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Ungarn
Budapest

Imre Kertész verteidigt Annahme eines Ordens

Der ungarische Literatur-Nobelpreisträger Imre Kertész hat die umstrittene Annahme des höchsten Staatsordens seines Landes verteidigt. Der schwer kranke Kertész ließ ausrichten, dass er den Orden des Heiligen Istvan angenommen habe, weil es notwendig sei, in Ungarn einen "Konsens" herzustellen. Staatspräsident Janos Ader zeichnete den 84-Jährigen gestern mit dem Orden aus. Teile des links-liberalen Lagers in Ungarn hatten zuvor missbilligt, dass Imre Kertész die Auszeichnung annimmt. Vertreter der rechtsnationalen Regierung hätten den Schriftsteller immer wieder mit antisemitischen Anspielungen angegriffen. mehr

Kolumne: Sprache Lernen

Hilfsbereit

Peter Somorjai (Ungarn): "Ich bin erst eine Woche hier und habe schon gute Freunde im Camp gefunden, das ist unglaublich. Dann die vielen interessanten Programmpunkte. Okay, das ist auch mal anstrengend, aber es macht sehr viel Spaß. Mein persönliches Highlight war der Besuch des Römermuseums heute. In Deutschland bin ich schon zum dritten Mal, die Menschen sind hier einfach viel freundlicher und hilfsbereiter als in Ungarn. Mein Traum ist es, die deutsche Sprache zu lernen und hier ein Studium im IT-Bereich zu beginnen, am liebsten in München". mehr

Kanu-WM in Moskau

Oeltze/Verch holen Bronze im C2 über 1000 Meter

Yul Oeltze und Ronald Verch haben dem Deutschen Kanu-Verband bei den Weltmeisterschaften in Moskau die zweite Medaille innerhalb der olympischen Disziplinen gesichert. Das Duo holte am Sonntag im Canadier-Zweier über 1000 Meter Bronze hinter den Rivalen aus Rumänien und Ungarn. Den ersten Podestplatz für die deutschen Paddler über eine olympische Strecke hatte Sebastian Brendel am Samstag mit seinem Sieg im C1 über 1000 Meter eingeheimst. mehr