SPD-Parteitag
Persönlich

Gerhard Schröder . . . soll Öl-Boss in Russland werden

Glaubwürdigkeitsprobleme haben bei der SPD einen sehr prominenten Namen: Gerhard Schröder (73). Der Ex-Kanzler und Ex-Parteichef, der unter dem Jubel der Genossen beim Parteitag im Juni angriffslustige Wahlkampfstimmung verbreitete und sich auch in die aktuellen Debatten um VW einschaltete, ist von der russischen Regierung als Direktor des Öl-Konzerns Rosneft vorgeschlagen worden. Der Duzfreund von Präsident Wladimir Putin macht in Russland also weiter Karriere. Der Genosse der Bosse kann nun selbst Boss werden. mehr

Persönlich

Martin Schulz . . . will nach Wahl SPD-Chef bleiben

Richtig in Fahrt kommt Martin Schulz, wenn er mit den Menschen direkt sprechen kann. Wenn der SPD-Kanzlerkandidat und Parteichef erzählen darf, losgelöst von Textbausteinen, die ihm seine Redenschreiber formulieren. Dass bei viel Authentizität aber auch mal der eine oder andere Satz fällt, der Kommunikationsexperten die Hände überm Kopf zusammenschlagen lässt, ist die Kehrseite der Medaille. So geschehen bei einer Veranstaltung des Redaktionsnetzwerks Deutschland, bei der Schulz die Fragen von Zeitungslesern beantworten sollte. mehr