Ringen - alle aktuellen Informationen
Ringen - alle aktuellen Informationen FOTO: geu (Archiv)
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Ringer-Regeln ab 2018

Mehr Gewichtsklassen, zweitägige Wettkämpfe

Ringer müssen sich vom kommenden Jahr an auf neue Regeln und organisatorische Änderungen einstellen. Der Weltverband UWW beschloss am Wochenende, die Gewichtsklassen pro Stilart von aktuell acht auf zehn aufzustocken. Das teilte die UWW den internationalen Verbänden nach einer Sitzung am Freitag mit. Welche Limits die neuen Klassen haben, soll bei der WM im August in Paris festgelegt werden. In Kraft treten werden die Neuerungen, die die technische Kommission vorschlagen hatte, zum 1. Januar 2018. Zudem sollen die Wettkämpfe pro Kategorie auf zwei Tage gestreckt werden. Am zweiten Tag, wenn die Finalkämpfe anstehen, wird erneut ein Wiegen eingeführt, um die Athleten davon abzubringen, zu extrem Gewicht zu reduzieren. Die gängige Praxis ist gesundheitsgefährdend. Andere Neuerungen sind ein Ranking-System, das Top-Favoriten bei Weltmeisterschaften ein frühes Aufeinandertreffen ersparen soll. Im griechisch-römischen Stil wurden einige Regeln geändert, um vor allem zu passives Ringen besser bestrafen zu können. mehr

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Iran besiegt USA und gewinnt Weltcup

Mit einem Sieg gegen die USA haben die iranische Ringer den Weltcup gewonnen. Im Finale am Freitag in der Imam-Chomeini-Halle im westiranischen Kermanschah gewann der Iran mit 5:3 gegen das US-Freistilteam. Für eine Überraschung sorgte jedoch der Amerikaner David Taylor im Mittelgewicht. Er besiegte den iranischen Superstar Hassan Jasdani. Auch der amerikanische Ausnahmeringer Jordan Burroughs (Klasse bis 74 Kilogramm) gewann seinen Kampf. Der Weltcup war im Vorfeld von politischen Querelen zwischen dem Iran und den USA belastet. Nach dem von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreiseverbot für Iraner, entschied sich zunächst auch die Führung in Teheran für einen Visastopp für Amerikaner und somit auch für die US-Ringer. Der iranische Ringerverband und die Sportmedien setzten sich aber erfolgreich für eine Einreise der Amerikaner ein. mehr

Trump-Dekret ausgesetzt

Iran-Visum für US-Ringer

Die zumindest vorläufige Aussetzung des Einreise-Dekrets von US-Präsident Donald Trump wirkt sich auch entspannend auf den internationalen Sportverkehr aus. Iran kündigte die zunächst verweigerte Ausstellung von Visa für ein Ringer-Team aus den USA zur Teilnahme am Weltcup in Kermanshah an. "Nach der gerichtlichen Aussetzung des Muslim-Banns in den USA bekommen die Ringer aus den Vereinigten Staaten die beantragten Visa", twitterte der iranische Außenminister Mohammed Javad Zarif. Die Ankündigung bedeutet eine Wende um 180 Grad. Nachdem Trump vor Wochenfrist die US-Grenzen für Bürger aus dem Iran und sechs weiteren Ländern mit überwiegend muslimischer Bevölkerung per Dekret geschlossen hatte, waren den US-Ringern durch die iranischen Behörden die Einreisepapiere verweigert worden. Am vergangenen Freitag jedoch hob ein Bundesrichter Trumps Anordnung bis auf Weiteres aus. Das Weiße Haus hat Berufung gegen den Richter-Entscheid eingelegt. mehr

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