Thomas Bach - News und Informationen
Thomas Bach - News und Informationen FOTO: ap
Thomas Bach
Naturkatastrophe

IOC spendet 600.000 Dollar für Flutopfer in Peru

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat den Opfern der verheerenden Flutkatastrophe in Peru 600.000 Dollar (562.000 Euro) gespendet. Das gab das IOC am Dienstag bekannt. "Die Olympische Bewegung steht bereit, Peru beim Wiederaufbau zu helfen", schrieb IOC-Präsident Thomas Bach in einem Brief an Perus Präsident Pedro Pablo Kuczynski. Das IOC erwägt derzeit, seine für September in Perus Hauptstadt Lima geplante Session wegen der Naturkatastrophe in eine andere Stadt zu verlegen. Auf der Session sollen die Olympischen Spiele 2024 vergeben werden. Der IOC-Gesandte Alejandro Blanco, der die Situation in Peru beobachtet, erklärte am Dienstag, dass er sich für eine Austragung der Session in Lima aussprechen werde. In Peru hatten die Fluten durch anhaltend starke Regenfälle in den vergangenen Tagen etwa 100 Todesopfer gefordert. Bis zu 700.000 Menschen sind unmittelbar von der Katastrophe betroffen. mehr

Eiskunstlauf

Deutsche Mannschaft verpasst Teamtrophy

Die deutsche Eiskunstlauf-Nationalmannschaft hat die Qualifikation für die Teamtrophy der besten sechs Nationen vom 20. bis 23. April in Tokio verpasst. Wie der Weltverband ISU am Sonntag bei den Weltmeisterschaften in Helsinki bestätigte, liegt Deutschland in der Wertung weiterhin auf Rang acht, was aber zur Teilnahme am Teamwettbewerb bei den Winterspielen 2018 in Südkorea berechtigen würde. In Pyeongchang dürfen im kommenden Februar die zehn besten Länder antreten, erstmals fand der Wettkampf 2014 bei Olympia in Sotschi statt. Das deutsche Team wurde Achter. "Der Teamwettbewerb war sehr erfolgreich in Sotschi. Man sieht hier bei der WM den Aufschwung von Eiskunstlauf und allgemein dem Wintersport in Asien", sagte Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Nach den Spielen werde ausgewertet, ob der  Mannschaftswettkampf im Olympia-Programm bleibe. "Im Moment stehen die Ampeln auf Grün. Eiskunstlauf ist eine der populärsten Sportarten bei den Spielen", betonte Bach. mehr

Sommerspiele

Olympia in Los Angeles nur 2024

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) stößt bei seinen Plänen für eine möglichen Doppelvergabe der Sommerspiele 2024 und 2028 weiter auf Widerstand der beiden übriggebliebenen Bewerber Los Angeles und Paris. Nachdem Paris logistische Gründe für eine auf 2024 beschränkte Bewerbung angeführt hatte, betonte nun L.A.-Bürgermeister Eric Garcetti erneut, dass seine Stadt kein Interesse an einer Ausrichtung der Spiele in 2028 hat. "Wir treten für 2024 an. Punkt", sagte Garcetti dem Branchendienst insidethegames.com: "Ich fände es toll, meine Freunde in Paris 2028 zu besuchen. Wir haben nie über etwas anderes nachgedacht." Die IOC-Exekutive unter Führung von Präsident Thomas Bach hatte in der vergangenen Woche auf einer Sitzung in Pyeongchang endgültig den Weg zu einer Doppelvergabe geebnet. Die vier Vizepräsidenten Bachs erörtern derzeit die Details. Bach selbst hatte die Diskussion im Dezember angestoßen mit der Aussage, dass das derzeitige Auswahlverfahren "zu viele Verlierer" produziere. In Pyeongchang betonte er, eine Satzungsänderung wäre für eine Doppelvergabe nicht notwendig. mehr

Lahti

Kasper erklärt nordische Ski-WM für eröffnet

FIS-Präsident Gian Franco Kasper hat am Mittwochabend die 51. nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Lahti für eröffnet erklärt. Um 19.56 Uhr (Ortszeit) sprach der Chef des Ski-Weltverbandes im Beisein von IOC-Präsident Thomas Bach und Finnlands Staatschef Sauli Niinistö als Höhepunkt einer farbenfrohen Feier im starken Schneetreiben die traditionelle Eröffnungsformel. "Ich wünsche Ihnen viel Glück bei der größten Skiparty des Jahres", sagte Kasper. Vorausgegangen war eine knapp einstündige Zeremonie auf dem Marktplatz im Herzen von Lahti, die ganz im Zeichen der Feierlichkeiten zur hundertjährigen Unabhängigkeit Finnlands stand. Hauptdarsteller war die finnische Fantasyfigur Rölli, auch Eiskunstläuferin Kiira Korpi hatte einen Auftritt als Eisprinzessin. Zahleiche Athleten ließen sich trotz Temperaturen von sechs Grad unter Null die Feier nicht entgehen und zogen in einer Parade an den Fans vorbei in Richtung Bühne. Den Abschluss bildete ein riesiges Feuerwerk. mehr