Torlinien-Technik - News zur Hawkeye-Technik
Torlinien-Technik - News zur Hawkeye-Technik FOTO: dpa, puk hpl
Torlinientechnik
Paris

GoalControl prüft Fehler in Ligapokal in Frankreich

Nach der vorläufigen Aussetzung der Torlinientechnik durch Frankreichs Fußball-Liga strebt der deutsche Dienstleister GoalControl eine gründliche Fehleranalyse an. "Es handelt sich um ein optisches System, das durch äußere Einflüsse beeinflusst werden kann. Das wird nun alles sauber untersucht", sagte Ex-Nationalspieler Simon Rolfes, Gesellschafter der in Würselen angesiedelten Firma. Die mit dem System verbundene Uhr des Schiedsrichters habe im Ligapokal keine Signale gegeben, obwohl sie es hätte tun müssen, und Signale in Situationen gegeben, in denen das nicht hätte passieren dürfen. "Wir wollen den Vertrag erfüllen. Aber für beide Seiten muss es eine dauerhafte Lösung geben", sagte Rolfes. GoalControl hat mit Frankreichs Liga einen Vertrag bis 2019. mehr

Nach Fehlern

Französische Liga setzt Einsatz von Torlinientechnik aus

Die französische Fußball-Liga (LFP) verzichtet am kommenden Wochenende auf den Einsatz der Torlinientechnologie. Damit reagiert sie auf zwei Fehler, die am Mittwoch bei Partien des Ligapokals aufgetreten sind. Das teilte LFP-Generaldirektor Didier Quillot mit. Die Maßnahme gilt "für alle Spiele und Wettbewerbe, die in Absprache mit der technischen Leitung des französischen Schiedsgerichtes (DTA) und dem Weltverband FIFA organisiert werden", sagte Quillot. Demnach betrifft die Aussetzung am Wochenende alle Partien der Ligue 1. In den Ligapokal-Spielen am Mittwochabend zwischen SC Amiens und Paris St. Germain sowie SCO Angers gegen HSC Montpellier hatte die Uhr des Schiedsrichters nicht bzw. falsch vibriert. Bereits Mitte Dezember hatten Verantwortliche der französischen Liga die Firma GoalControl gewarnt, dass der bis 2019 geltende Vertrag im Falle einer neuen Fehlfunktion vorzeitig beendet werden könnte. Ab der Saison 2018/19 soll in Frankreichs höchster Spielklasse zudem der Videobeweis eingesetzt werden. mehr

Torlinientechnologie

Hawk Eye wird auch bei Copa America eingesetzt

Die Torlinientechnologie Hawk Eye kommt nicht nur bei der Endrunde der Fußball-Europameisterschaft (10. Juni bis 10. Juli), sondern auch bei der Copa America Centenario in den USA (3. bis 26. Juni) zum Einsatz. Das System, bei dem beide Tore von mehreren Kameras überwacht werden, soll bis zum Turnierbeginn in allen zehn Stadien installiert werden. Dies entschied das Organisationskomitee am Mittwoch. Beim Hawk-Eye-System werden pro Tor sieben Kameras eingesetzt; mittels Computertechnologie und Bildverarbeitungssoftware wird aus den Bildern der Weg und die Position des Balls im Strafraum berechnet und visualisiert. Der Schiedsrichter wird in Sekundenschnelle per Vibrations- und Leuchtsignal auf seiner Armbanduhr darüber informiert, ob ein Tor erzielt wurde. Das System wurde bislang neben der Bundesliga auch in England und Italien verwendet und kam zudem bei der Frauen-WM 2015 in Kanada zum Einsatz. mehr