Schwarzfahrer - aktuelle News um die Beförderungserschleichung
Schwarzfahrer - aktuelle News um die Beförderungserschleichung FOTO: rpo/Vassilios Katsogridakis
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Mönchengladbach

Bewährungsstrafe für chronische Schwarzfahrerin

Hilfesuchend hatte sich die junge Frau (20) neben ihren Verteidiger gesetzt. "Erschleichen von Leistungen" heißt der juristische Begriff, der sich hinter dem Anklagevorwurf verbirgt. Die 20-Jährige senkte den Kopf, als die Staatsanwältin die Anklage verlas. Am 6. Januar sei sie gegen 23.28 Uhr mit dem Zug von Krefeld nach Mönchengladbach gefahren, ohne einen gültigen Fahrausweis zu besitzen. Außerdem sei sie am 23. April gegen 20.25 Uhr von Mönchengladbach nach Krefeld gefahren - erneut als Schwarzfahrerin. Nachdem die Staatsanwältin verstummt war, schwieg die Angeklagte ebenfalls. Richter und Verteidiger blickten sie auffordernd an. Sie zögerte und hauchte dann ein "Ja" und gab zu, dass sie schwarz gefahren ist. Sie pendele immer von einem Elternteil zum anderen. Sie müsse beim Vater in Mönchengladbach wohnen. Die Mutter lebe in Krefeld, und zu ihr flüchte sie oft in Konfliktsituationen mit dem Zug. mehr

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