Ringen - alle aktuellen Informationen
Ringen - alle aktuellen Informationen FOTO: geu (Archiv)
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Zehn Kategorien

Ringer-Weltverband ordnet Gewichtsklassen neu

Der Ringer-Weltverband hat sich am Rande der WM in Paris auf eine neue Einteilung der Gewichtsklassen festgelegt. Künftig wird in zehn Kategorien gegeneinander gekämpft. Davon sind sechs olympisch; im griechisch-römischen Stil etwa die Klassen bis 60 Kilogramm, 67 kg, 77 kg, 87 kg, 97 kg und 130 kg. Auch der Ablauf der Titelkämpfe wurde geändert. So erstrecken sich die Wettkämpfe nunmehr wieder über zwei Tage. Am zweiten Tag, an dem die Hoffnungsrunden und Finals ausgetragen werden, muss erneut das entsprechende Körpergewicht nachgewiesen werden. "Wir wollen damit die Gewichtsreduzierungen einschränken", sagte Verbandschef Nenad Lalovic, der die Änderungen verkündete. Im griechisch-römischen Stil wird die angeordnete Bodenlage wieder eingeführt, die seit vergangenem Jahr ausgesetzt wurde, um die Sportler zur Offensivtaktik zu zwingen. Dies hatte nicht den gewünschten Effekt gehabt. mehr

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Deutsche Freistilkämpfer scheitern vorzeitig

Die deutschen Ringer sind bei den Weltmeisterschaften in Paris am fünften Wettkampftag leer ausgegangen. Die beiden Freistilspezialisten Manuel Wolfer (61 kg/Hausen Zell) und Achmed Dudarov (86 kg/Weingarten) unterlagen am vorletzten Tag der WM, bei der Deutschland bereits vier Medaillen geholt hat. Wolfer verlor gegen den Kasachen Daulet Nijazbekow deutlich 0:10 nach Punkten. Der ehemalige Junioren-Vizeweltmeister Dudarov hatte gegen Rio-Bronzemedaillengewinner J'Den Cox (USA) mit 1:6 das Nachsehen. Beide Kontrahenten der Deutschen schieden ebenfalls noch vor dem Finale aus, sodass die DRB-Ringer keine Chance auf das Erreichen der Hoffnungsrunde hatten. Am letzten WM-Kampftag am Samstag schickt Freistil-Bundestrainer Jürgen Scheibe mit Alexander Semisorov (65kg/Rümmingen), Lennard Wickel (70 kg/Luckenwalde) und Gabriel Stark (97 kg/Mainz) noch einmal drei Athleten ins Rennen. Zuvor hatten Frank Stäbler (Gold/71 kg/Musberg), Alina Focken (Silber/69 kg/Krefeld), Denis Kudla (Silber/85 kg/Schifferstadt) und Pascal Eisele (Bronze/80 kg/Fahrenbach) bereits Edelmetall für den Deutschen Ringer-Bund geholt. mehr

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Aline Focken gewinnt WM-Silber in Paris

Aline Focken hat bei den Ringer-Weltmeisterschaften in Paris die Silbermedaille gewonnen. Im Finale der Klasse bis 69 Kilogramm unterlag die Krefelderin am Donnerstagabend der Olympiasiegerin Sara Dosho aus Japan mit 0:3 Punkten. Es war die vierte Medaille für die deutsche Mannschaft bei den Titelkämpfen in Frankreich. "Es ist schon schade, hier als Verlierer aus dem Finale zu gehen. Wir wollten Gold. Dennoch hat Aline ein großartiges Turnier gerungen und gezeigt, dass sie zur Weltspitze in dieser Gewichtsklasse dazu gehört", sagte Frauen-Bundestrainer Patrick Loes. mehr

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Focken kämpft sich ins WM-Halbfinale

Bei den Ringer-Weltmeisterschaften in Paris ist der vierte Wettkampftag für das deutsche Team sehr erfolgversprechend angelaufen. Aline Focken (KSV Krefeld) steht in der Klasse bis 69 Kilogramm im Halbfinale. Focken bezwang im Viertelfinale die erfahrene Mongolin Nasanburmaa Ochirbat durch einen Schultersieg, nachdem sie zuvor klar in Führung gelegen hatte. Im Halbfinale steht die deutsche Weltmeisterin von 2014 der Chinesin Yue Han gegenüber. Die Asiatin konnte im Viertelfinale die starke US-Ringerin Tamyra Mensah mit 5:2 bezwingen. Luisa Niemesch verlor im 60-Kilo-Limit ihren Viertelfinalkampf unglücklich gegen Allison Ragan (USA) mit 0:4. Kampfrichter werteten einen Beinangriff von Niemesch beim Stand von 0:2 nicht. Die Weingartenerin muss nun auf den Finaleinzug des US-Girls hoffen, um in der Hoffnungsrunde weiterkämpfen zu können. mehr

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Drei deutsche Starterinnen scheitern vorzeitig

Am dritten Tag der Ringer-Weltmeisterschaften in Paris sind alle drei deutschen Starterinnen vorzeitig gescheitert. Maria Selmaier (Jena) unterlag in der Klasse bis 75 kg in der Hoffnungsrunde der Japanerin Hiroe Suzuki mit 1:2. Schon im Achtelfinale hatte sich Selmaier von der türkischen Europameisterin Yasemin Adar überraschen lassen und war nach einem Wurf auf beiden Schultern gelandet. Nur weil Adar anschließend das Finale erreichte, durfte Selmaier noch in der Hoffnungsrunde starten. Laura Mertens (Ückerath/58 kg) setzte sich in ihrem Auftaktduell mit Jessica Olivares Bendezu (Peru) mit 12:2 durch, verlor dann jedoch den Achtelfinalkampf gegen die Kirgisin Aisuluu Tynybekowa 0:6. Sandra Paruszewski (Sulgen/55 kg) unterlag gleich in der Qualifikation der Kanadierin Diana Weicker Ford. Da Tynybekowa und Weicker Ford das Finale verfehlten, schieden die beiden deutschen Ringerinnen aus. Die deutschen Hoffnungen am Donnerstag ruhen vor allem auf den Schultern der beiden Olympiastarterinnen von Rio 2016, Aline Focken (Krefeld/69 kg) und Nina Hemmer (Ückerath/53 kg). Focken gewann 2014 in Taschkent schon einmal den WM-Titel, Hemmer holte bei den diesjährigen Europameisterschaften in Novi Sad Bronze. mehr

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Eisele holt überraschend WM-Bronze

Pascal Eisele vom SV Fahrenbach hat am zweiten Wettkampftag der Ringer-Weltmeisterschaften überraschend Bronze gewonnen. Im kleinen Finale bezwang er am Dienstagabend in Paris im Limit bis 80 Kilogramm den starken Europameister Zurabi Datunaschwili aus Georgien per Schultersieg vorzeitig. "Da fehlen mir die Worte, drei Medaillen mit Gold, Silber und Bronze nach zwei Tagen, einfach Wahnsinn", sagte Bundestrainer Michael Carl. Zuletzt hatte es 1994 zweimal Gold und einmal Bronze im griechisch-römischen Stil gegeben. Zum Auftakt hatte Frank Stäbler als erster deutscher Ringer WM-Gold in einer zweiten Gewichtsklasse geholt. Der Weltmeister von 2015 in der Kategorie bis 66 Kilogramm gewann den Titel im griechisch-römischen Stil der Kategorie bis 71 Kilogramm. Denis Kudla holte mit Silber seine erste WM-Plakette bei den Senioren. mehr

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