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Taifun "Rammasun" wütet: Mindestens 27 Tote

Taifun "Rammasun" hat in Vietnam mindestens 27 Menschenleben gefordert. 24 der Opfer seien bei Überschwemmungen und Erdrutschen umgekommen, wie die Sturmwarnzentrale am Dienstag mitteilte. Zudem seien drei Menschen von Blitzen getötet worden. Unter den Toten seien auch sechs Kinder. Der Sturm traf vor allem den Norden des Landes, wo die Wassermassen rund 500 Häuser beschädigten, ganze Straßen wegschwemmten und Tausende Hektar Reisfelder überfluteten. Tausende Einwohner mussten ihre Häuser verlassen und wurden in Sicherheit gebracht. Mancherorts fiel der Strom aus. Der Taifun hatte zuvor mit Sturmfluten, Starkregen und heftigen Sturmböen auf den Philippinen und in Südchina gewütet. In beiden Ländern kamen insgesamt 120 Menschen ums Leben. "Rammasun" gilt als einer der bislang stärksten Taifune in dieser Saison. mehr

Im Wert von 75.000 Euro

35 Kilo Elfenbein am Prager Flughafen beschlagnahmt

Fahnder haben am Václav-Havel-Flughafen in Prag mehr als 35 Kilogramm Elfenbein sichergestellt. Das teilte der tschechische Zoll am Montag mit. Der Schmuggler sei wegen seines sehr schweren Gepäcks aufgefallen. Er war auf dem Weg nach Vietnam. Im Koffer fanden die Beamten vier Elefanten-Stoßzähne, die von mindestens drei verschiedenen Tieren stammten und in Stücke zersägt waren. Der längste maß zusammengelegt 177 Zentimeter. Der Wert auf dem Schwarzmarkt wurde auf rund 75 000 Euro geschätzt. Die internationale Polizeibehörde Interpol schätzt, dass der Elfenbeinschmuggel in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. mehr

Morgens an der Seite eines wärmenden Büffels aufgewacht

Der Berliner Verwaltungsbeamte Tu Dung Dang kam 1979 als vietnamesischer Boots-Flüchtling nach Deutschland. Warum er denn hier sei, wurde er von seinem Geschichtslehrer gefragt. Schließlich sei doch sein Heimatland wiedervereinigt und seien die imperialistischen USA vertrieben. Antworten darauf liefert mit 39 Jahren Verzögerung das Buch eines Journalisten, der von 1965 bis 1972 für die "Welt" über den Vietnamkrieg berichtet hat. Uwe Siemon-Netto beschreibt einen grausamen Guerillakrieg fernab aller David-gegen-Goliath-Romantik, in dem die nordvietnamesische Vietkong-Armee gezielt auf Einschüchterung durch Terror gegen die südvietnamesische Zivilbevölkerung gesetzt hatte. Die Schilderungen von gebrandschatzten Dörfern und deren zur Abschreckung umgebrachte Bevölkerung sind glaubhaft. In den Volksgerichtshinterhöfen der vom Vietkong eroberten Stadtviertel waren nächtelang Schüsse zu hören, Exekutionssalven. mehr