Ungarn
Handball

Dujshebaev nicht mehr Nationaltrainer der Ungarn

Talant Dujshebaev (47) ist nicht mehr Nationaltrainer der ungarischen Handball-Nationalmannschaft. Das teilte Ungarns nationaler Verband am Mittwoch mit und zog damit die Konsequenzen aus dem enttäuschenden Aus in der Hauptrunde bei der EM in Polen. Die Entscheidung zur Trennung sei im gegenseitigen Einvernehmen passiert, hieß es. Mit EM-Platz zwölf verpassten Ungarns Handballer die Qualifikation für die Olympischen Spiele. "Wir sind enttäuscht, weil für mich und viele andere Rio 2016 die letzte Chance gewesen wäre, bei Olympia dabei zu sein", sagte Kapitän Laszlo Nagy. Dujshebaev ist der dritte Nationalcoach nach Islands Aron Kristjansson und Polens Michael Biegler, der nach der EM seinen Posten verlor. Dujshebaev war seit Oktober 2014 in Doppelfunktion bei der Nationalmannschaft und beim polnischen Spitzenklub Vive Targi Kielce tätig. Laut Mitteilung muss der nächste Trainer des Olympia-Vierten einen Wohnsitz in Ungarn haben. mehr

2. Bundesliga

Bielefelds Müller wechselt zu Vasas Budapest

Christian Müller und Zweitligist Arminia Bielefeld gehen künftig getrennte Wege. Wie die Ostwestfalen am Mittwoch mitteilten, wechselt der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler mit sofortiger Wirkung zum ungarischen Erstligisten Vasas Budapest. Der Hauptstadtklub wird vom ehemaligen Bundesliga-Coach Michael Oenning trainiert. Der Wechsel ist möglich, weil in Ungarn das Transferfenster noch nicht geschlossen ist. Müller war wegen seiner Terrorangst nicht mit ins Trainingslager in der Türkei geflogen, womit er sich bei Arminia in Schwierigkeiten gebracht hatte. Sein im Sommer auslaufender Vertrag sollte nicht verlängert werden. Müller absolvierte 111 Pflichtspiele für Bielefeld und erzielte 19 Tore. mehr

bei Handball-EM

14 Tore - Ungarn stellt Negativrekord ein

Ungarn hat sich mit einem Negativrekord von der Handball-EM in Polen verabschiedet. Der Olympia-Vierte unterlag in seinem letzten Hauptrundenspiel Rekord-Europameister Schweden in Breslau mit 14:22 (7:10) - so wenige Tore in einer EM-Begegnung hatten lediglich die Kroaten 1998 bei ihrer 14:29-Niederlage gegen Russland geworfen. Das teilte die Europäische Handball-Föderation (EHF) nach dem Spiel offiziell mit. Ungarn und Schweden hatten bereits vor dem Spiel keine Chance mehr, in der deutschen Hauptrundengruppe das Halbfinale zu erreichen. mehr