US Palermo
Serie A

US-italienischer Unternehmer folgt auf Palermos Trainerschreck

Der italienische Erstligist US Palermo hat einen neuen Präsidenten. Der amerikanisch-italienische Unternehmer Paul Baccaglini folgt auf Trainerschreck Maurizio Zamparini, der vor gut einer Woche nach 14 Jahren von seinem Amt zurückgetreten war. Der Verein teilte am Montag außerdem mit, dass der Klub an Baccaglinis Investmentfonds verkauft werde. Der Deal soll im April über die Bühne gehen. Der 33-Jährige ist in den Vereinigten Staaten geboren und aufgewachsen, in Italien startete er seine berufliche Laufbahn zunächst als Radio- und Fernsehmoderator und arbeitete unter anderem für den Musiksender MTV. Sein Vorgänger, der 75-jährige Zamparini, hatte den Serie-A-Club im Jahr 2002 übernommen und war bekannt für dutzende Trainerrauswürfe. Der sizilianische Verein steht in der italienischen Liga zurzeit auf dem drittletzten Platz und kämpft gegen den Abstieg. mehr

Italien

Palermos Präsident Zamparini zurückgetreten

Maurizio Zamparini, Präsident und Inhaber des italienischen Fußball-Erstligisten US Palermo, ist zurückgetreten. In zwei Wochen soll der neue Präsident, ein Vertreter des britisch-amerikanischen Eigentümer-Fonds, der in den sizilianischen Klub einsteigen will, ernannt werden, teilte Zamparini mit. Der neue Fonds wolle in den Klub und in den Bau eines Heimstadions sowie eines Trainingslagers investieren. "Die Investoren wollen in drei bis fünf Jahren den Klub auf das Niveau bringen, das es verdient", sagte der 75-Jährige. Zamparini ist für seine Bereitschaft, Trainer bei Misserfolg schnell auszutauschen, berühmt-berüchtigt und trägt den Spitznamen "Trainer-Killer". Bislang kommt der Unternehmer beim Klub auf 35 Trainerentlassungen in knapp 14 Jahren. Aktueller Coach Palermos ist Diego Lopez, der erst Ende Januar als Nachfolger des entlassenen Roberto De Zerbi vorgestellt wurde. Nach dem 1:1 gegen Sampdoria Genua am Sonntag steckt Palermo derzeit mit 15 Punkten auf den 18. Tabellenplatz fest. mehr

Hitziges Wortgefecht mit Juve-Trainer

Allegri wirft Verteidiger Bonucci aus dem Kader

Nach einem hitzigen Wortgefecht mit seinem Trainer Massimiliano Allegri muss Juve-Verteidiger Leonardo Bonucci in der Champions League am Mittwoch (20.45 Uhr) auf der Tribüne Platz nehmen. Dies erklärte der italienische Coach am Dienstag vor dem Gastspiel von Juventus Turin beim FC Porto. "Sein Verhalten war nicht akzeptabel", sagte Allegri über seinen 29 Jahre alten Schützling, der am vergangenen Wochenende sein 300. Spiel für den italienischen Meister bestritten hat. Allegri und Bonucci hatten sich während und nach jener Partie gegen US Palermo (4:1) angegangen und gegenseitig angeschrien. Der 49-jährige Trainer betonte, seine Entscheidung, Bonucci für das Spiel in Porto aus dem Kader zu nehmen, sei gegenüber "dem Klub und den Fans nur fair". Bonucci sei zwar ein "intelligenter und wichtiger Spieler für Juventus", müsse aber die Konsequenzen für den Vorfall bei der vergangenen Ligapartie tragen. mehr

Fußball in Italien

Lopez in Palermo der vierte Trainer der Saison

Diego Lopez ist beim abstiegsbedrohten italienischen Erstligisten US Palermo der vierte Trainer der Saison. Der 42-Jährige aus Uruguay, der 2014/2015 den FC Bologna betreut hatte, wurde am Donnerstag als Nachfolger des am Dienstag zurückgetretenen Eugenio Corini benannt. Vor Lopez und Corini haben sich in Palermo seit Saisonbeginn auch Davide Ballardini und Roberto De Zerbi vergeblich versucht. In der vergangenen Saison hatte Präsident Maurizio Zamparini siebenmal einen Trainer entlassen oder freigestellt. mehr

Serie A

Corini als Palermo-Trainer zurückgetreten

Eugenio Corini ist als Trainer des abstiegsbedrohten italienischen Erstligisten US Palermo zurückgetreten. Der 46-Jährige reagierte damit auf die 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Inter Mailand und den Absturz der Sizilianer auf den vorletzten Tabellenplatz. "Das ist eine schmerzhafte Entscheidung, aber die richtige in diesem Moment", sagte Corini, der den Klub erst im November übernommen hatte. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. mehr

VfB Stuttgart

Sunjic steht vor Wechsel nach Palermo

Innenverteidiger Toni Sunjic steht vor einem Wechsel vom Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart zum italienischen Club US Palermo. "Toni ist in Palermo und absolviert heute seine medizinische Untersuchung", sagte VfB-Sportvorstand Jan Schindelmeiser am Donnerstag im Trainingslager in Portugal. "Wir werden im Laufe des Tages eine Rückmeldung erhalten und können dann die Verträge, die im Vorfeld formuliert wurden, fixieren."  Demnach wollen die Schwaben Sunjic zunächst für das nächste halbe Jahr ausleihen. Anschließend soll der abstiegsbedrohte italienische Erstligist eine Option haben, den Abwehrspieler fest zu verpflichten. Der Bosnier war am vergangenen Freitag nicht mit ins Trainingslager des VfB Stuttgart in Lagos gereist. Nach Stephen Samas Wechsel zu Greuther Fürth und Philip Heises Transfer zu Dynamo Dresden wäre Sunjic der dritte Verteidiger, der den VfB Stuttgart in der Winterpause verlässt. mehr

Fußball in der Serie A

Palermo entlässt Trainer De Zerbi

Der italienische Fußball-Erstligist US Palermo hat seinen Trainer Roberto De Zerbi entlassen. Klubchef Maurizio Zamparini feuerte De Zerbi nach der Pokal-Niederlage gegen das zweitklassige Spezia Calcio. Nachfolger wird Eugenio Corini, zuletzt Trainer von Chievo Verona. In der Meisterschaft liegen die Sizilianer auf dem vorletzten Platz. De Zerbi war erst seit September Trainer der Sizilianer. Sein Nachfolger Corini ist der 35. Trainer in Zamparinis 13-jähriger Amtszeit. In der vergangenen Saison hatten bei insgesamt acht Trainer-Wechseln sechs verschiedene Coaches auf Palermos Bank gesessen. mehr