Silvester 2017 / 2018 - alle Informationen
Silvester 2017 / 2018 - alle Informationen FOTO: dpa, lus
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Köln

Silvester in Köln - Polizei wieder mit Großaufgebot

Die Kölner Polizei rechnet zur kommenden Silvesternacht erneut mit der Anreise großer Männergruppen und bereitet sich mit einem vergleichbar großen Aufgebot wie im vergangenen Jahr auf den Einsatz vor. Diese Einschätzung teilen der frühere Kölner Polizeipräsident und jetzige NRW-Staatssekretär Jürgen Mathies und der amtierende Polizeipräsident Uwe Jacob. Bei einem Symposion zur Silvesternacht gestern im Kölner Polizeipräsidium, an dem rund 250 Experten und Vertreter aus Polizei, Politik, Wissenschaft und Verwaltung teilnahmen, wurden auch Ergebnisse einer Arbeitsgruppe vorgestellt. Sie fragt unter anderem nach Herkunft und Motivation der jungen Männer, die Silvester 2016 zum Dom gekommen waren. mehr

Problem verharmlost

Dass Flüchtlinge aus Nordafrika besonders oft straffällig werden, weiß die Polizei schon lange und hätte gerne früher gehandelt. Aber vor der Kölner Silvesternacht 2015/16, die der nordafrikanischen Täterszene zu traurigem Weltruhm verhalf, galten herkunftsorientierte Polizeimaßnahmen als politisch unkorrekt. Erst danach wurden gezielte Aktionen gegen die nordafrikanische Täterszene öffentlich akzeptiert. Bis dahin beinahe heimliche Studien wie das Düsseldorfer "Casablanca"-Projekt, in dem die Polizei die nordafrikanische Diebesszene analysiert, waren plötzlich in aller Munde. Razzien in entsprechenden Wohnvierteln, Gefährder-Ansprachen und beschleunigte Gerichtsverfahren mit schnellen Haftstrafen galten nicht mehr als Beleg für behördlichen Ausländerhass, sondern als datenbasierter Bevölkerungsschutz. Neue Zahlen belegen den Erfolg: Die Täterszene schrumpft. Offensichtlich tut man gut daran, polizeilichen Erfahrungswerten zu vertrauen. Hätte die Polizei schon vor der Silvesternacht gedurft, was sie erst danach umsetzen sollte, wäre es vielleicht gar nicht so weit gekommen. mehr

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