Südsudan
Betrugsvorwurf

Präsident von Südsudans Fußballverband suspendiert

Der südsudanesische Fußballverband hat seinen Präsidenten Chabur Goc Alei wegen angeblichen Missbrauchs von Geldern vorläufig des Amtes enthoben. Der Vorstand werfe Alei vor, Entscheidungen über Verbands-Ausgaben allein und ohne Wissen der Vorstandsmitglieder getroffen zu haben, teilte der Verband am Donnerstag mit. So soll der Verbandschef im Jahr 2015 der Mitteilung zufolge 400.000 US-Dollar (376.000 Euro) auf seine Privatkonten überwiesen haben. Der Weltverband FIFA habe aufgrund von Missmanagement seine jährlichen Zuwendungen an den südsudanesischen Verband ebenfalls vorläufig eingestellt, hieß es. Alei wies der Deutschen Presse-Agentur dpa gegenüber die Vorwürfe zurück. Ziel der Suspendierung sei es, seinen Ruf zu ruinieren, sagte er. Der Fußballverband des jüngsten afrikanischen Staates wurde 2011 gegründet. mehr

Im Südsudan

13 Tote bei Schießerei in Fußball-Kneipe

Bei einer Schießerei in einer Fußball-Bar im Südsudan sind am Wochenende 13 Menschen ums Leben gekommen. Ein offenbar betrunkener Mann hatte das Feuer eröffnet, nachdem ihm der Zutritt verweigert worden war. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Während in der Kneipe die Premier-League-Partie zwischen dem FC Chelsea und dem FC Everton gezeigt wurde, schoss der Täter offenbar wahllos um sich. Zehn Personen werden noch im Krankenhaus behandelt. Die Tat ereignete sich in der Hauptstadt Juba, in der sich die Sicherheitslage seit dem Beginn eines Bürgerkriegs vor fast drei Jahren deutlich verschlechtert hat. mehr

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