Simbabwe
Afrika Cup

Minister entschuldigt sich für Simbabwes Fußballteam

Beschämt hat der Sportminister von Simbabwe auf das Ausscheiden der Nationalmannschaft seines Landes beim Afrika-Cup in Gabun reagiert. "Mit Blick auf die Leistung der Warriors in Gabun möchte ich mich als Sportminister entschuldigen", sagte Makhosini Hlongwane am Mittwoch im Parlament. Harte Strafen für die Fußballer lehnte er aber ab. Abgeordnete hatten unter anderem gefordert, die erfolglosen Spieler zur Strafe in eine Militärkaserne zu schicken oder die vorab gezahlten Prämien für den Cup zurück zu verlangen. Die Warriors ("Krieger") waren schon am Montag in der Vorrunde ausgeschieden. Simbabwe spielte gegen Algerien remis und unterlag Tunesien und Senegal. Medienberichten zufolge war zunächst unklar, ob Nationaltrainer Callisto Pasuwa zurücktritt. mehr

Afrika-Cup

Mahrez bewahrt Algerien vor Auftaktniederlage

frikas Fußballer des Jahres Riyad Mahrez hat den früheren Titelträger Algerien vor einem Fehlstart in den Afrika-Cup bewahrt. Der Offensivspieler des englischen Meisters Leicester City erzielte beim 2:2 (1:2) gegen Simbabwe beide Treffer für die Nordafrikaner (12./82.). Schalkes Nabil Bentaleb stand 90 Minuten auf dem Platz. Im zweiten Spiel der Gruppe B setzte sich der Senegal gegen Tunesien mit 2:0 (2:0) durch und übernahm die Tabellenführung. Gastgeber Gabun war am Samstag gegen Guinea-Bissau trotz eines Treffers von Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang nicht über ein 1:1 (1:0) hinausgekommen. Titelverteidiger Elfenbeinküste greift am Montag gegen Togo ins Geschehen ein. mehr