Thema
Tunesien
Afrika-Cup

Makiadi mit DR Kongo im Viertelfinale

Cedrick Makiadi vom Bundesligisten Werder Bremen hat mit der Demokratischen Republik Kongo das Viertelfinale des Afrika-Cups erreicht. Die Zentralafrikaner trennten sich am dritten Spieltag der Gruppe B mit 1:1 (0:1) von Tunesien und zogen als Gruppenzweiter hinter dem Kontrahenten in die Runde der letzten Acht ein. Tunesien spielt als Gruppensieger (5 Punkte) in der K.o.-Runde am Samstag nun gegen Gastgeber Äquatorialguinea, Makiadis Team (3) trifft auf die Republik Kongo. Beide Mannschaften profitierten dabei vom torlosen Unentschieden zwischen den Kapverden (3) und Sambia (2). Beide Teams hatten bis zuletzt die Chance auf den Sprung in die nächste Runde. Makiadi kam über neunzig Minuten zum Einsatz. Tunesien ging durch den früheren Ingolstädter Ahmed Akaichi (31.) mit 1:0 in Führung, Jeremy Loteteka Bokila (66.) erzielte den wichtigen Ausgleich. mehr

Tunesien

Sechs Tote bei Zusammenstoß von Bus und Zug

Beim Zusammenstoß eines Busses mit einem Zug sind laut Medienberichten in Tunesien mindestens sechs Menschen getötet worden. 32 weitere wurden verletzt, wie der unabhängige Radiosender Shems FM am Freitag berichtete. Der Unfall ereignete sich demnach in der Provinz Monastir südöstlich der Hauptstadt Tunis. Dort prallten an einem Übergang die Lokomotive mit dem Bus, der Arbeiter einer Fabrik transportierte, zusammen. Schlecht gesicherte Bahnübergänge führen in dem nordafrikanischen Land immer wieder zu Unfällen. mehr

Vorgehen gegen Extremisten

Tunesien schließt radikale Moscheen

Nach einem tödlichen Angriff auf tunesische Soldaten verschärft die Regierung ihr Vorgehen gegen die extremistischen Netzwerke im Land. Am Sonntag ordnete sie die Schließung von Moscheen mit radikalislamischer Ausrichtung an. Betroffen seien alle Gebetshäuser, die nicht unter Kontrolle des Ministeriums für religiöse Angelegenheiten seien und in denen die Tötung der 15 tunesischen Soldaten gefeiert worden sei, hieß es in einer Erklärung. Auch alle nicht lizenzierten Fernseh- und Radiosender, die zum Dschihad aufriefen und bestimmte Personen als Ungläubige darstellten, müssten geschlossen werden. Am Samstag gab es in mehreren Regionen des Landes auch eine groß angelegte Razzia gegen mutmaßliche Extremisten. 60 Menschen wurden dabei festgenommen. mehr

Remis gegen Tunesien

Handballer bestehen Härtetest - mit Schönheitsfehlern

Die deutschen Handballer haben den Härtetest bestanden und mit dem Remis im Hexenkessel von Hammamet Hoffnung auf eine erfolgreiche WM-Qualifikation gemacht. Einen Tag nach dem 24:25 in Tunis gegen Gastgeber Tunesien verpasste die Mannschaft von Bundestrainer Martin Heuberger beim 23:23 (13:11) zwar eine erfolgreiche Revanche, aber die junge und ersatzgeschwächte Truppe stellte unter Beweis, dass sie auch auswärts bestehen kann. mehr