Schwarzbuch 2016 - News und Infos
Schwarzbuch 2016 - News und Infos FOTO: dpa, bvj soe
Schwarzbuch
Düsseldorf

Steuerzahlerbund kritisiert Aquazoo und marodes Haus

Wenn der Bund der Steuerzahler regelmäßig in seinem "Schwarzbuch" Beispiele für Verschwendung öffentlicher Gelder auflistet, ist Düsseldorf Stammgast. Die deutlich gestiegenen Kosten beim Bau der Wehrhahn-Linie waren dabei, ebenso der gläserne Info-Pavillon für den Kö-Bogen (der wegen immenser Umzugskosten schließlich verschrottet werden musste), der "Lüpertz-Pavillon", der 2006 zur Quadriennale einen einmaligen Auftritt hatte, sowie ein Neubau der Uni-Klinik. mehr

Dinslaken

SPD legt neues Schwarzbuch "ÖPNV" vor

Es wird vorerst das letzte Schwarzbuch zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sein, das Klaus Prpitsch ehrenamtlich herausgegeben hat. Aber als passionierter "Busfahrer" werde er weiterhin am Ball bleiben und Missstände aufdecken, versprach der pensionierte Lehrer gestern im Rathaus bei der Vorstellung des "Schwarzbuch ÖPNV in Dinslaken". "Der ÖPNV hat eine erhebliche Bedeutung für eine Stadt wie die unsrige", erklärte Bürgermeister Michael Heidinger, "und muss den Bedürfnissen der Bürger und Bürgerinnen entgegenkommen." mehr

Düsseldorf

Millionen-Streit um Neubau der Uniklinik vor Gericht

Mit der Kostensteigerung um 80 Millionen Euro schaffte es der Uniklinik-Neubau "Zentrum für Operative Medizin II" (ZOM) im vergangenen Jahr ins Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes. Vor dem Düsseldorfer Landgericht soll im Zuge eines Zivilrechtsstreits zwischen der Gebäudetechnik-Firma Imtech, die im Sommer Insolvenz angemeldet hatte und auch am Bau des Hauptstadtflughafens beteiligt war, und der Uniklinik jetzt unter anderem die Frage geklärt werden, ob Imtech für die Kostenexplosion und verzögerte Eröffnung mitverantwortlich ist. mehr

Teure Kirchturmpolitik

Das neue Schwarzbuch der Steuerzahler enthält einen Refrain: Auffallend oft kam es im vergangenen Jahr zur Steuergeldverschwendung, weil für einzelne Projekte Geld aus mehreren Staatskassen gleichzeitig floss. So wurde eine bis heute wegen falscher Prognosen zur Entwicklung der Nachbarschaft ungenutzte Freitreppe im Duisburger Hafen mit Geldern der Stadt, des Landes und der EU finanziert. Die explodierten Kosten für eine ähnliche Treppe am Kölner Rheinufer teilen sich Stadt und Land. Auch die merkwürdigen Aussichtsplattformen, die viele NRW-Kommunen mit Leidenschaft im Land verteilen, sind oft kofinanziert. mehr