Tel Aviv
Gaza/Tel Aviv

Hamas lobt tödlichen Anschlag auf Israelis

Die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas hat einen Anschlag mit drei toten Israelis im besetzten Westjordanland begrüßt. "Das Verhältnis zu der Besatzungsmacht (Israel) ist ein Verhältnis des bewaffneten Widerstandes", sagte ein Hamas-Sprecher gestern. Der Angriff sei eine Reaktion auf die "Besatzungsmaßnahmen" in Jerusalem und gegen die Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg. Ein palästinensischer Attentäter hatte am Morgen drei Israelis erschossen. Der Mann habe das Feuer auf Wachleute am Eingang einer Siedlung nahe Jerusalem eröffnet, wie die israelische Polizei mitteilte. Zwei Wachleute und ein Polizist wurden getötet. Sicherheitskräfte erschossen den Attentäter. mehr

Radsport

Giro d'Italia startet 2018 mit Blick auf Jerusalem Altstadt

Der Giro d'Italia startet im kommenden Jahr mit Blick auf Jerusalems Altstadt. Wie die lokalen Veranstalter am Montag mitteilten, führt die Auftaktetappe über 10,1 Kilometer am 4. Mai 2018 durch Jerusalem. Am zweiten Tag erfolgt der Start an den Bahai-Gärten in Haifa und führt durch die historischen Küstenstädte Akko und Cäsarea. Die Ziellinie liegt nach 167 Kilometern an Tel Avivs Strandpromenade. Am dritten Tag geht die Fahrt über 226 Kilometer von der Wüstenstadt Beerscheva über den Ramon-Krater bis zur Küstenstadt Eilat am Roten Meer. Die finale Etappe ist am 22. Mai in Italien geplant. Der Giro d'Italia startet 2018 erstmals außerhalb von Europa. Das Radrennen solle eine "Botschaft des Friedens, der Koexistenz und der Macht des Sports, Menschen zusammenzubringen, übermitteln", hieß es in Jerusalem. Italiens Sportminister Luca Lotti sagte: "Der Start in Jerusalem bildet eine Brücke zwischen unseren beiden Ländern, die aus Geschichte, Kultur und Traditionen besteht." Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat sagte, er sei stolz, "das größte Sportereignis, das je in Israel stattfand, in Jerusalem abzuhalten". mehr

Gaza/Tel Aviv

Hamas will Gaza-Verwaltung an Abbas abgeben

Zehn Jahre nach der gewaltsamen Machtübernahme im Gazastreifen hat sich die Hamas bereit erklärt, die Verwaltung des blockierten Küstenstreifens am Mittelmeer abzugeben. Die radikal-islamische Palästinenserorganisation teilte gestern mit, sie lade die Regierung des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas im Westjordanland dazu ein, "in den Gazastreifen zu kommen und ihre Aufgaben sofort zu übernehmen". Die rivalisierende Fatah von Abbas reagierte vorsichtig auf das Versöhnungsangebot. mehr