Ungarn
Formel 1

Sauber weiterhin mit Ferrari-Antrieb

Der Formel-1-Rennstall Sauber wird nach dem Aus der geplanten Partnerschaft mit Honda weiterhin Antriebseinheiten von Ferrari beziehen. Das teilten die Schweizer am Freitag im Vorfeld des Großen Preises von Ungarn mit. Das Team des deutschen Piloten Pascal Wehrlein (Worndorf) einigte sich mit den Italienern demnach auf eine "mehrjährige" Zusammenarbeit. Anders als in diesem Jahr wird Ferrari künftig wieder die Power Units der neuesten Generation an das Team liefern. "Die gemeinsamen Erfahrungen sind eine starke Grundlage, um uns effizient weiterzuentwickeln, auch mit Blick auf die Arbeit am neuen Auto für 2018", sagte Sauber-Teamchef Frédéric Vasseur. Die Schweizer sind mit Ausnahme einer vierjährigen Unterbrechung (2006 bis 2009) seit 1997 mit Ferrari-Motoren in der Formel 1 unterwegs. Am Donnerstag hatte der Rennstall verkündet, dass die für 2018 und darüber hinaus geplante Zusammenarbeit mit Honda nun doch nicht zustande komme. Hintergrund ist wohl die unsichere Zukunft Hondas in der Formel 1.  mehr

Formel 1

Formel-1-Team Sauber kündigt Zusammenarbeit mit Honda

Das Formel-1-Team Sauber wird künftig doch keine Motoren von Honda beziehen. Wie der Schweizer Rennstall am Donnerstag beim Grand Prix von Ungarn mitteilte, wurde die ab 2018 geplante technologische Partnerschaft aufgekündigt. Der neue Motoren-Partner werde demnächst bekanntgegeben. Ende April hatte Sauber noch mit seiner damaligen Teamchefin Monisha Kaltenborn die Partnerschaft verkündet. Bislang bezieht das Team Ferrari-Aggregate des Vorjahres. Honda stattet derzeit nur McLaren mit Motoren aus. Das Team aus Woking klagt aber über zu schwache Aggregate und fährt nur hinterher. "Es ist sehr bedauerlich, dass wir die geplante Zusammenarbeit mit Honda zu diesem Zeitpunkt einstellen müssen. Diese Entscheidung wurde aus strategischen Gründen sowie mit den besten Absichten für die Zukunft des Sauber F1 Teams getroffen", erklärte Kaltenborns Nachfolger Frédéric Vasseur. mehr