Schweden
Eishockey

Team Nordamerika schlägt Finnland – Russland verliert

Die Eishockey-Jungstars aus Kanada und den USA haben beim World Cup of Hockey Vizeweltmeister Finnland überraschend deutlich besiegt. Das Team Nordamerika mit Spielern unter 23 Jahren ließ den Skandinaviern in Toronto beim 4:1 (1:0, 3:0, 0:1) im zweiten Vorrundenspiel der Gruppe B keine Chance. Zuvor war Rekordweltmeister Russland mit einer Niederlage gestartet. Das Team um NHL-Superstar Alexander Owetschkin verlor gegen Schweden mit 1:2 (0:0, 0:2, 1:0). Der 31-Jährige erzielte dabei das einzige Tor für die Sbornaja (60.). Für den neunmaligen Weltmeister Schweden, der auf seinen erkrankten Torhüter Henrik Lundqvist verzichten musste, trafen Gabriel Landeskog (31.) und Victor Hedman (33.). Für das hoch talentierte Team aus Nordamerika waren zunächst die beiden US-Boys Jack Eichel (6.) und Johnny Gaudreau (26.) erfolgreich, bevor die Kanadier Jonathan Drouin (28.) und Nathan MacKinnon (35.) auf 4:0 erhöhten. Valtteri Filppula (56.) gelang lediglich noch der finnische Ehrentreffer. Am Montagabend (21.00 Uhr MESZ/Sport1) treffen die sechs deutschen Nationalspieler um Jungstar Leon Draisaitl mit der Europa-Auswahl in der Gruppe A auf Tschechien. Mit einem Sieg hätte das Team des Deutsch-Kanadiers Ralph Krueger sehr gute Chancen auf das Halbfinale. Zum Auftakt hatte Europa das Team USA mit 3:0 bezwungen, während Tschechien gegen Olympiasieger und Topfavorit Kanada klar mit 0:6 unterlegen war. Der World Cup, von der nordamerikanischen Profiliga NHL und der Spielergewerkschaft NHLPA organisiert, wird erstmals seit 2004 wieder ausgetragen. mehr

WM-Qualifikation

Schweden sollen Hymne mitsingen

Schwedens Nationalspieler sollen künftig ihre Nationalhymne vor Länderspielen geschlossen mitsingen. Das forderte der neue Nationalcoach Janne Andersson vor dem Auftaktspiel in der WM-Qualifikation am Dienstag (20.45 Uhr) in Stockholm gegen die Niederlande. "Ich will, dass wir singen. Ich denke, dass das eine gute Sache ist", erklärte Andersson. Druck wird der Nachfolger des nach der EM in Frankreich zurückgetretenen Erik Hamren deswegen aber nicht machen. "Das ist nichts, wozu ich die Spieler zwingen will oder was ich abfragen werde, bevor ich die Mannschaft aufstelle. Aber es ist eine Sache, über die wir gemeinsam gesprochen haben." Schwedens Teampsychologe Daniel Ekvall schloss sich Anderssons Wunsch an: "Solche Dinge, wie gemeinsam zu singen, können dazu führen, dass man Gemeinschaftsgeist entwickelt." mehr

HSV-Profi

Ekdal reist verletzt von Schwedens Nationalteam ab

Der schwedische Bundesliga-Fußballer Albin Ekdal vom Hamburger SV wird seiner Nationalmannschaft beim WM-Qualifikationsauftakt gegen die Niederlande am Dienstag kommender Woche verletzungsbedingt fehlen. Der 27-Jährige, der von einer Sprunggelenkverletzung geplagt wird, tritt bereits an diesem Mittwoch die Rückreise nach Deutschland an. Bei Ekdals Blessur handelt es um eine Verstauchung, bei der auch Bandstrukturen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Der Mittelfeldspieler hatte dem HSV bereits beim Bundesliga-Auftaktspiel gegen Ingolstadt (1:1) gefehlt. "Es ist nicht so verheilt, wie ich es gehofft hatte", sagte Ekdal der Zeitung Aftonbladet, gab jedoch für das kommende Ligaspiel der Hamburger bei Bayer Leverkusen am 10. September vorsichtige Entwarnung: "Hoffentlich falle ich nicht allzu lange aus. Es hat jedoch nicht gereicht, um schon diese Woche voll zu trainieren." mehr

Ex-Bundesliga-Profi

Obasi meldet sich mit Tor zurück

Der ehemalige Bundesliga-Profi Chinedu Obasi hat sich mit einem Treffer im professionellen Fußball zurückgemeldet. Beim 2:0-Auswärtssieg seines neuen Klubs AIK Solna bei Örebro SK in der ersten schwedischen Liga traf der frühere Hoffenheimer und Schalker zum 1:0 und feierte in seinem zweiten Spiel für die Stockholmer Torpremiere. Nach dem Spiel sagte der 30-Jährige überglücklich: "Wieder Fußball spielen zu können, bedeutet viel für mich. Ich genieße jede Minute auf dem Feld. Fußball spielen kann ich jedenfalls noch." Sein letztes Spiel in Deutschland hatte Obasi im November 2014 im Trikot von Schalke absolviert. Im Anschluss an die Spielzeit 2014/15 war sein auslaufender Vertrag bei den Gelsenkirchenern nicht mehr verlängert worden, in der vergangenen Saison blieb der Nigerianer ohne Verein. Erst vor wenigen Wochen hatte Obasi bei AIK angeheuert, wo er einen Vertrag bis zum Jahresende unterzeichnete. mehr