französischen Autoherstellers Renault nieder: Die Absatzzahlen stiegen 2015 in Deutschland zwar um 8000 Einheiten auf knapp 130.000 Pkw. Die Konzerntochter Dacia, die 90 Prozent ihrer Fahrzeuge an Privatkunden verkauft (und nicht etwa als Firmenwagen), musste aber einen Rückgang von knapp 3000 Einheiten auf 47.457 Fahrzeuge hinnehmen. Hoffnungen setzt das Unternehmen in den neuen Renault Mégane, mit dem man ab März an alte Erfolge im Mittelklassensegment anknüpfen will. mehr