Tirol
Kössen

Hirsch landet bei Wildunfall auf dem Fahrersitz

Ein Hirsch ist einem Mann in Tirol plötzlich vor das Auto gesprungen, durchschlug die Windschutzscheibe und landete auf dem Fahrersitz. Der Vater und sein Sohn aus Bayern waren mit ihrem Wagen auf dem Weg zu einer Skipiste, als gestern das Unglück bei Kössen nahe der deutsch-österreichischen Grenze passierte. "Es gibt auf der Strecke viele Wildunfälle, aber so etwas haben wir noch nie gesehen", sagte ein Polizeisprecher. Das Tier verendete im Wageninneren. Der 47 Jahre alte Fahrer und sein 15-jähriger Sohn wurden verletzt. Ein Hubschrauber flog den Vater ins Krankenhaus, der Schüler wurde in ein Tiroler Spital gefahren. mehr

Winterspiele 2026

IOC bedauert Olympia-Aus von Tirol

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat das Aus der Tiroler Bewerbung um die Winterspiele 2026 bedauert. "Das IOC hätte die vorläufigen Sondierungsgespräche mit Innsbruck gerne fortgesetzt. Wir fühlen mit dem Österreichischen Olympischen Komitee und den vielen Athleten und Unterstützern, die dieses Projekt so äußerst engagiert und sachkundig vorangetrieben haben", sagte ein IOC-Sprecher auf Anfrage: "Daraus hätte sich eine exzellente Kandidatur für nachhaltige Olympische Winterspiele entwickeln können." Am Sonntag hatten die Einwohner des österreichischen Bundeslandes Tirol in einem Volksentscheid am Sonntag gegen die Bewerbung der Landeshauptstadt, die bereits 1964 und 1976 Austragungsort war, gestimmt. Zum dritten Mal nach 1993 und 1997 ließ damit eine öffentliche Abstimmung alle Olympia-Träume Innsbrucks platzen. 53,35 Prozent sprachen sich dabei gegen eine Olympia-Bewerbung aus, die Wahlbeteiligung unter den 536.817 Berechtigten lag bei 58,43 Prozent. Somit kehren die Winterspiele in acht Jahren auch nicht nach Deutschland zurück. Inzell war als Schauplatz der Eisschnelllauf-Wettbewerbe vorgesehen, Eishockey-Spiele hätten auch in Garmisch stattfinden können. mehr

Winterspiele 2026

Verband unterstützt Eisschnelllauf in Inzell

Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft unterstützt die Einbindung einer Eishalle der oberbayerischen Gemeinde Inzell in eine mögliche Bewerbung der österreichischen Stadt Innsbruck und des Landes Tirol für die Olympischen Winterspiele 2026. In der Max-Aicher-Arena sollen bei einer erfolgreichen Bewerbung alle Eisschnelllauf-Wettbewerbe der Winterspiele stattfinden. Die Einbeziehung Inzells unterstreiche "das Bestreben des IOC vorhandene Sportstätten zu nutzen, um so der geforderten Nachhaltigkeit gerecht zu werden", heißt es in einer DESG-Mitteilung vom Mittwoch. 2019 findet in Inzell die Einzelstrecken-WM statt. Vor einer möglichen Olympia-Bewerbung von Innsbruck und Tirol soll es am 15. Oktober eine Volksbefragung geben. mehr