Thema
Ungarn
Handball-EM der Frauen

Norwegen und Spanien im EM-Finale

Olympiasieger Norwegen und Spanien kämpfen bei der Handball-EM der Frauen in Ungarn und Kroatien im Finale um den Titel. Norwegen setzte sich in einem skandinavischen Halbfinale gegen Schweden am Freitagabend in Budapest mit 29:25 (13:11) durch. Die Spanierinnen hatten kurz zuvor Titelverteidiger Montenegro mit 19:18 (13:8) ausgeschaltet und dürfen nun auf ihren ersten EM-Titel hoffen. Norwegen hat im Endspiel am Sonntag (18.00 Uhr) die Chance auf den sechsten Triumph bei einer Europameisterschaft. Norwegen nutzte einen nervösen Beginn der Schwedinnen und erarbeitete sich schnell eine komfortable Führung, nur kurz vor der Halbzeit drohte die Partie zu kippen. Deutlich spannender ging es im anderen Halbfinale zu, Spanien verspielte in der Schlussphase beinahe eine Fünf-Tore-Halbzeitführung. Frankreich schloss die Europameisterschaft derweil auf dem fünften Platz ab. Die Französinnen gewannen das Entscheidungsspiel gegen Co-Gastgeber Ungarn mit 26:25 (16:13). mehr

Handball-EM

Frankreichs Frauen auf Rang fünf

Frankreich hat die Handball-EM der Frauen in Ungarn und Kroatien auf dem fünften Platz abgeschlossen. Die Französinnen setzten sich im Entscheidungsspiel am Freitag in Budapest gegen Co-Gastgeber Ungarn mit 26:25 (16:13) durch. In der Laszlo Papp Sportarena war Frankreich über weite Strecken das überlegene Team, Ungarn sorgte mit einem Schlussspurt jedoch noch einmal für Spannung in den letzten Minuten. In den beiden Halbfinals trifft am Freitagabend Titelverteidiger Montenegro auf Spanien, zudem spielt Olympiasieger Norwegen gegen Schweden. mehr

Ungarn

Umstrittene Internet-Steuer ist vom Tisch

Die ungarische Regierung hat den umstrittenen Plan für eine Internetsteuer offenbar endgültig aufgegeben. Die Steuer "ist tot und wird niemals wieder auferstehen", sagte der Europa-Abgeordnete Tamas Deutsch am Freitag. Der Politiker gilt als enger Vertrauter von Ministerpräsident Viktor Orban. Orban hatte die Steuer auf Nutzung des Internets nach Massenprotesten zunächst auf Eis gelegt, aber eine erneute Prüfung für 2015 angekündigt. Deutsch sagte, für März sei eine "nationale Befragung" der Ungarn zu ihren Ansichten über das Internet geplant. Nutzer und Unternehmen könnten Vorschläge machen, was in den Online-Fragebogen aufgenommen werden solle. mehr

Handball-EM

Montenegro zieht ins Halbfinale ein

Titelverteidiger Montenegro hat bei der Handball-EM der Frauen in Ungarn und Kroatien das Ticket für das Halbfinale gelöst. Gegen Schweden mühte sich der Olympiazweite von 2012 in Zagreb zu einem hauchdünnen 30:29 (13:18)-Erfolg und sicherte sich so den Sieg in der "deutschen" Hauptrunden-Gruppe II. Gegner in der Vorschlussrunde ist Spanien, das gegen Dänemark 29:22 (15:12) gewann und so in Gruppe I den zweiten Platz hinter Olympiasieger Norwegen belegte. Schweden kommt als Gruppenzweiter ebenfalls weiter, wenn die Niederlande am Abend (20.15 Uhr) nicht mit mehr als zehn Toren Unterschied gegen Frankreich gewinnen. Die deutsche Mannschaft hatte den Einzug in die Medaillenrunde bereits am Sonntag durch das 20:27 gegen Montenegro verspielt. mehr

Ungarn

Tausende demonstrieren gegen Regierung Orban

Mehrere tausend Menschen haben in Budapest erneut gegen die rechts-konservative Regierung demonstriert. Zu der Kundgebung am Dienstagabend hatten Aktivisten der Zivilgesellschaft aufgerufen. Unter dem Motto "Wir können nicht mehr zurückweichen!" prangerten die Redner die angebliche Korruption unter der Führung von Ministerpräsident Viktor Orban an. Auch die Ausgabenkürzungen im Unterrichts- und Universitätsbereich und der schleichende Abbau der Demokratie wurden kritisiert. Seit Ende Oktober ist Ungarn Schauplatz von regierungskritischen Protesten. Ausgelöst hatte dies Orbans Absicht, das Surfen im Internet zu besteuern. Der Politiker hatte den Vorschlag kurzfristig zurückgenommen. Doch neue Proteste provozierten inzwischen auch der luxuriöse Lebensstil von Regierungspolitikern und autoritäre Ideen des Regierungschefs wie etwa verpflichtende Drogentests. mehr

Straßburg

Europarat kritisiert Ungarns Regierung

Der Europarat hat Ungarn für seine Verstöße gegen die Europäische Menschenrechtskonvention kritisiert. Das Land müsse Fortschritte im Bereich der Medienfreiheit, bei Bekämpfung der Intoleranz und Diskriminierung sowie bei Rechten für Migranten machen, sagte gestern der Menschenrechtskommissar des Europarates, Nils Muiznieks. Parallel beschloss die Europäische Union ein Instrument im Kampf gegen staatliche Willkür. Länder, die systematisch gegen gemeinsame Grundwerte verstoßen, können künftig bei EU-Ministertreffen unter Druck gesetzt werden. mehr

Handball-EM der Frauen

Wichtiger Sieg für Titelverteidiger Montenegro

Titelverteidiger Montenegro hat am zweiten Hauptrundenspieltag der Frauenhandball-EM in Ungarn und Kroatien einen wichtigen Sieg auf dem Weg Richtung Halbfinale gefeiert. Das Team vom Balkan setzte sich in Zagreb gegen die Niederlande mit 31:27 (15:13) durch. Mit sechs Punkten übernahm Montenegro zumindest vorübergehend die Tabellenführung in der Gruppe II vor den Niederländerinnen und Schweden (beide 5), das aber mit einem Erfolg in der anschließenden Partie gegen Schlusslicht Slowakei wieder auf Platz eins vorrücken würde. Deutschland trifft in der letzten Begegnung um 20.15 Uhr auf Frankreich, hat aber im Gegensatz zum Gegner keine Chance mehr auf das Erreichen des Halbfinals. Sollten sich die Französinnen gegen die Mannschaft von Bundestrainer Heine Jensen durchsetzen, käme es am Mittwoch zum Showdown um den Halbfinaleinzug. Schweden trifft dabei auf Montenegro, Frankreich auf die Niederlande. In der Gruppe I hatte sich am Montag Olympiasieger Norwegen als erste Mannschaft für die Runde der letzten Vier qualifiziert. mehr

Handball

Jobgarantie für Frauen-Bundestrainer Jensen

Verbandspräsident Bernhard Bauer hat Handball-Bundestrainer Heine Jensen (37) trotz der enttäuschenden Auftritte bei der Frauen-EM in Kroatien und Ungarn eine Jobgarantie ausgesprochen. "Heine hat weiterhin unser Vertrauen. Wir haben seinen Vertrag nicht umsonst bis 2017 verlängert. Man braucht Verlässlichkeit", sagte der DHB-Chef dem SID. Die deutschen Handballerinnen hatten am Sonntag ihre dritte Niederlage im vierten Spiel einstecken müssen und haben damit keine Chance mehr auf die angestrebte Medaille. mehr

Schock für deutsche Handballerinnen

Torjägerin Müller fällt für restliche EM aus

Schock für die deutschen Handballerinnen: Torjägerin Susann Müller fällt für den Rest der Europameisterschaft in Kroatien und Ungarn aus. Dies ergab eine Untersuchung ihres lädierten Ringfingers der linken Wurfhand. Die WM-Torschützenkönigin war erst am Mittwoch von Bundestrainer Heine Jensen nachnominiert worden und hatte das deutsche Team trotz Verletzung mit fünf Toren zum Sieg im Alles-Oder-Nichts-Spiel gegen Kroatien (26:24) und damit in die Hauptrunde geführt. mehr

Handball-EM

Russland scheitert in der Vorrunde

Der viermalige Handball-Weltmeister Russland ist bei der Frauen-EM in Ungarn bereits in der ersten Gruppenphase gescheitert. Am letzten Vorrundenspieltag unterlagen die Russinnen Polen mit 26:29 (11:13) und rutschten ans Tabellenende der Gruppe A. Die Polinnen hingegen zogen nach dem ersten Turniersieg als Dritte in die Hauptrunde ein. In der Gruppe B scheiterte die Ukraine nach einem 22:23 (9:12) gegen Rumänien. Der EM-Dritte von 2010 löste mit dem ersten Erfolg noch das Ticket für die nächste Runde. Die deutschen Handballerinnen hatten sich bereits vorzeitig für die Hauptrunde qualifiziert und bestreiten ihr letztes Gruppenspiel am Freitag gegen Schweden (18.00 Uhr/Sport1). mehr

Handball-EM der Frauen

Norwegen, Dänemark, Spanien und Ungarn erreichen Hauptrunde

Olympiasieger Norwegen, Geheimfavorit Dänemark, Spanien und Ungarn haben bei der Handball-Europameisterschaft der Frauen in Ungarn und Kroatien als erste Teams die Hauptrunde erreicht. Norwegen feierte in Gruppe B beim 34:23 (17:13) gegen die Ukraine ebenso den zweiten Sieg im zweiten Spiel wie Spanien, das in Gruppe A knapp mit 25:24 (13:14) gegen Russland siegte. Dänemark reichte in Debrecen ein 29:29 (12:16) gegen Russland, um nach dem Auftaktsieg gegen die Ukraine vorzeitig in die Runde der besten zwölf Mannschaften einzuziehen. Auch Ungarn ist nach dem 29:23 (14:7) gegen Polen mit drei Punkten nicht mehr von den ersten drei Plätzen in der Vierergruppe zu verdrängen. Die deutsche Mannschaft bestreitet in der Gruppe C am Mittwoch (20.15 Uhr/Sport1) gegen Gastgeber Kroatien ihr zweites Spiel. Nach dem Fehlstart gegen die Niederlande (26:29) könnte bei einer weiteren Niederlage der Traum von der Hauptrunde für das Team von Bundestrainer Heine Jensen schon platzen. mehr