Sri Lanka
Strafe

Ehemaliger Fifa-Funktionär Fernando bleibt lebenslang gesperrt

Das frühere Fifa-Exekutivmitglied Vernon Manilal Fernando aus Sri Lanka bleibt lebenslang für alle Aktivitäten im Fußball gesperrt. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne wies am Montag einen Einspruch Fernandos gegen die Strafe ab, die die Berufungskammer des Weltverbandes im Oktober 2013 verhängt hatte. Der Funktionär war wegen mehrerer Verstöße gegen das Fifa-Ethikreglement zunächst für acht Jahre gesperrt worden. Diese Strafe hatte Fifa-Ethikrichter Michael Garcia später in einen lebenslangen Bann umgewandelt. Fernando soll ein Verbündeter des ehemaligen Fifa-Exekutivmitglieds und Präsidentschaftskandidaten Mohammed Bin Hammam aus Katar gewesen sein. mehr

Ausscheidungsrunde in Asien

Qualifikation für WM 2018 startet im März

Mehr als drei Jahre vor der Fußball-WM 2018 startet die Qualifikation für das Turnier in Russland mit einer ersten Ausscheidungsrunde in Asien. Am Dienstag wurden vom asiatischen Fußball-Verband die K.o.-Spiele zwischen seinen zwölf am schlechtesten platzierten Weltranglisten-Teams vorgenommen. Am 12. und 17. März spielen der Jemen gegen Pakistan, Osttimor gegen die Mongolei, Kambodscha gegen Macau, Taiwan gegen Brunei, Indien gegen Nepal und Sri Lanka gegen Bhutan, das auf Position 209 den letzten Platz der Fifa-Weltrangliste einnimmt. Die Sieger ziehen in die nächste Runde von 40 asiatischen Teams ein. Die Fifa hatte die Vorqualifikation erlaubt. Auch in der Nord- und Mittelamerika-Zone werden schon im März einige Vorrundenpartien kleinerer Fußball-Nationen bestritten, zum Beispiel Curacao gegen Montserrat. Die eigentliche Auslosung der kontinentalen Ausscheidungsspiele findet erst am 25. Juli in St. Petersburg statt. In Europa beginnt die WM-Qualifikation mit Weltmeister Deutschland im September 2016. mehr

Persönlich

Maithripala Sirisena . . . ist Präsident von Sri Lanka

Der Bürgerkrieg auf Sri Lanka zwischen der singhalesisch-buddhistischen Mehrheit und den Tamilen dauerte 26 Jahre lang. Davon profitierte 2010 der damalige Präsident, Mahinda Rajapaksa (69), denn das Militär gewann kurz vor der Präsidentschaftswahl den Konflikt gegen die Aufständischen. Das halten ihm die Singhalesen, die drei Viertel der 20 Millionen Einwohner bilden, bis heute zugute. Für eine weitere Wiederwahl reichte das aber nicht. Die gewann nun überraschend sein Herausforderer, der ehemalige Gesundheitsminister von Sri Lanka, Maithripala Sirisena (63). mehr