Stefan Bradl
Superbike-WM

Rea schafft als Erster den Titel-Hattrick

Jonathan Rea hat als erster Superbike-Pilot zum dritten Mal nacheinander den Weltmeistertitel geholt. Der Brite machte den Triumph mit seinem Sieg beim ersten Lauf in Magny-Cours/Frankreich vorzeitig perfekt. Mit nun 456 Punkten ist der 30 Jahre alte Kawasaki-Fahrer in den ausstehenden fünf Rennen nicht mehr einzuholen. Rea hat in diesem Jahr zwölf von 22 Läufen gewonnen, beim zweiten Rennen in Magny-Cours schied er nach einem Sturz aus. Im Klassement führt der Superbike-Dominator weiter vor seinen britischen Landsleuten Tom Sykes (Kawasaki/336 Punkte) und Chaz Davies (Ducati/327), der am Sonntag den Sieg holte. Für Stefan Bradl (Zahling/Honda) ist die Saison dagegen vorzeitig beendet. Nach einer Operation am Handgelenk wird der 27-Jährige bei den ausstehenden Stationen in Jerez/Spanien und Losail/Katar nicht an den Start gehen. Der frühere Moto2-Weltmeister hatte sich am Donnerstag einem Eingriff unterzogen. mehr

"Kann nicht beschwerdefrei Zähneputzen"

Motorrad-Pilot Bradl droht OP

Dem früheren Motorrad-Weltmeister Stefan Bradl droht wegen seiner Handgelenksverletzung eine Operation. "Ich kann momentan nicht einmal beschwerdefrei Zähneputzen", sagte der Zahlinger dem Internetportal speedweek.com. Der 27-Jährige hatte sich die Blessur am vergangenen Wochenende bei einem Sturz im ersten Superbike-WM-Lauf in Portimao/Portugal zugezogen. Bradl hat nach der Rückkehr in die Heimat zwei Ärzte konsultiert. Der eine riet von einer OP ab, der andere sagte, sie sei unumgänglich. "Ich kann nur feststellen, dass die Bewegung im Handgelenk momentan extrem schmerzhaft ist, nach oben und nach unten. Und es ist in den letzten fünf Tagen in dieser Hinsicht nicht die geringste Besserung aufgetreten", sagte Bradl. Beim Moto2-Champion von 2011 ist an der rechten Hand das Band zwischen Kahnbein und Mondbein beschädigt. Es sei "nicht zu 100 Prozent durchgerissen, aber es muss befestigt werden, es braucht mehr Halt." mehr

Superbike

Bradl verzichtet nach Sturz auf Rennen eins am Lausitzring

Der frühere Motorrad-Weltmeister Stefan Bradl hat nach seinem Sturz zum Auftakt des Superbike-Wochenendes am Lausitzring nicht am ersten Rennen beim Heimspiel teilnehmen können. "Wenn man nicht fahren kann, ist die Enttäuschung natürlich groß. Es hätte aber keinen Sinn gemacht, irgendetwas zu riskieren", sagte der 27 Jahre alte Zahlinger. Bradl war im Training am Freitag auf einer Ölspur ausgerutscht und hatte eine Prellung am linken Ellbogen erlitten. Am Samstag trat er zunächst noch zum Qualifying an und fuhr auf einen guten 15. Platz. "Doch danach waren alle Reserven aufgebraucht. Außerdem wurden die Schmerzen wegen der Belastungen wieder deutlich stärker", sagte Bradl: "Ich werde mich nun ausruhen. Vor dem Warmup wird dann entschieden, ob ich es nochmals probieren werde." Beim ersten Rennen am Samstag gab es einen britischen Dreifachsieg. Chaz Davies setzte sich vor dem WM-Führenden Jonathan Rea und Tom Sykes durch. Rennen zwei wird am Sonntag um 13.00 Uhr gestartet. mehr

Mittelohrentzündung

Bradl muss auf Start bei Langstreckenrennen verzichten

Der frühere Motorrad-Weltmeister Stefan Bradl hat seine Teilnahme am Langstreckenrennen in Suzuka/Japan wegen einer Erkrankung abgesagt. Der 27-Jährige aus Zahling leidet an einer Mittelohrentzündung und kann am Sonntag nicht wie geplant beim Klassiker mitfahren. "Ich bin sehr enttäuscht, das Acht-Stunden-Rennen von Suzuka zu verpassen. Ich habe mich eigentlich seit dem ersten Gespräch über dieses Projekt darauf gefreut", sagte Bradl. Die Ärzte hätten ihm geraten, nicht nach Asien zu fliegen. Die Mittelohrentzündung habe zu einer Schädigung des Innenohrs und des Trommelfells geführt. Der einstige Moto2-Champion Bradl, eigentlich in der Superbike-WM unterwegs, hätte für das TSR-Honda-Team mit Dominique Aegerter (Schweiz) und Randy de Puniet (Frankreich) beim "Suzuka 8hours" starten sollen. Moto2-Pilot Marcel Schrötter (Vilgertshofen) ist trotz einer Handverletzung auf einer Suzuki dabei. mehr

Superbike-WM

Bradl in Laguna Seca zweimal Elfter

Stefan Bradl (Zahling) kehrt mit zwei elften Plätzen vom Superbike-Wochenende in Laguna Seca/Kalifornien zurück. Vor allem mit seiner Leistung im zweiten Lauf am Sonntag war der 27-Jährige hochzufrieden. "Am meisten freut mich, dass ich lange an den zwei Yamahas dranbleiben und manchmal sogar mit ihnen richtig fighten konnte", sagte Honda-Pilot Bradl. Tagessieger in Laguna Seca waren Chaz Davies (Ducati) und sein britischer Landsmann, Titelverteidiger Jonathan Rea (Kawasaki). In der WM-Gesamtwertung führt Rea mit 341 Punkten vor Tom Sykes (Kawasaki/282) und Davies (226). Bradl liegt mit 64 Punkten auf Platz 13. mehr

Sechster in Assen

Bestes Superbike-Ergebnis für Bradl

Der frühere Motorrad-Weltmeister Stefan Bradl hat sein bislang bestes Ergebnis in der Superbike-WM geholt. Beim ersten Lauf in Assen/Niederlande wurde der 27-Jährige aus Zahling am Samstag mit seiner Honda Sechster. Im MotorLand Aragón/Spanien hatte Bradl vor vier Wochen bei seiner bis dahin höchsten Platzierung den neunten Rang belegt. Titelverteidiger Jonathan Rea feierte im ersten von zwei Rennen auf der vierten Station der Saison seinen sechsten Sieg. Zweiter wurde Tom Sykes (beide Großbritannien/Kawasaki), Dritter der ehemalige 250ccm-Champion Marco Melandri (Italien/Ducati). Bradl fährt nach dem Abschied aus der MotoGP seine erste Saison in der Superbike-WM. mehr

Motorrad

Reiterberger zieht sich aus Superbike-WM zurück

Motorrad-Pilot Markus Reiterberger hat sich wenige Wochen nach dem Saisonstart überraschend aus der Superbike-WM zurückgezogen. Der 23-Jährige aus Obing und das Althea BMW Racing Team gehen ab sofort getrennte Wege. Damit ist Stefan Bradl (Zahling/Honda) der einzige Deutsche in der Serie. "Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, zunächst aus der Superbike-WM zurückzutreten. Wir hatten im vergangenen Jahr einen starken Saisonstart, konnten bis heute aber keine weiteren guten Ergebnisse erzielen", sagte Reiterberger: "Ich habe mich daher entschieden, mich neu zu orientieren, vollständig gesund zu werden und meine Rennkarriere neu anzugehen." Reiterberger war seit der abgelaufenen Saison als Fixstarter für den Althea-Rennstall unterwegs, bei einem schweren Sturz im Juni hatte er sich zwei Rückenwirbel gebrochen. Sein bestes Ergebnis in diesem Jahr war ein zehnter Platz in Buriram/Thailand. mehr