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Düsseldorf

Widerstand gegen Wahlrecht an Schulen zwischen G 8 und G 9

Die schwarz-gelbe Landesregierung soll das Turbo-Abi nach Auffassung von Experten komplett abschaffen. "Wir lehnen ein Wahlrecht für die Schulen ab", sagte gestern Claus Hamacher vom Städte- und Gemeindebund NRW im Schulausschuss des Landtags. Eine landesweit einheitliche, für alle Gymnasien verbindliche Schulform sei der bessere Weg. Die Zweigleisigkeit bringe etliche Probleme mit sich; sie erschwere etwa Schul- und Wohnortwechsel. Zudem müssten sich die Eltern der aktuellen Viertklässler in den kommenden Wochen schon für ein Gymnasium entscheiden, ohne zu wissen, ob ihr Kind das Abitur dort nach acht oder neun Jahren machen könne. Ähnlich äußerte sich Dorothea Schäfer von der Lehrergewerkschaft GEW. Andere Verbände hingegen, wie der Städtetag NRW oder die westfälisch-lippische Direktorenvereinigung, begrüßten die Wahlmöglichkeit. mehr

Die lange To-do-Liste der Schulministerin

Die neue Schulministerin in Nordrhein-Westfalen hat eine große Aufgabe übernommen. Mit keinem Ressort waren die Bürger zu Zeiten von Rot-Grün so unzufrieden wie mit der Schul- und Bildungspolitik. Am Ende forderten sie mehrheitlich das Ende des Turbo-Abiturs und die Rückkehr zur neunjährigen Gymnasialzeit. Das ist aber nur eine der großen Herausforderungen, die auf Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) warten. Die anderen sind die Umsetzung der Inklusion und die genaue Erfassung des Unterrichtsausfalls. Vor allem aber muss sie den Lehrermangel schnell und wirksam bekämpfen. mehr

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