Ungarn
Lokalsport

Elfen-Torhüterin Natalie Hagel beendet Karriere

Jetzt ist offiziell, worüber im Umfeld von Bayers Handballerinnen bereits spekuliert wurde: Die Elfen verlieren nach Valentyna Salamakha (wechselt nach Ungarn) auch die zweite Hälfte ihres starken Torhüterinnen-Duos. Natalie Hagel beendet ihre Karriere. "Ich hätte gerne noch drei Jahre weiter gespielt, aber es ging einfach nicht mehr", betonte die temperamentvolle 29-Jährige. Grund für den wohlüberlegten Entschluss sind anhaltende Schmerzen nach einem Knorpelschaden im Knie. Dass Bayers Fachmann Andreas Thiel trotz des Nachrückens der vielversprechenden Nachwuchskeeperin Vanessa Fehr verschiedene Torhüterinnen hatte vorspielen lassen, hatte bereits vor Hagels Verlautbarung für entsprechende Vermutungen gesorgt. Sie bleibt dem Verein aber als Torwarttrainerin erhalten. mehr

Gelsenkirchen

Parteien streiten über Entlassung des Jugendamtsleiters

Wegen der Vermittlung von Heimkindern nach Ungarn trennt sich die Stadt Gelsenkirchen von ihren Jugendamtsleitern. Im Hauptausschuss des Stadtrates wurde nach einer sechsstündigen Sitzung entschieden, den Arbeitsvertrag des Amtsleiters aufzulösen und seinem Stellvertreter fristlos zu kündigen. Aufgrund der Auflösung kam es unter den Parteien zu Unstimmigkeiten. Die SPD stimmte für den Antrag, alle anderen Ratsmitglieder dagegen. mehr

Generalkonsul Balázs Szegner

Züge bringen Waren aus dem Neusser Hafen nach Ungarn

Wenn Herbert Napp an Ungarn denkt, dann fällt ihm spontan der Name des verstorbenen Künstlers Lajos Sebök ein, der in Neuss hoch angesehen lebte und arbeitete; das tut heute die Malerin Sala Lieber mit Atelier an der Krefelder Straße. Auch der Name des Jazz-Klarittinisten Lajos Dudas genießt in der Stadt einen guten Ruf. Kunstschaffende und die Kultur boten Anknüpfungspunkte als Bürgermeister Napp gestern mit dem neuen ungarischen Generalkonsul Balázs Szegner zusammentraf, der seit Januar im Amt ist, seither sein Düsseldorfer Büro aufbaut und gestern zu einem "sehr effizienten Arbeitsbesuch" nach Neuss gekommen war. mehr

Krefeld

Jugendamt betreut 450 Heimkinder: Fünf in Belgien, Portugal und Russland

Das Jugendamt Krefeld hat derzeit drei Jugendliche in Belgien, einen in Russland und einen in Portugal untergebracht. Von diesen Fünf haben Zwei einen Krefelder Vormund, informierten Dezernent Gregor Micus und Jugendamtsleiter Gerhard Ackermann mit Datum 7. Mai in einem ausführlichen Sachstandsbericht für die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses der Stadt Krefeld. Anlass für die Übersicht, wie viele Kinder unter welchen Umständen vom Krefelder Jugendamt in einem Heim untergebracht sind, waren die Vorfälle in der Stadt Gelsenkirchen. Dort sollen städtische Mitarbeiter zum eigenen finanziellen Vorteil Kinder in ungeeigneten Einrichtungen in Ungarn untergebracht haben. mehr