Thema
Südafrika
Olympia 2024

Südafrika denkt über landesweite Bewerbung nach

Die deutsche Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2024 erhält wohl einen weiteren Konkurrenten. Südafrika will seinen Hut in den Ring werfen - allerdings mit einer landesweiten Bewerbung. Bislang war am Kap immer die Rede davon gewesen, dass Durban, Pretoria oder die Provinz Guateng ins Rennen einsteigen wollten. Grund für das Umdenken ist die Reform Agenda 2020, die IOC-Präsident Thomas Bach im Dezember in Monaco im IOC eingebracht hatte. "Wir haben nun einen anderen Blick auf die Spiele, man sieht das ganze Land und nicht nur eine Provinz oder eine Stadt", sagte Ivor Hoff, Sportminister der Region Gauteng mit der Metropole Johannesburg, laut Branchendienst insidethegames. Deutschland will sich für 2024 mit Berlin oder Hamburg bewerben. Die Entscheidung darüber fällt im März. Boston und Rom haben ihre Bewerbung bereits offiziell angekündigt, Paris, Istanbul, Baku/Aserbaidschan und Doha/Katar sind weitere Kandidaten. mehr

Südafrika

Monsterwelle reißt 150 Menschen ins Meer

Eine Monsterwelle hat in Südafrika 150 Menschen von einem Strand ins Meer gerissen. Ein Mensch kam bei dem Unglück in Durban am Freitag ums Leben, 40 weitere wurden leicht verletzt, wie das Nationale Seerettungsinstitut mitteilte. An anderen Stränden der Stadt ertranken demnach zwei weitere Menschen. Der Katastrophenschutz warnte am Samstag wegen heftiger Sommergewitter vor Überflutungen und weiteren gefährlichen Wellen. Entlang der südafrikanischen Küste am Indischen Ozean herrscht wegen der Feiertage und der Sommerferien derzeit Hochbetrieb. mehr

Südafrika

Larsen ersetzt entlassenen Middendorp

Der südafrikanische Erstligist Bloemfontein Celtic hat seinen deutschen Trainer Ernst Middendorp wegen Erfolglosigkeit entlassen und Clinton Larsen als Nachfolger vorgestellt. Die Personalie Larsen (43) gab der Tabellenzehnte am Montag bekannt, einen Tag nach der Trennung von Middendorp (56). Der von Arminia Bielefeld 2005 zum "Jahrhunderttrainer" gekürte Coach hatte das Amt in Bloemfontein am 11. Oktober 2013 übernommen, tags zuvor hatte er seinen Rücktritt bei Maritzburg United eingereicht. mehr

Winter-Trainingscamp

Storl und Co. schwitzen in Südafrika

Schwitzen im Winter für die Weltmeisterschaften im Sommer: Zum zweiten Mal seit vier Jahren bereiten sich Deutschlands Top-Leichtathleten in einem gemeinsamen Trainingscamp des DLV auf die Saisonhöhepunkte vor. Das Gros des Teams traf am Mittwoch im südafrikanischen Stellenbosch ein. Kugelstoß-Weltmeister David Storl und Co. werden bis zum 7. Dezember bis zu dreimal täglich trainieren. Unter den insgesamt 110 Teilnehmern sind 60 Athleten des TopTeams; Trainer, Ärzte, Physiotherapeuten, Ernährungsberater und Psychologen sorgen in Südafrika für eine Rundum-Betreuung. "Es geht darum, unter optimalen klimatischen Bedingungen ein höheres Leistungsniveau zu erreichen. Das ist wie bei einer Treppe: Zum Saisonhöhepunkt will man ja auf der höchsten Stufe stehen", sagte Siegfried Schonert, Teammanager des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), am Mittwoch. Die Athleten können sich auf perfekte äußere Bedingungen freuen. "Hier ist es sommerlich warm, gestern hatten wir über 30 Grad", berichtete Schonert. Zur DLV-Mannschaft gehören die Weltmeister Storl und Raphael Holzdeppe (Stabhochsprung), Speerwerferin Linda Stahl sowie die Stabhochsprung-Asse Silke Spiegelburg und Björn Otto. Das erste gemeinsame DLV-Camp wurde 2010 in Nikosia auf Zypern organisiert. Das Trainingslager wird aus dem Etat des Verbandes finanziert. mehr

Südafrika

Nashorn-Wilderei erreicht Rekord: 1020 Tiere getötet

Die Wilderei von Nashörnern in Südafrika hat einen neuen traurigen Rekord erreicht. Seit Januar seien im ganzen Land bereits 1020 Tiere erlegt worden, im Vorjahr seien es insgesamt 1004 Nashörner gewesen, teilte die zuständige Umweltbehörde am Donnerstag mit. Am schlimmsten betroffen sei der weltbekannte Krüger-Nationalpark, wo allein 672 der mächtigen Säugetiere ermordet worden seien. Südafrikaner wurden aufgefordert, alle verdächtigen Beobachtungen, die mit Wilderei in Zusammenhang stehen könnten, zu melden. Die Hörner der Tiere werden vor allem für kunsthandwerkliche Schnitzereien und in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet. Auf dem Schwarzmarkt erzielen sie Rekordpreise. mehr

Südafrika

"Google Loon"-Ballon in Halbwüste entdeckt

Ein Farmer hat in der südafrikanischen Halbwüste Karoo einen abgestürzten Heißluftballon des Projekts "Google Loon" entdeckt. "Es handelt sich um ein enormes Stück Plastik, das fast meinen ganzen Schaf-Transporter ausgefüllt hat", zitierte die Zeitung "Beeld" am Donnerstag den Landwirt Urbanus Botha. Zunächst habe er das Ungetüm für einen Wetterballon gehalten. Jedoch hätten seine Kinder später das Zeichen "Google X" auf der Hülle identifiziert. Nach einem E-Mail-Wechsel mit Google-Ingegnieuren in Kalifornien sei klar gewesen, dass es sich tatsächlich um einen hoch entwickelten Ballon des Unternehmens handelte. Google wolle nun ein Team schicken, um die übriggebliebenen Teile abzuholen. Mit Hilfe der Ballons will die Internetfirma auch in entlegenen Gebieten der Erde eine stabile Netzabdeckung gewährleisten. Die hoch fliegenden Flugobjekte sind untereinander vernetzt. mehr

Afrika-Cup

Südafrika löst Ticket

Südafrika hat sich als viertes Land für den Afrika-Cup 2015 in Äquatorialguinea sportlich qualifiziert. Der WM-Gastgeber von 2010 löste in Durban in einem emotionalen Spiel mit einem 2:1 (1:0) gegen Sudan das Ticket. Für Bafana Bafana war es der erste Auftritt seit der Ermordung von Nationaltorhüter Senzo Meyiwa. Der 27-Jährige war Ende Oktober bei einem Raubüberfall erschossen worden. Zuvor hatten sich neben dem Gastgeber bereits Algerien, Tunesien und die Kapverden für das Turnier (17. Januar bis 8. Februar) qualifiziert, das ursprünglich in Marokko stattfinden sollte. Die Nordafrikaner hatten aber aufgrund der aktuellen Ebola-Epidemie bei der Afrikanischen Konföderation CAF um die Verschiebung auf 2016 gebeten. Am Dienstag war dem ursprünglichen Gastgeber das Turnier daraufhin entzogen worden. mehr

Südafrika

Vier Jahre Haft für Schiedsrichter wegen Korruption

Wegen Korruption und Meineids ist ein südafrikanischer Schiedsrichter zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Clifford Malgas sei von einem Gericht in Kapstadt für schuldig befunden worden, sich an versuchten Spielmanipulationen bei den Zweitliga-Play-offs 2011 beteiligt zu haben, berichteten südafrikanische Medien am Samstag. Malgas habe gemeinsame Sache mit dem ehemaligen Co-Trainer der südafrikanischen Nationalmannschaft, Phil Setshedi, gemacht. Dieser war im Februar 2013 zu drei Jahren Gefängnis und fünf Jahren Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der südafrikanische Verband SAFA äußerte sich erfreut über das Urteil vom Freitag. "Wir begrüßen diese Gefängnisstrafe, da sie eine starke Botschaft an Kriminelle sendet, dass sie in diesem Sport keinen Platz haben", sagte SAFA-Präsident Danny Jordaan in einer Mitteilung des Verbandes. SAFA verfolge eine Null-Toleranz-Linie. mehr

WM-Vermächtnisfonds

Elf Millionen Euro für Südafrikas Fußball

 Südafrikas Fußball hat durch die WM-Endrunde 2010 im eigenen Land finanziell nachhaltig profitiert. Durch den nach dem Turnier eingerichteten "Vermächtnisfonds" sind laut Angaben des Weltverbandes FIFA nach einer Sitzung des Fonds-Ausschusses am Donnerstag bislang umgerechnet rund elf Millionen Euro in den Fußball der Kaprepublik geflossen. Die Summe setzt sich beinahe hälftig aus Erträgen in Zusammenhang mit der WM-Endrunde vor vier Jahren sowie Zinsgewinnen zusammen. Mit Zuwendungen von gut 3,1 Millionen floss der bislang größte Anteil der Fonds-Ausschüttungen in die Entwicklung des Ligafußballs im Nachwuchsbereich. mehr