Schwimm-WM
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Australien setzt auf drei Weltmeister und zwei Olympiasieger

Mit drei Titelverteidigern und zwei Olympiasiegern geht das australische Schwimm-Team bei den Weltmeisterschaften vom 14. bis 30. Juli in Budapest auf Medaillenjagd. Insgesamt machen sich 31 Athleten auf die Reise nach Ungarn, das Aufgebot von Chefcoach Jacco Verhaeren wurde nach den nationalen Meisterschaften in Brisbane benannt. Ihre Einzel-Triumphe von Kasan 2015 wollen Bronte Campbell (50 und 100 m Freistil), Emily Seebohm und ihr Freund Mitch Larkin (beide 100 und 200 m Rücken) wiederholen. Rio-Gold auf den Einzelstrecken hatten bei den Männern Kyle Chalmers (100 m Freistil) und Mack Horton (400 m Freistil) gewonnen. In Budapest wird Cate Campbell nicht auf den Startblock steigen. Die Weltrekordlerin verzichtete nach ihrem enttäuschenden sechsten Platz im olympischen Finale von Rio über 100 m Freistil auf einen Einsatz. "Schwimmen ist auch in Zukunft ein wichtiger Teil meines Lebens, aber im Moment muss ich ein paar andere schöne Dinge außerhalb des Beckens finden", sagte Campbell. mehr

Schwimmen

Weltmeisterschaften 2021 und 2023 in Doha und Fukuoka

Der Schwimm-Weltverband FINA hat zwei weitere Weltmeisterschaften vergeben. Wie der Verband am Sonntag in Budapest mitteilte, wird die WM 2021 in Fukuoka in Japan ausgetragen. Im Jahr 2023 ist Doha in Katar Gastgeber der Titelkämpfe. Schon länger standen die Austragungsorte der WM 2017 (Budapest) und 2019 (Gwangju/Südkorea) fest. Doha war bereits Gastgeber der Kurzbahn-WM 2014. Fukuoka richtete 2001 schon einmal eine Langbahn-WM aus. mehr

Ungarn

Ausnahmeschwimmerin Hosszu zerkracht sich mit Verband

Die ungarische Weltklasseschwimmerin Katinka Hosszu hat sich mit dem eigenen Schwimmverband heillos zerstritten. Auf einer Pressekonferenz am Mittwoch zerriss die mehrfache Weltmeisterin und Weltrekordhalterin einen Vertragsentwurf, den ihr der Ungarische Schwimmverband (MUSZ) zugeschickt hatte. Die von Hosszu abgelehnte Förder-Vereinbarung hätte vorgesehen, dass sich die 26-Jährige zum Hauptwerbeträger für die Schwimm-WM 2017 in Budapest machen lässt. "Die Förderung habe ich mir mit meiner Leistung verdient, man sollte sie nicht von weiteren Forderungen abhängig machen", erklärte Hosszu. Bereits vor anderthalb Wochen hatte Ungarns beste Schwimmerin dem Verband vorgeworfen, ihr und anderen Athleten keine ausreichenden Bedingungen für die Olympia-Vorbereitung zu sichern. Verbandspräsident Tamas Gyarfas stellte Hosszu daraufhin eine Fördersumme von 12 Millionen Forint (38.000 Euro) in Aussicht. Damit wäre aber weiterhin die Forderung verknüpft gewesen, dass sich Hosszu für die Budapester Schwimm-WM zur Verfügung stellt. "Der Verband wollte mich damit bloß zum Schweigen bringen", sagte die Schwimmerin am Mittwoch. "Doch mein Ziel war es nie, dass sich mein Bankkonto füllt, sondern dass der Verband seine Arbeit macht." Hosszu zufolge verweigere sich der Schwimmverband moderner Trainingsmethodiken. Er trage deshalb Schuld daran, dass die ungarischen Schwimmer nicht das Maximum aus sich herausholen könnten. Sie kündigte an, sich ohne die Hilfe des Verbands allein mit ihrem Trainer und Ehemann Shane Tusup auf Olympia in Rio vorbereiten zu wollen. mehr