Turnen - aktuelle News und Infos
Turnen - aktuelle News und Infos FOTO: afp, GB/le
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Früherer US-Teamarzt des sexuellen Missbrauchs angeklagt

Ein früherer Teamarzt der US-amerikanischen Olympia-Mannschaft im Turnen muss sich wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs vor Gericht verantworten. Dem 53-Jährigen, der bis zu seiner Entlassung im Vorjahr an der Michigan State University tätig war, soll sich über fast zwei Jahrzehnte in 17 Fällen an Athletinnen vergangen haben. Gegen den Arzt, der von 1996 bis 2015 für den amerikanischen Verband USA Gymnastics tätig war und bei vier Olympischen Spielen das Turnteam betreut hatte, hatten während einer dreitägigen Anhörung sechs frühere Athletinnen ausgesagt. Der Mediziner, der sich seit längerem in Haft befindet, weist alle Vorwürfe, zu denen auch der Besitz von Kinderpornografie gehört, zurück. Im vergangenen Jahr hatten US-Medien von mindestens 386 Fällen sexuellen Missbrauchs von Trainern und anderen Verantwortlichen an jungen Turnerinnen und Turnern berichtet. mehr

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Hambüchen stellt klar, dass Rücktritt unumstößlich ist

Reck-Olympiasieger Fabian Hambüchen hat am Tag nach seiner offiziellen Verabschiedung klargestellt, dass es eine Rückkehr auf die internationale Turnbühne nicht geben wird. "Ich will dieses Thema abschließen. International bin ich jetzt in den Ruhestand getreten", sagte der ehemalige Reck-Weltmeister beim Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin. In den vergangenen Wochen hatte der 29-Jährige mehrfach Spekulationen genährt, er könne bei den Kunstturn-Weltmeisterschaften 2019 in Stuttgart ein Comeback geben. Davon wollte Deutschlands Sportler des Jahres nach der Stadiongala im Olympiastadion im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel jedoch nichts mehr wissen. "Solch einen Abschied mit der Chefin des Landes, den kann man nicht toppen", sagte der 40-malige deutsche Meister. Nach seiner Schulteroperation im März will Hambüchen allerdings im Herbst in der Turn-Bundesliga wieder an die Geräte gehen. mehr

Nach Knie-OP

Olympia-Dritte Scheder hakt Turnsaison ab

Die Olympiadritte Sophie Scheder hat wegen ihrer Operation an der Patellasehne im linken Knie Ende März in Vail/Colorado die nacholympische Turnsaison abgehakt. "Olympia 2020 in Tokio ist mein großes Ziel. Da darf ich mir in der Reha keine Fehler erlauben", sagte die 20-Jährige beim Turnfest-Forum in Berlin. Damit wird die Chemnitzerin, die in Rio de Janeiro am Stufenbarren die Bronzemedaille gewonnen hatte, weder bei den Weltmeisterschaften im Oktober in Montreal noch beim Weltcup-Turnier im November in Cottbus an die Geräte gehen. Wahrscheinlich findet das Comeback der Sportsoldatin beim DTB-Pokal im März 2018 statt. mehr