Rick Adduono - News und aktuelle Informationen
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Rick Adduono
Kommentar

Platz 13 ein Warnsignal

Die Krefeld Pinguine beendeten die Eiszeit mit der schlechtesten Hauptrunden-Platzierung ihrer 22-jährigen DEL-Geschichte. Das ist unterm Strich eine große Enttäuschung. Das Minimalziel Pre-Play-offs wurde bereits sehr früh verpasst. Das war vor dem ersten Punktspiel zu befürchten. Denn schon da war klar, dass sich die nicht mehr stimmende Chemie zwischen Trainer und Mannschaft auf die sportliche Entwicklung negativ auswirken wird. Die Verantwortlichen der GmbH haben es versäumt, Rick Adduono nach der Vorsaison einen würdigen Abgang zu verschaffen. Sein Abschied kam einfach zu spät, was besonders die vergangenen Spiele deutlich machten. Franz Fritzmeier benötigte für seine strukturellen Veränderungen einfach zu viel Zeit. Das Preis-Leistungsverhältnis innerhalb des Teams ist in Ordnung und hätte in 52 Spielen unter der Regie des neuen Trainers, mit einem gesunden Tomas Duba im Tor und ein wenig mehr Durchschlagskraft im Angriff vielleicht für einen Pre-Play-off-Platz gereicht. Trotzdem hat die Saison gezeigt, dass ein Etat in Höhe von gut fünf Millionen Euro nicht mehr reicht, um sicher unter die besten zehn Teams zu kommen. Hier steht die GmbH im Sommer vor ihrer größten Herausforderung. Nach dem vielzitierten Übergangsjahr muss es in den Bereichen Vermarktung, Außendarstellung und Event-Charakter wieder steil aufwärts gehen. Erste Ansätze sind unter der Führung von Geschäftsführer Karsten Krippner zu erkennen, der um seine Aufgabe nicht zu beneiden ist. Die Erhöhung der Ticketpreise, die auch an anderen DEL-Standorten durchgeführt wird, sind die Folge ständig steigender Gesamtkosten. Das durch bessere Vermarktung aufzufangen, ist leicht gesagt, aber schwer umzusetzen. Da sitzt Krefeld mit Augsburg, Straubing oder Schwenningen in einem Boot. Die Pinguine können immer noch stolz darauf sein, dass sie in der DEL über die Jahre gesehen mit den geringsten Mitteln den größtmöglichen Erfolg erzielt haben. Daher ist Platz 13 kein Beinbruch, sondern ein Warnsignal für die Zukunft. H.-G. SCHOOFS mehr

Düsseldorf

Eishockey: Krefeld ist jetzt endlich fit

Oft läuft es nach einem Trainerwechsel besser. Bei den Krefelder Pinguinen war das nicht der Fall, als Franz Fritzmeier Anfang November das Amt von Rick Adduono übernahm. Es folgte der Rücktritt des Mannschaftskapitäns Daniel Pietta, der nicht folgenlos blieb. Nach sieben Niederlagen in Folge und dem Sturz auf den letzten Platz in der Deutschen Eishockey Liga feierten die Pinguine gegen Augsburg wieder einen Sieg (3:0). "Wir woll'n den Derby-Sieg", sangen die Fans voller Vorfreude auf das heutige Spiel gegen die Düsseldorfer EG. Die kommt nach sechs Siegen in Folge voller Selbstbewusstsein. Noch vor Weihnachten könnte sogar der Sprung an die Tabellenspitze winken. Die Konstellation könnte also prickelnder kaum sein. mehr