Tunesien
Nach Entschuldigung

Tunesien darf am Afrika-Cup 2017 teilnehmen

Der tunesische Fußball-Verband (FTF) hat den Ausschluss seiner Nationalmannschaft vom Afrika-Cup 2017 wohl noch einmal abgewendet. Bei einem Treffen zwischen dem Präsidenten des afrikanischen Kontinentalverbandes (CAF), Issa Hayatou, und dem FTF-Vizepräsidenten Maher Snoussi wurden alle Unstimmigkeiten ausgeräumt. Dabei hat sich die FTF für ihre verbalen Entgleisungen nach dem Ausscheiden im Viertelfinale beim Afrika-Cup 2015 gegen Gastgeber Äquatorialguinea (1:2 n.V.) entschuldigt. In der Partie hatte es in der Verlängerung einen fragwürdigen Elfmeter für Äquatorialguinea gegeben, der zum Ausgleich führte. Die tunesischen Vertreter waren darüber erbost und sprachen von Betrug. Deshalb hatte der CAF den Nordafrikanern mit Verbannung für das nächste Kontinentalturnier gedroht. Tunesien, das eine Frist für eine geforderte Entschuldigung hatte verstreichen lassen, rief seinerseits den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) an, um einen Ausschluss zu verhindern. Nach dem Friedensgipfel dürfte der CAS seine Untersuchungen in der Angelegenheit einstellen. mehr

Ahmed al-Rouissi

Ranghoher IS-Kämpfer in Libyen getötet

Einer der meistgesuchten Extremisten Tunesiens ist bei Kämpfen für die Terrormiliz Islamischer Staat in Libyen ums Leben gekommen. Das bestätigte die Regierung in Tunis am Dienstag. Der IS seinerseits würdigte Ahmed al-Rouissi auf einer von Extremisten benutzten Internetseite mit einer Lobpreisung. Den Angaben zufolge war Al-Rouissi bei Gefechten mit der libyschen Misrata-Miliz um die Stadt Sirte, einer Hochburg der Terrormiliz, getötet worden. Sein Tod sei durch "wissenschaftliche Methoden" festgestellt worden, sagte ein Sprecher des tunesischen Innenministeriums weiter. Wann genau der Kommandant getötet wurde, blieb offen. Der 48-jährige galt als Drahtzieher mehrerer Terroranschläge der Gruppe Ansar al-Shariah in Tunesien, darunter auch die Attentate auf die linksgerichteten Politiker Chokri Belaid und Mohammed Brahmi 2013. mehr

Afrika-Cup

Tunesien geht gegen drohenden Ausschluss vor

Der tunesische Fußball-Verband geht gegen einen möglichen Ausschluss vom nächsten Afrika-Cup vor. Die Organisation legte beim Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch gegen die Drohung durch die afrikanische Föderation CAF an. Die CAF hatte den tunesischen Verband aufgefordert, sich bei ihm für Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Viertelfinal-Spiel beim diesjährigen Afrika-Cup zu entschuldigen. Dafür hatte die CAF eine Frist bis zum 31. März gesetzt, ansonsten dürfe Tunesien am Kontinental-Turnier 2017 nicht teilnehmen. Das Afrika-Cup-Viertelfinale zwischen Gastgeber Äquatorialguinea und Tunesien (2:1 nach Verlängerung) am 31. Januar war überschattet von Zuschauerausschreitungen und fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheidungen. Die tunesischen Spieler und Betreuer hatten sich nach der Partie betrogen gefühlt und den Unparteiischen bestürmt. mehr

Vorfälle in Äquatorialguinea

Tunesien droht Ausschluss vom Afrika-Cup 2017

Der tunesischen Fußball-Nationalmannschaft droht der Ausschluss vom Afrika-Cup 2017. Wie der afrikanische Kontinentalverband CAF mitteilte, haben sich Tunesiens Vertreter nicht für ihre verbalen Entgleisungen nach dem Ausscheiden im Viertelfinale des laufenden Wettbewerbs gegen Äquatorialguinea (1:2 n.V.) entschuldigt. In der Partie gegen den Gastgeber hatte es in der Verlängerung einen fragwürdigen Elfmeter für Äquatorialguinea gegeben, der zum Ausgleich führte. Die tunesischen Vertreter hatten sich darüber erbost und von Betrug gesprochen. Schiedsrichter Rajindraparsad Seechurn (Mauritius) wurde vom CAF wegen seiner schlechten Leistung für sechs Monate gesperrt. 2004-Sieger Tunesien wurde eine Frist bis Donnerstag eingeräumt, um sich für die Unterstellungen zu entschuldigen. Dies blieb jedoch aus. mehr