Ungarn
Handball

Gensheimer und Paris gewinnen Viertelfinal-Hinspiel in Ungarn

Uwe Gensheimer hat den ersten Schritt in Richtung Finalturnier der Handball-Champions-League geschafft. Mit seinem französischen Club Paris St. Germain gewann der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft das Viertelfinal-Hinspiel in Ungarn bei Pick Szeged mit 30:27 (16:14). Der 30-Jährige war mit sechs Treffern dritterfolgreichster Werfer des Starensembles. Im Rückspiel am kommenden Samstag will Gensheimer seine zweite Teilnahme am Finalturnier in Köln, das am 3. und 4. Juni gespielt wird, perfekt machen. 2011 war er mit seinem Ex-Club Rhein-Neckar Löwen dabei und belegte den vierten Platz. mehr

30:25 in Tatabanya

Füchse vor Einzug ins Final Four des EHF-Pokals

Die Füchse Berlin haben beste Chancen auf den Einzug ins Final Four des Handball-EHF-Pokals. Der Cupsieger von 2015 gewann am Samstag das Viertelfinal-Hinspiel bei Tatabanya KC aus Ungarn mit 30:25 (17:11) und erspielte sich für das Rückspiel in einer Woche in Berlin eine hervorragende Ausgangsposition. Nach Anlaufschwierigkeiten dominierten die Berliner die Partie und hatten in Rechtsaußen Hans Lindberg mit neun Toren den erfolgreichsten Schützen. In der Anfangsphase offenbarten beide Teams Abschluss-Schwächen. Nach neun Minuten stand es erst 3:2 für die Gastgeber. Die Füchse-Abwehr sortierte sich Mitte der ersten Hälfte. Dann war sie jedoch der Garant für einen forschen Zwischenspurt der Füchse zum 10:6 (15.). Die Berliner trafen nach guter Abwehrarbeit zweimal ins leere Tor, weil Tatabanya zugunsten eines weiteren Feldspielers in Unterzahl den Torwart vom Feld genommen hatte. Bis zur klaren 17:11-Halbzeitführung behielten die Füchse ihre Linie bei. Im zweiten Abschnitt mühten sich die Ungarn um den Anschluss. Entscheidend konnten sie den Rückstand aber nicht verkürzen, obwohl die Füchse in der Deckung nicht immer sicher standen und vorne beste Chancen vergaben. Erst gegen Ende der Partie schmolz das Polster der Füchse zwischenzeitlich etwas. mehr

Moderner Fünfkampf

Schöneborn verpasst Weltcup in Ungarn

Peking-Olympiasiegerin Lena Schöneborn (Bonn) muss ihre Teilnahme am Weltcup der Modernen Fünfkämpfer in Kecskemét/Ungarn (4. bis 7. Mai) verletzungsbedingt absagen. Die 31-Jährige hat bei den deutschen Meisterschaften im Fechten eine Oberschenkelblessur erlitten, die sie in Berlin bereits zur Aufgabe gezwungen hatte. Das gab Schöneborn auf ihrer Facebook-Seite bekannt. Den Weltcup-Auftakt in Los Angeles im Februar hatte sie gewonnen. Auch Janine Kohlmann verpasst den Weltcup in Ungarn. Die 26-jährige Potsdamerin muss wegen einer Entzündung im Knie weiter pausieren. mehr

Schwimm-WM

Australien setzt auf drei Weltmeister und zwei Olympiasieger

Mit drei Titelverteidigern und zwei Olympiasiegern geht das australische Schwimm-Team bei den Weltmeisterschaften vom 14. bis 30. Juli in Budapest auf Medaillenjagd. Insgesamt machen sich 31 Athleten auf die Reise nach Ungarn, das Aufgebot von Chefcoach Jacco Verhaeren wurde nach den nationalen Meisterschaften in Brisbane benannt. Ihre Einzel-Triumphe von Kasan 2015 wollen Bronte Campbell (50 und 100 m Freistil), Emily Seebohm und ihr Freund Mitch Larkin (beide 100 und 200 m Rücken) wiederholen. Rio-Gold auf den Einzelstrecken hatten bei den Männern Kyle Chalmers (100 m Freistil) und Mack Horton (400 m Freistil) gewonnen. In Budapest wird Cate Campbell nicht auf den Startblock steigen. Die Weltrekordlerin verzichtete nach ihrem enttäuschenden sechsten Platz im olympischen Finale von Rio über 100 m Freistil auf einen Einsatz. "Schwimmen ist auch in Zukunft ein wichtiger Teil meines Lebens, aber im Moment muss ich ein paar andere schöne Dinge außerhalb des Beckens finden", sagte Campbell. mehr