Thema
Südafrika
Nach K.o. ins Krankenhaus eingeliefert

Südafrikanische Boxerin nach zwei Wochen im Koma gestorben

Die südafrikanische Boxerin Phindile Mwelase ist nach einem zweiwöchigen Koma gestorben. Die 31-Jährige war bei einem Kampf am 10. Oktober K.o. geschlagen worden und bewusstlos ins Krankenhaus gekommen. Wie das Sportministerium am Dienstag mitteilte, starb Mwelase bereits am vergangenen Samstag. Ihr Tod sei ein "enormer Verlust für unseren Sport allgemein und ganz besonders für unseren Boxsport", sagte Südafrikas Präsident Jacob Zuma. Mit der Boxerin hat das Land am Kap drei prominente Sportler innerhalb weniger Tage verloren. Der einstige 800-Meter-Weltmeister Mbulaeni Mulaudzi starb am vergangenen Freitag bei einem Autounfall. Am Sonntag wurde der Torwart und Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft, Senzo Meyiwa, bei einem Raubüberfall erschossen. mehr

Leichtathletik

Ex-800-Meter-Weltmeister Mulaudzi stirbt bei Unfall

Mit großer Bestürzung haben das Internationale Olympische Komitee (IOC) und der Leichtathletik-Weltverband (IAAF) auf den Unfalltod des ehemaligen 800-Meter-Weltmeisters Mbulaeni Mulaudzi reagiert. "Er war ein wahrer Olympionike und ein feiner Athlet", sagte IOC-Präsident Thomas Bach in einer Pressemitteilung am Samstag. Der Südafrikaner Mulaudzi war tags zuvor im Alter von 34 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. 2009 war er in Berlin Weltmeister über 800 Meter geworden. mehr

800-m-Weltmeister

Südafrikas Läuferstar Mulaudzi stirbt bei Autounfall

Der frühere 800-m-Weltmeister Mbulaeni Mulaudzi ist bei einem Autounfall in seiner südafrikanischen Heimat ums Leben gekommen. Dies bestätigten Sportminister Fikile Mbalula und Mulaudzis Manager Peet van Zyl dem Online-Portal Eyewitness News. Mulaudzi, der 2009 in Berlin WM-Gold geholt hatte, wurde 34 Jahre alt. "Er war einer der höchstdekorierten Athleten, die Südafrika jemals gesehen hat. Unglücklicherweise sind seine Erfolge vom Verband kaum gewürdigt worden", sagte van Zyl. Caster Semenya, Weltmeisterin über 800 m 2009 in Berlin, twitterte: "Ich habe einen Bruder, einen sehr guten Freund verloren. Ich werde dich immer lieben." Mulaudzi, der 2012 seine Karriere beendet hatte, war bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Flaggenträger seines Landes. Neben dem Weltmeister-Titel waren der Sieg bei der Hallen-WM 2004 und WM-Bronze 2003 seine größten Erfolge. mehr

Gerüchte um Putsch

Regierungschef von Lesotho aus Angst vor Militär geflohen

Eine Militäraktion hat das chronisch instabile südafrikanische Königreich Lesotho in eine tiefe Krise gestürzt: Regierungschef Tom Thabane warf den Streitkräften am Samstag vor, ihn von der Macht verdrängt zu haben, und flüchtete aus Angst um sein Leben nach Südafrika. Die südafrikanische Regierung warnte die Generäle in Lesothos Hauptstadt Maseru, ein Putsch werde "nicht hingenommen".Die Streitkräfte des Kleinstaats, der komplett vom Staatsterritorium Südafrikas umgeben ist, hatten am frühen Morgen die Polizeizentrale und Thabanes Residenz umstellt. Militärsprecher Ntele Ntoi wies Putschvorwürfe jedoch zurück. Die Soldaten seien lediglich ausgerückt, um Polizisten zu entwaffnen, die ihrerseits laut militärischen Geheimdienstinformationen politische Akteure mit Waffen hätten ausrüsten wollen, sagte Ntoi dem Sender ANN7. mehr

Nationaltrainer

Ephraim Mashaba neuer Coach von Südafrika

Der südafrikanische Fußballverband SAFA ist auf der Suche nach einem neuen Nationaltrainer intern fündig geworden. Ephraim Mashaba, der zuletzt die U20 betreute, beerbt den im Juni entlassenen Gordon Igesund und soll die Bafana Bafana zurück in die Erfolgsspur führen. Der 63-Jährige war bereits von 2002 bis 2004 Trainer der südafrikanischen Nationalmannschaft. Als Favorit auf das Trainer-Amt beim WM-Ausrichter von 2010 hatte ursprünglich der Portugiese Carlos Queiroz gegolten. Igesund hatte mit seinem Team die Qualifikation für die WM in Brasilien verpasst. Als Gastgeber scheiterten die Südafrikaner beim Africa Cup im vergangenen Jahr im Viertelfinale. mehr

Motorsport

Südafrika-Rennstrecke Kyalami wird verkauft

Die südafrikanische Motorsport-Rennstrecke Kyalami kommt unter den Hammer. Der altehrwürdige Circuit zwischen Johannesburg und Pretoria wird am Donnerstag zu einem Mindestgebot von 200 Rand (rund 14 Millionen Euro) versteigert. Von 1967 bis 1985 sowie 1992 und 1993 war der Kurs Austragungsort der Königsklasse Formel 1, zuletzt machte 2010 die Motorrad-Rennserie Superbike dort Station.Dass auf der Strecke auch in Zukunft noch Motorsport-Rennen ausgetragen werden könnten, halten die Auktionatoren für unwahrscheinlich. "Wenn ein Unternehmer es kauft, wird sich das Gesicht von Kyalami deutlich verändern, weil die Fahrbahn höchstwahrscheinlich verschwinden wird", sagte Lance Chalwin-Mitton von der High Street Auction Company. mehr