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Türkei
Kobane

IS-Terrormiliz will erbeutete Kampfflugzeuge einsetzen

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) verliert in der nordsyrischen Stadt Kobane an Boden. Mithilfe von Luftangriffen der internationalen Koalition drängten kurdische Kämpfer die Dschihadisten gestern weiter zurück. Der Vize-Sprecher für auswärtige Angelegenheiten in Kobane, Idris Nassan, berichtete, die Dschihadisten hätten noch 15 bis 20 Prozent des Ortes unter Kontrolle. Vor einer Woche war von etwa 40 Prozent die Rede. Kurdische Aktivisten warnten jedoch, die sunnitischen Extremisten brächten Verstärkung in die Stadt an der Grenze zur Türkei. mehr

Berlin

Union bricht ein Tabu: Waffen für PKK denkbar

Nach der türkischen Bombardierung von Stellungen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK hat die Unionsfraktion in Deutschland ein Zeichen in die andere Richtung gesetzt. Er schließe "die Unterstützung von weiteren Gruppen nicht aus", sagte Unionsfraktionschef Volker Kauder auf die Frage nach Waffenlieferungen an die PKK. Unions-Verteidigungsexperte Henning Otte sagte unserer Zeitung: "Es ist nicht unser Ziel, die PKK auszustatten, aber vielleicht die letzte Möglichkeit, den IS-Terror vor Ort zu stoppen." Ein solcher Schritt könnte nur in enger Abstimmung mit den Verbündeten geschehen. mehr