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Gazprom verlangt weitere 11,4 Milliarden Dollar für Gas

Der russische Staatskonzern Gazprom hat der Ukraine weitere 11,388 Milliarden US-Dollar (8,24 Milliarden Euro) für unerfüllte Gasverträge in Rechnung gestellt. Dabei handele es sich um Strafzahlungen für 2013, weil vereinbarte Liefermengen nicht abgenommen worden seien, sagte Gazprom-Vizechef Alexander Medwedew am Donnerstag der Agentur Interfax zufolge. Die Ukraine habe 2013 nur 12,9 Milliarden Kubikmeter Gas bezogen, sagte Medwedew. Nach der Formel  "take or pay" seien aber 41,6 Milliarden vereinbart gewesen. Wegen unbezahlter Gasrechnungen verlangt Russland bereits mehr als 2,2 Milliarden Dollar von der nahezu bankrotten Ukraine. mehr

Internet

WhatsApp knackt die 500-Millionen-Marke

Mountain View (dpa) Weltweit nutzen rund 500 Millionen Menschen regelmäßig den Kurznachrichtendienst WhatsApp. Die meisten Neukunden habe das Unternehmen in den vergangenen Monaten in Ländern wie Brasilien, Indien, Mexiko und Russland gewonnen, teilte WhatsApp in einem Blogeintrag mit. Täglich würden zudem mehr als 700 Millionen Fotos und 100 Millionen Videos verschickt. In Deutschland nutzen nach jüngsten Angaben von WhatsApp-Manager Neeraj Arora etwa 32 Millionen Menschen den Kurznachrichtendienst. Das entspricht etwa 70 Prozent der Smartphone-Nutzer in der Bundesrepublik. Der Kauf von Whats App durch Facebook für insgesamt 19 Milliarden Dollar hatte zuletzt bei vielen Sorgen um den Datenschutz ausgelöst. Seitdem stehen WhatsApp-Alternativen wie Threema, Line oder Kik Messenger auf vorderen Plätzen in den internationalen Verkaufscharts des iTunes-Stores von Apple und des Play-Stores von Google für Android. mehr