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Vereinigte Arabische Emirate
Judo

Zweimal Bronze für deutsches Team in Tokio

Die Bronzemedaillen der WM-Zweiten Laura Vargas Koch und des ehemaligen Junioren-Weltmeisters Alexander Wieczerzak sind das einzige Edelmetall der deutschen Judoka beim Grand-Slam-Turnier in Tokio geblieben. Am letzten Wettkampftag landete Franziska Konitz (Berlin) auf dem siebten Platz in der Klasse über 78 kg. Am Samstag hatte die 24 Jahre alte Berlinerin Vargas Koch sich in der Klasse bis 70 kg in einem deutschen Duell um Bronze gegen Szaundra Diedrich (Bottrop) durchgesetzt. Ebenfalls Platz drei sicherte sich Wieczerzak (Frankfurt/Main), der in der Klasse bis 81 kg nach einer Halbfinale-Niederlage gegen den früheren WM-Dritten Sergiu Toma (Vereinigte Arabische Emirate) im Bronze-Kampf Lokalmatador Goki Maruyama bezwang. mehr

Judo-Grand-Slam

Vargas Koch und Wieczerzak in Tokio auf Platz drei

Die frühere WM-Zweite Laura Vargas Koch und der ehemalige Junioren-Weltmeister Alexander Wieczerzak haben den deutschen Judoka am zweiten Tag des Grand-Slam-Turniers in Tokio die ersten Medaillen beschert. Die 24 Jahre alte Berlinerin Vargas Koch setzte sich in der Klasse bis 70 kg in einem deutschen Duell um Bronze gegen Szaundra Diedrich (Bottrop) durch. Ebenfalls Platz drei sicherte sich Wieczerzak (Frankfurt/Main), der in der Klasse bis 81 kg nach einer Halbfinale-Niederlage gegen den früheren WM-Dritten Sergiu Toma (Vereinigte Arabische Emirate) im Bronze-Kampf Lokalmatador Goki Maruyama bezwang. Wie Diedrich belegte Martyna Trajdos (Hamburg) in der Klasse bis 63 kg den fünften Platz. Die WM-Siebte verlor das kleine Finale gegen die Europameisterschafts-Dritte Anicka van Emden (Niederlande). mehr

Formel 1

Force India bestätigt Vertragsverlängerung mit Perez

Nico Hülkenbergs Formel-1-Teamkollege bei Force India heißt auch weiterhin Sergio Perez. Der Mexikaner habe seinen Vertrag über 2015 hinaus verlängert, teilte der Rennstall am Samstag vor dem letzten Saisonrennen in Abu Dhabi mit. "Er hat eine große Zukunft in der Formel 1", ließ sich Teamchef Vijay Mallya zitieren. Perez, der seit 2011 in der Königsklasse fährt, rangiert vor dem Finale auf dem Yas Marina Circuit mit 47 Punkten auf Rang zwölf der Gesamtwertung. Hülkenberg ist mit 80 Zählern Neunter. Der Rheinländer hatte seinen Vertrag bei Force India schon vor einiger Zeit verlängert. mehr

Formel 1

Caterham beruft Stevens als zweiten Piloten für Saisonfinale

Das insolvente Caterham-Team hat den Briten Will Stevens zum zweiten Fahrer für das Formel-1-Saisonfinale in Abu Dhabi berufen. Der 23-Jährige werde am Sonntag neben dem japanischen Stammpiloten Kamui Kobabayashi an den Start gehen, teilte der Rennstall am Donnerstag mit. Zuvor hatte der Schwede Marcus Ericsson seinen Vertrag wegen der finanziellen Schwierigkeiten des Teams vorzeitig gekündigt. Caterham konnte die Reise nach Abu Dhabi nur mit Hilfe von Spendengeldern von Fans und Sponsoren finanzieren. In den USA und Brasilien fehlte das Hinterbänkler-Team. Stevens entstammt der Caterham-Rennakademie. Er steuerte 2013 und 2014 bereits bei Testfahrten das Formel-1-Auto des Teams und ist daher im Besitz der notwendigen Superlizenz. In dieser Saison war er in der Renault-Weltserie aktiv und gewann dort zwei Rennen. mehr

Handball

Bahrain und Vereinigte Arabische Emirate wollen doch zur WM

Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate wollen nun doch an der Handball-Weltmeisterschaft 2015 in Katar teilnehmen. Wie der Weltverband IHF am Dienstag auf seiner Internetseite mitteilte, hätten beide Verbände knapp anderthalb Wochen nach ihrem angekündigten Startverzicht um die Rücknahme dieser Entscheidung gebeten. Gründe seien nicht angegeben worden. Das Council der IHF will nun auf seiner Sitzung am Freitag in Herzogenaurach darüber entscheiden, ob beide Teams wie geplant teilnehmen oder doch Nachrücker das 24er-Starterfeld auffüllen.Gut zwei Monate vor dem Anpfiff der WM vom 15. Januar bis 1. Februar in Katar hatten die Startverzichte für Aufsehen gesorgt. Die Vereinigten Arabischen Emirate begründeten die Entscheidung mit einer "unzureichenden Vorbereitung" der Mannschaft und technischen Schwierigkeiten. Der deutsche Vorrunden-Gegner Bahrain hatte keine Gründe genannt. Es wurde spekuliert, dass hinter den Absagen politische Gründe stecken. Schon seit längerem gilt das Verhältnis Katars zu seinen Nachbarn Bahrain, Vereinigte Arabische Emirate und Saudi-Arabien als angespannt. Bahrain sollte bei dem WM-Turnier in der Vorrunden-Gruppe D gegen Deutschland, Argentinien, Russland, Polen und Dänemark spielen. Die Vereinigten Arabischen Emirate waren der Gruppe C mit Ägypten, Tschechien, Algerien, Schweden und Frankreich zugelost worden. mehr