Sardinien
Motorsport

Volkswagen bleibt Rallye-WM treu

Der Automobilhersteller Volkswagen gibt auch in den kommenden fünf Jahren in der Rallye-Weltmeisterschaft Gas. Die Wolfsburger werden sich bis 2019 in der globalen Rennserie engagieren. Das teilte VW am Dienstag in einer Presseerklärung mit. Volkswagen war im Jahr 2013 mit dem Polo R WRC erstmals in die Königsklasse des Rallye-Sports eingestiegen und hatte auf Anhieb die Titel in der Fahrer-, Beifahrer- und Hersteller-Wertung gewonnen. Zunächst war das Engagement auf drei Jahre bis einschließlich 2015 angelegt. Seit dem Einstieg in die Rallye-WM hat VW von 19 WM-Läufen 16 gewonnen, zuletzt am vergangenen Sonntag bei der Rallye Italien auf Sardinien. WM-Spitzenreiter und Titelverteidiger Sébastien Ogier (Frankreich) feierte seinen 13. Sieg in einem Polo. mehr

Rallye Italien

Weltmeister Ogier übernimmt Führung

Weltmeister Sebastien Ogier hat bei der Rallye Italien die Führung von seinem Volkswagen-Teamkollegen Jari-Matti Latvala übernommen. Der Franzose gewann am Samstag drei der vier Wertungsetappen auf Sardinien und profitierte zudem von einem Fehler des Finnen, der auf der letzten Strecke des Tages wegen eines Fahrfehlers ein Rad wechseln musste und wertvolle Sekunden verlor. Titelverteidiger Ogier liegt vor den letzten vier Wertungsprüfungen am Sonntag 1:40,2 Minuten vor dem Norweger Mads Östberg im Citroen und 2:01,5 Minuten vor Latvala. Der frühere Formel-1-Pilot Robert Kubica musste in seinem Ford einen Kilometer vor Ende der zwölften Wertungsprügung aufgeben, nachdem er sein rechtes Vorderrad verloren hatte. mehr

Beachvolleyball-EM

Deutsche Männer-Teams scheitern im Viertelfinale

Der Traum der deutschen Beachvolleyball-Männer von einer Medaille bei den Europameisterschaften im italienischen Cagliari ist geplatzt. Im Viertelfinale unterlagen Sebastian Fuchs und Lars Flüggen (Solingen/Hamburg) den topgesetzten Letten Aleksandrs Samoilovs/Janis Smedins mit 1:2 (15:21, 21:16, 12:15). Fuchs/Flüggen haben erst vor Kurzem zusammengefunden und bestritten auf Sardinien ihr erstes großes Turnier. Im Anschluss verloren die an Position 13 gesetzten Alexander Walkenhorst/Stefan Windscheif (Solingen/Hamburg) gegen die neun Plätze besser eingestuften Titelverteidiger Adrian Gavira/Pablo Herrera aus Spanien klar mit 0:2 (14:21, 15:21). Die deutschen Männer gehen damit zum zweiten Mal in Folge bei einer EM leer aus. Für das letzte Edelmetall hatten 2012 in Scheveningen/Niederlande die Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann mit Gold gesorgt. mehr

Beachvolleyball-EM

Deutsche Teams scheitern im Halbfinale

Das EM-Finale der Beachvolleyball-Frauen findet ohne deutsche Beteiligung statt. Sowohl Laura Ludwig und Kira Walkenhorst als auch Victoria Bieneck und Julia Großner verloren am Samstag im italienischen Cagliari ihre Halbfinal-Partien. Sie spielen am späteren Nachmittag die Bronzemedaille aus. Besonders bitter verlief der Tag für die topgesetzten Ludwig/Walkenhorst aus Hamburg. Sie blieben gegen die krassen Außenseiter Tanja Goricanec und Tanja Hüberli aus der Schweiz chancenlos und verloren klar 0:2 (15:21, 14:21). "Wir haben unsere Sicherheit und unser Selbstbewusstsein verloren", sagte Laura Ludwig, "das war teilweise eine Katastrophe." Danach unterlagen auch Bieneck/Großner den Niederländerinnen Madelein Meppelink und Marleen van Iersel mit 1:2 (22:24, 21:14, 8:15). Die Berlinerinnen konnten ihr Spiel zwar wesentlich offener gestalten, die Niederlage aber nicht abwenden. Nun geht es für die beiden deutschen Duos im Spiel um Platz drei darum, die Titelkämpfe mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen. mehr