Sardinien
Rallye

Weltmeister Ogier siegt auf Sardinien vor Paddon

Weltmeister Sebastien Ogier hat den sechsten Lauf zur Rallye-WM gewonnen. Auf Sardinien setzte sich der Franzose am Sonntag im VW Polo R WRC gegen den Neuseeländer Hayden Paddon im Hyundai i20 WRC klar durch. Im Ziel hatte der 31-Jährige einen Vorsprung von 3:05,4 Minuten. Für Ogier war es der dritte Erfolg bei der Rallye Italien hintereinander. "Es war eine schwierige Rallye. Für uns ist sie perfekt gelaufen", sagte er. Die Überraschung war der Außenseiter Paddon. Er führte von der zweiten bis zur 16. Prüfung. Erst durch einen Dreher am späten Samstagnachmittag rutschte er hinter Ogier. "Das war mit Sicherheit die Rallye meines Lebens. Wenn ich auch nicht gesiegt habe, der zweite Platz ist einfach ein tolles Ergebnis", sagte der 28-Jährige über seinen ersten WM-Podiumsplatz. Sein belgischer Marken-Kollege Thierry Neuville schaffte als Dritter ebenfalls den Sprung aufs Podest. Ogier liegt nach seinem vierten Saisontriumph im Gesamtklassement mit 133 Punkten weiter klar vorn und hat bei noch sieben Läufen 66 Zähler Vorsprung auf den neuen WM-Zweiten Mads Østberg. Der Norweger wurde in Italien mit seinem Citroën DS3 WRC Fünfter. Volkswagen festigte seine Spitzenposition in der Hersteller-Wertung vor Citroën. mehr

Rallye

Paddon verliert Führung an Ogier

Weltmeister Sebastien Ogier (Frankreich) hat bei der Italien-Rallye auch dank eines Einbruchs von Außenseiter Hayden Paddon (Neuseeland) die Führung übernommen und steuert seinem vierten Saisonsieg entgegen. Der VW-Pilot beendete den dritten Tag auf Sardinien mit 2:13,6 Minuten Vorsprung auf Paddon im Hyundai. Auf Rang drei liegt der Norweger Mads Östberg (Citroen) mit 3:25,6 Minuten Rückstand. Paddon war nach einem überraschend starken Freitag am Samstagmorgen mit 8,8 Sekunden Vorsprung auf Ogier auf die Schotterpisten gegangen, verteidigte lange Zeit die Führung und durfte auf seinen ersten Sieg in der WRC hoffen. Erst ein unglücklicher Dreher auf der siebten Wertungsprüfung des Tages warf den 28-Jährigen erstmals zurück. Im letzten Abschnitt am Samstag kostete Paddon dann die Kollision mit einem großen Stein noch einmal gut 1:46 Minuten. "Dabei ist unser Antriebsstrang gebrochen", sagte der Neuseeländer, der mit seinem lange Zeit starken Auftritt die Rallye-Welt überrascht hatte: "Ich will keine Drama-Queen sein, aber als das passiert ist, hat es mir das Herz herausgerissen." Am Sonntag stehen nur noch vier weitere Prüfungen auf dem Programm. In der WM-Wertung führt der zweimalige Weltmeister Ogier (105 Punkte) vor VW-Teamkollege Andreas Mikkelsen (Norwegen/63). Paddons (14) bestes Saisonergebnis war bislang ein fünfter Platz bei der Rallye Schweden. mehr

Rallye Sardinien

Paddon führt überraschend vor Ogier

Außenseiter Hayden Paddon (Neuseeland) kämpft auf Sardinien völlig überraschend um seinen ersten Sieg in der Rallye-WM und hält die Volkswagen-Piloten um Weltmeister Sebastien Ogier (Frankreich) in Schach. Paddon beendete den zweiten Tag in seinem Hyundai mit einem Vorsprung von 8,8 Sekunden auf Ogier. Dessen VW-Kollege Jari-Matti Latvala (Finnland) hatte als Dritter bereits 25,8 Sekunden Rückstand auf den Führenden. Der 28-Jährige hatte auf den Schotterpisten Sardiniens gleich die ersten drei Wertungsprüfungen am Freitagmorgen für sich entschieden und sich damit zwischenzeitlich einen Vorsprung von mehr als 25 Sekunden herausgefahren. "Das ist ein unglaubliches Gefühl, bei einer Rallye zu führen", sagte Paddon noch am Freitagmittag: "Ich denke, dass es am Nachmittag sehr schwer für uns wird. Wir werden kämpfen." Auf den folgenden Wertungsprüfungen verteidigte der Hyundai-Pilot seine Führung zunächst souverän, erst auf dem letzten Abschnitt des Tages verlor er noch einmal mehr als zehn Sekunden. Am Samstag und Sonntag stehen noch 13 weitere Prüfungen auf dem Programm. In der WM-Wertung führt der zweimalige Weltmeister Ogier (105 Punkte) vor VW-Teamkollege Andreas Mikkelsen (Norwegen/63). Paddons (14) bestes Saisonergebnis war bislang ein fünfter Platz bei der Rallye Schweden. mehr

Dormagen

Gute Musik, doch zu wenig Zuschauer in der Kulturkirche

Jubiläen feiert Martin Engelien auch dann, wenn sie noch etwas "krumm" sind: Im Mai 1996, also vor 19 Jahren startete der einstige Bassist von Klaus Lage seine Reihe "Go Music", bei der er allmonatlich mit wechselnden Musikern auftritt. Beim Frühlingrockfest in der Kulturkirche sorgte Engelien für internationales Flair: Mit Kevin Bents aus New York, der sich als Keyboarder, Gitarrist und Sänger betätigte, war der Produzent von Marius Müller-Westernhagen auf der Bühne, und Berni Bovens, "der bekannteste Drummer der Benelux-Länder" hat schon mit Peter Fox, Helene Fischer und Dieter Bohlen gearbeitet. Gitarrist Bachisio Ulgheri aus Sardinien hatte in gewisser Hinsicht auch etwas zu feiern, nämlich den ersten Jahrestag seines Debüts mit "Go Music" in Deutschland. mehr