Torsten Oletzky
Düsseldorf

Ergo-Chef geht zum Jahresende

Der Vorstandsvorsitzende des Versicherungskonzerns Ergo, Torsten Oletzky, geht zum Jahresende. Er scheide auf eigenen Wunsch zum 31. Dezember 2015 aus dem Vorstand aus, teilte das Unternehmen gestern Abend mit. Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Oletzky (48) war 2004 in den Vorstand berufen worden. 2008 übernahm er den Vorsitz. Ergo ist die Erstversicherungstochter des weltgrößten Rückversicherers Munich Re. Nachfolger soll Markus Rieß (49) werden, der bisherige Vorstandschef der Allianz Deutschland AG. mehr

Personalien

Silke Lautenschläger Die ehemalige hessische Sozial- und Umweltministerin rückt zum 1. Januar in den Vorstand der Münchener-Rück-Tochter auf. Für die frühere CDU-Politikerin wird dort zum 1. April ein neues Ressort "Kunden- und Vertriebsservice" geschaffen. Die Kunden sollten schneller und besser bedient werden, begründete Vorstandschef Torsten Oletzky. Die 45-jährige Juristin war 2011 von der Politik in die Wirtschaft gewechselt. Bisher war sie Vorstand bei der Ergo-Tochter DKV Krankenversicherung. mehr

München

Ergo-Gewinn steigt im ersten Quartal um 25 Prozent

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re hat das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres mit einem Konzernergebnis von 972 Millionen Euro beendet und damit einen Gewinnsprung um 25 Prozent gemacht. Auch im Erstversicherungsgeschäft, zusammengefasst in der Düsseldorfer Ergo-Gruppe, erhöhte sich der Überschuss um ein Viertel auf rund 127 Millionen Euro. Den Rückgang der gebuchten Bruttobeiträge um 55 Millionen Euro begründete Ergo-Chef Torsten Oletzky mit zwei Faktoren: Zum einen sei das Geschäft in Korea verkauft worden, zum anderen laufe das Lebensversicherungsgeschäft schlechter. mehr

Düsseldorf

Vodafone vergibt Preis an Experten für Datenschutz

Um den Schutz von Daten und politischen Dissidenten ging es gestern abend bei der Preisverleihung des Innovationspreises von Vodafone. Der Harvard-Professsor Harry Lewis forderte als Hauptredner ein "Recht auf Anonymität" im Internet. Gleichzeitig rechnete er vor den rund 100 Gästen damit ab, dass Teilnehmer an Internetforen meistens ihren Namen verbergen: "Um sich gegen Missstände speziell in Diktaturen zu wehren, müssen Menschen Kritik auch ohne Preisgabe ihres Namens äußern dürfen. Aber in offenen Gesellschaften ist es Feigheit, wenn Leute eine reine Meinungsäusserung hinter einem Kunstnamen verstecken." mehr