Thomas Bach - News und Informationen
Thomas Bach - News und Informationen FOTO: ap
Thomas Bach
Sommerspiele

Olympia in Los Angeles nur 2024

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) stößt bei seinen Plänen für eine möglichen Doppelvergabe der Sommerspiele 2024 und 2028 weiter auf Widerstand der beiden übriggebliebenen Bewerber Los Angeles und Paris. Nachdem Paris logistische Gründe für eine auf 2024 beschränkte Bewerbung angeführt hatte, betonte nun L.A.-Bürgermeister Eric Garcetti erneut, dass seine Stadt kein Interesse an einer Ausrichtung der Spiele in 2028 hat. "Wir treten für 2024 an. Punkt", sagte Garcetti dem Branchendienst insidethegames.com: "Ich fände es toll, meine Freunde in Paris 2028 zu besuchen. Wir haben nie über etwas anderes nachgedacht." Die IOC-Exekutive unter Führung von Präsident Thomas Bach hatte in der vergangenen Woche auf einer Sitzung in Pyeongchang endgültig den Weg zu einer Doppelvergabe geebnet. Die vier Vizepräsidenten Bachs erörtern derzeit die Details. Bach selbst hatte die Diskussion im Dezember angestoßen mit der Aussage, dass das derzeitige Auswahlverfahren "zu viele Verlierer" produziere. In Pyeongchang betonte er, eine Satzungsänderung wäre für eine Doppelvergabe nicht notwendig. mehr

Lahti

Kasper erklärt nordische Ski-WM für eröffnet

FIS-Präsident Gian Franco Kasper hat am Mittwochabend die 51. nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Lahti für eröffnet erklärt. Um 19.56 Uhr (Ortszeit) sprach der Chef des Ski-Weltverbandes im Beisein von IOC-Präsident Thomas Bach und Finnlands Staatschef Sauli Niinistö als Höhepunkt einer farbenfrohen Feier im starken Schneetreiben die traditionelle Eröffnungsformel. "Ich wünsche Ihnen viel Glück bei der größten Skiparty des Jahres", sagte Kasper. Vorausgegangen war eine knapp einstündige Zeremonie auf dem Marktplatz im Herzen von Lahti, die ganz im Zeichen der Feierlichkeiten zur hundertjährigen Unabhängigkeit Finnlands stand. Hauptdarsteller war die finnische Fantasyfigur Rölli, auch Eiskunstläuferin Kiira Korpi hatte einen Auftritt als Eisprinzessin. Zahleiche Athleten ließen sich trotz Temperaturen von sechs Grad unter Null die Feier nicht entgehen und zogen in einer Parade an den Fans vorbei in Richtung Bühne. Den Abschluss bildete ein riesiges Feuerwerk. mehr

Wintersport

Langläufer fordern Treffen mit FIS-Präsident Kasper zu Doping

104 Weltcup-Langläufer aus zehn Nationen haben ein Treffen mit dem Präsidenten des Skiweltverbandes FIS, Gianfranco Kasper, zur Klärung von Dopingfragen gefordert. In einem auf dem Internetportal "xc-ski" veröffentlichten Offenen Brief an IOC-Präsident Thomas Bach und Kasper schlagen sie die Nordischen Skiweltmeisterschaften im Februar in Lahti als Termin vor. Man sei nach dem McLaren-Report betroffen über Kommentare der FIS-Führung über Doping und wolle daher mit ihr über die Zukunft eines sauberen Sports diskutieren. Die unterzeichnenden Athleten, zu denen auch das komplette deutsche Weltcup-Team gehört, verlangen eine stärkere Führung durch die FIS, das IOC und die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada, um einen dopingfreien Sport zu ermöglichen. Zu diesem Zweck unterstützen die Langläufer eine stärkere, unabhängige Wada. Für Athleten, die gegen den Wada-Code verstoßen, müsse es schnelle, konsequente und transparente Sanktionen geben. Die Unterzeichner des Briefes kommen aus allen großen Langlauf-Nationen. Zu ihnen gehören Marit Björgen aus Norwegen, Charlotte Kalla aus Schweden, die Amerikanerin Kikkan Randall, Aino Kaisa Saarinen aus Finnland oder Alex Harvey aus Kanada. Nicht unterschrieben haben der Norweger Petter Northug oder Dario Cologna aus der Schweiz. Zudem fehlen alle bekannten russischen Langläufer. Von denen hatte der Weltverband FIS nach dem McLaren-Report sechs suspendiert. Lediglich Julia Iwanowa hat ihre Suspendierung mittlerweile öffentlich gemacht. mehr

Düsseldorf

Leichtathletik-Chef: Russland muss suspendiert werden

DLV-Chef Clemens Prokop hält die Position von IOC-Präsident Thomas Bach zu den Konsequenzen aus dem Staatsdoping in Russland für fragwürdig. "Wenn die Werte der IOC-Charta ernst genommen werden, müsste das NOK Russlands bis zur Lösung seines Doping-Problems vom IOC suspendiert werden, zum Schutz aller betroffenen Athleten und von Fair-Play im Wettkampf", schrieb der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". mehr