Silvio Berlusconi
Fußball in Italien

Milan-Führung nach Verkauf ausgetauscht

Beim AC Mailand haben die neuen Besitzer aus China unmittelbar nach der endgültigen Übernahme des italienischen Renommierklubs Schlüsselpositionen mit Personal ihrer Wahl neu besetzt. Als Geschäftsführer fungiert Angaben der Gazzetta dello Sport zufolge fortan Marco Fassone. Den Posten des Sportdirektors übernimmt Massmiliano Mirabelli. Besonders der Wechsel im Amt des Geschäftsführers verdeutlicht die Zäsur bei den Lombarden. Fassones Vorgänger Adriano Galliani hatte zuvor unter dem bisherigen Milan-Eigentümer Silvio Berlusconi mehr als drei Jahrzehnte die Geschicke der "Rossoneri" geleitet. Fassone, der in Berlusconis Auftrag die Übernahmeverhandlungen mit dem chinesischen Konsortium um den Investor Li Yonghong zu einem Abschluss geführt hatte, war früher in gleicher Funktion auch schon bei Rekordmeister Juventus Turin, dem SSC Neapel und Milans Lokalrivale Inter Mailand tätig. Mirabelli arbeitete in der Vergangenheit im Profi-Fußball als Beobachter für den englischen Erstliga-Klub FC Sunderland und Inter. Milans Übernahme durch die "Rossoneri Sport Investment Lux" für einen Preis von 740 Millionen Euro war am vergangenen Donnerstag abgeschlossen worden. In der 31-jährigen Ära Berlusconi hatte der Verein insgesamt fünf Triumphe im Europapokal der Landesmeister und dem Nachfolgewettbewerb Champions League sowie 24 weitere Titel gefeiert. mehr

Serie A

AC Mailand an chinesische Investoren verkauft

Für den AC Mailand und Italiens Ex-Premierminister Silvio Berlusconi ist eine Ära zu Ende gegangen. Der Verkauf des italienischen Fußball-Traditionsclubs an chinesische Investoren ist perfekt, wie Berlusconis Familienholding Fininvest am Donnerstag mitteilte. Der Abschluss des Deals, der im August vergangenen Jahres angekündigt worden war, hatte sich mehrmals verschoben. Der Verkauf an die Rossoneri Sport Investment Lux sei unter den im August vereinbarten Bedingungen abgeschlossen worden, heißt es in der Mitteilung. Der Wert des Vereins beträgt demnach geschätzte 740 Millionen Euro, die Schulden belaufen sich auf 220 Millionen Euro. mehr

Chinesische Investoren

Verkauf des AC Mailand soll im April über die Bühne gehen

Der Abschluss des Verkaufs des italienischen Fußball-Traditionsclubs AC Mailand an chinesische Investoren ist erneut verschoben worden. Die Investorengruppe Sino Europe Sports habe eine weitere Anzahlung in Höhe von 30 Millionen Euro an die Familienholding von Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi (Fininvest) getätigt, teilte die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Freitag mit. Der Deal soll nun am 14. April vollendet werden. Der Abschluss des Verkaufs, der im August vergangenen Jahres verkündet wurde, wurde bereits zweimal aufgeschoben. Insgesamt hat Sino Europe Sports nun laut Ansa eine Anzahlung von 250 Millionen Euro getätigt. Der Wert des Vereins wird auf 740 Millionen Euro geschätzt, die Schulden sollen sich auf rund 220 Millionen Euro belaufen. mehr