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Südafrika
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Nashorn-Wilderei erreicht Rekord: 1020 Tiere getötet

Die Wilderei von Nashörnern in Südafrika hat einen neuen traurigen Rekord erreicht. Seit Januar seien im ganzen Land bereits 1020 Tiere erlegt worden, im Vorjahr seien es insgesamt 1004 Nashörner gewesen, teilte die zuständige Umweltbehörde am Donnerstag mit. Am schlimmsten betroffen sei der weltbekannte Krüger-Nationalpark, wo allein 672 der mächtigen Säugetiere ermordet worden seien. Südafrikaner wurden aufgefordert, alle verdächtigen Beobachtungen, die mit Wilderei in Zusammenhang stehen könnten, zu melden. Die Hörner der Tiere werden vor allem für kunsthandwerkliche Schnitzereien und in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet. Auf dem Schwarzmarkt erzielen sie Rekordpreise. mehr

Südafrika

"Google Loon"-Ballon in Halbwüste entdeckt

Ein Farmer hat in der südafrikanischen Halbwüste Karoo einen abgestürzten Heißluftballon des Projekts "Google Loon" entdeckt. "Es handelt sich um ein enormes Stück Plastik, das fast meinen ganzen Schaf-Transporter ausgefüllt hat", zitierte die Zeitung "Beeld" am Donnerstag den Landwirt Urbanus Botha. Zunächst habe er das Ungetüm für einen Wetterballon gehalten. Jedoch hätten seine Kinder später das Zeichen "Google X" auf der Hülle identifiziert. Nach einem E-Mail-Wechsel mit Google-Ingegnieuren in Kalifornien sei klar gewesen, dass es sich tatsächlich um einen hoch entwickelten Ballon des Unternehmens handelte. Google wolle nun ein Team schicken, um die übriggebliebenen Teile abzuholen. Mit Hilfe der Ballons will die Internetfirma auch in entlegenen Gebieten der Erde eine stabile Netzabdeckung gewährleisten. Die hoch fliegenden Flugobjekte sind untereinander vernetzt. mehr

Afrika-Cup

Südafrika löst Ticket

Südafrika hat sich als viertes Land für den Afrika-Cup 2015 in Äquatorialguinea sportlich qualifiziert. Der WM-Gastgeber von 2010 löste in Durban in einem emotionalen Spiel mit einem 2:1 (1:0) gegen Sudan das Ticket. Für Bafana Bafana war es der erste Auftritt seit der Ermordung von Nationaltorhüter Senzo Meyiwa. Der 27-Jährige war Ende Oktober bei einem Raubüberfall erschossen worden. Zuvor hatten sich neben dem Gastgeber bereits Algerien, Tunesien und die Kapverden für das Turnier (17. Januar bis 8. Februar) qualifiziert, das ursprünglich in Marokko stattfinden sollte. Die Nordafrikaner hatten aber aufgrund der aktuellen Ebola-Epidemie bei der Afrikanischen Konföderation CAF um die Verschiebung auf 2016 gebeten. Am Dienstag war dem ursprünglichen Gastgeber das Turnier daraufhin entzogen worden. mehr

Südafrika

Vier Jahre Haft für Schiedsrichter wegen Korruption

Wegen Korruption und Meineids ist ein südafrikanischer Schiedsrichter zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Clifford Malgas sei von einem Gericht in Kapstadt für schuldig befunden worden, sich an versuchten Spielmanipulationen bei den Zweitliga-Play-offs 2011 beteiligt zu haben, berichteten südafrikanische Medien am Samstag. Malgas habe gemeinsame Sache mit dem ehemaligen Co-Trainer der südafrikanischen Nationalmannschaft, Phil Setshedi, gemacht. Dieser war im Februar 2013 zu drei Jahren Gefängnis und fünf Jahren Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der südafrikanische Verband SAFA äußerte sich erfreut über das Urteil vom Freitag. "Wir begrüßen diese Gefängnisstrafe, da sie eine starke Botschaft an Kriminelle sendet, dass sie in diesem Sport keinen Platz haben", sagte SAFA-Präsident Danny Jordaan in einer Mitteilung des Verbandes. SAFA verfolge eine Null-Toleranz-Linie. mehr

WM-Vermächtnisfonds

Elf Millionen Euro für Südafrikas Fußball

 Südafrikas Fußball hat durch die WM-Endrunde 2010 im eigenen Land finanziell nachhaltig profitiert. Durch den nach dem Turnier eingerichteten "Vermächtnisfonds" sind laut Angaben des Weltverbandes FIFA nach einer Sitzung des Fonds-Ausschusses am Donnerstag bislang umgerechnet rund elf Millionen Euro in den Fußball der Kaprepublik geflossen. Die Summe setzt sich beinahe hälftig aus Erträgen in Zusammenhang mit der WM-Endrunde vor vier Jahren sowie Zinsgewinnen zusammen. Mit Zuwendungen von gut 3,1 Millionen floss der bislang größte Anteil der Fonds-Ausschüttungen in die Entwicklung des Ligafußballs im Nachwuchsbereich. mehr

Nach K.o. ins Krankenhaus eingeliefert

Südafrikanische Boxerin nach zwei Wochen im Koma gestorben

Die südafrikanische Boxerin Phindile Mwelase ist nach einem zweiwöchigen Koma gestorben. Die 31-Jährige war bei einem Kampf am 10. Oktober K.o. geschlagen worden und bewusstlos ins Krankenhaus gekommen. Wie das Sportministerium am Dienstag mitteilte, starb Mwelase bereits am vergangenen Samstag. Ihr Tod sei ein "enormer Verlust für unseren Sport allgemein und ganz besonders für unseren Boxsport", sagte Südafrikas Präsident Jacob Zuma. Mit der Boxerin hat das Land am Kap drei prominente Sportler innerhalb weniger Tage verloren. Der einstige 800-Meter-Weltmeister Mbulaeni Mulaudzi starb am vergangenen Freitag bei einem Autounfall. Am Sonntag wurde der Torwart und Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft, Senzo Meyiwa, bei einem Raubüberfall erschossen. mehr

Leichtathletik

Ex-800-Meter-Weltmeister Mulaudzi stirbt bei Unfall

Mit großer Bestürzung haben das Internationale Olympische Komitee (IOC) und der Leichtathletik-Weltverband (IAAF) auf den Unfalltod des ehemaligen 800-Meter-Weltmeisters Mbulaeni Mulaudzi reagiert. "Er war ein wahrer Olympionike und ein feiner Athlet", sagte IOC-Präsident Thomas Bach in einer Pressemitteilung am Samstag. Der Südafrikaner Mulaudzi war tags zuvor im Alter von 34 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. 2009 war er in Berlin Weltmeister über 800 Meter geworden. mehr

800-m-Weltmeister

Südafrikas Läuferstar Mulaudzi stirbt bei Autounfall

Der frühere 800-m-Weltmeister Mbulaeni Mulaudzi ist bei einem Autounfall in seiner südafrikanischen Heimat ums Leben gekommen. Dies bestätigten Sportminister Fikile Mbalula und Mulaudzis Manager Peet van Zyl dem Online-Portal Eyewitness News. Mulaudzi, der 2009 in Berlin WM-Gold geholt hatte, wurde 34 Jahre alt. "Er war einer der höchstdekorierten Athleten, die Südafrika jemals gesehen hat. Unglücklicherweise sind seine Erfolge vom Verband kaum gewürdigt worden", sagte van Zyl. Caster Semenya, Weltmeisterin über 800 m 2009 in Berlin, twitterte: "Ich habe einen Bruder, einen sehr guten Freund verloren. Ich werde dich immer lieben." Mulaudzi, der 2012 seine Karriere beendet hatte, war bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Flaggenträger seines Landes. Neben dem Weltmeister-Titel waren der Sieg bei der Hallen-WM 2004 und WM-Bronze 2003 seine größten Erfolge. mehr