Thema
Vietnam
Wettskandal in Asien

Zweieinhalb Jahre Haft für vietnamesischen Fußballer

Wegen eines Verstoßes gegen das gesetzliche Verbot von Fußball-Wetten muss ein Spieler des vietnamesischen Supercup-Gewinners Vissai Ninh Binh zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Ein Gericht in Hanoi fällte das Urteil wegen Wetten auf ein offizielles Spiel des Pokalsiegers von 2013 im vergangenen Frühjahr gegen den malaysischen Klub Kelantan (3:2). Der illegal tätige Buchmacher erhielt ebenfalls eine 30-monatige Haftstrafe. Acht weitere Vissai-Spieler wurden wegen der Beteiligung an den Wetten, die den Profis einen Gesamtgewinn von umgerechnet rund 36.000 Euro gebracht hatte, mit bis zu 27-monatigen Bewährungsstrafen belegt. Die Aufdeckung des Falles hatte im Frühling in Vietnams Profiliga mitten in der laufenden Saison zu Vissais Rückzug geführt. Nach damaligen Angaben des Vereins waren 13 Spieler an den Wetten auf die Begegnung beteiligt gewesen. mehr

Hanoi

Tote Tiger in der Restaurantküche

Mit Schlachtermessern haben drei Männer zwei tote Tiger bearbeitet, als die Polizei in Vietnam sie in einem Restaurant überrascht hat. Sie wollten aus den Knochen Tigerpaste kochen, die nach einem Aberglauben die Manneskraft stärkt und bei Gelenkproblemen hilft. Die Männer wurden festgenommen, so die Polizei in der Provinz Dong Lai. Tiger sind in Vietnam geschützt. Sie dürfen nicht gejagt, gefangen, getötet oder verarbeitet werden. Der Verkauf von Tigerpaste ist auch illegal, das Produkt aber populär. mehr

Düsseldorf

Metro verkauft Vietnam-Geschäft

Der Handelskonzern Metro verkauft sein Großhandelsgeschäft in Vietnam für 655 Millionen Euro an die thailändische Handelsgruppe Berli Jucker Public Company Limited (BJC). Die beiden Unternehmen hätten eine entsprechend Vereinbarung unterzeichnet, teilte die Metro mit. Das Paket beinhaltet alle 19 Großmärkte und das zugehörige Immobilienportfolio. Die Transaktion werde Metro voraussichtlich einen positiven Effekt beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern in dreistelliger Millionenhöhe bringen, hieß es. Der Verkauf muss aber noch genehmigt werden. mehr

Vietnam

Taifun "Rammasun" wütet: Mindestens 27 Tote

Taifun "Rammasun" hat in Vietnam mindestens 27 Menschenleben gefordert. 24 der Opfer seien bei Überschwemmungen und Erdrutschen umgekommen, wie die Sturmwarnzentrale am Dienstag mitteilte. Zudem seien drei Menschen von Blitzen getötet worden. Unter den Toten seien auch sechs Kinder. Der Sturm traf vor allem den Norden des Landes, wo die Wassermassen rund 500 Häuser beschädigten, ganze Straßen wegschwemmten und Tausende Hektar Reisfelder überfluteten. Tausende Einwohner mussten ihre Häuser verlassen und wurden in Sicherheit gebracht. Mancherorts fiel der Strom aus. Der Taifun hatte zuvor mit Sturmfluten, Starkregen und heftigen Sturmböen auf den Philippinen und in Südchina gewütet. In beiden Ländern kamen insgesamt 120 Menschen ums Leben. "Rammasun" gilt als einer der bislang stärksten Taifune in dieser Saison. mehr

Im Wert von 75.000 Euro

35 Kilo Elfenbein am Prager Flughafen beschlagnahmt

Fahnder haben am Václav-Havel-Flughafen in Prag mehr als 35 Kilogramm Elfenbein sichergestellt. Das teilte der tschechische Zoll am Montag mit. Der Schmuggler sei wegen seines sehr schweren Gepäcks aufgefallen. Er war auf dem Weg nach Vietnam. Im Koffer fanden die Beamten vier Elefanten-Stoßzähne, die von mindestens drei verschiedenen Tieren stammten und in Stücke zersägt waren. Der längste maß zusammengelegt 177 Zentimeter. Der Wert auf dem Schwarzmarkt wurde auf rund 75 000 Euro geschätzt. Die internationale Polizeibehörde Interpol schätzt, dass der Elfenbeinschmuggel in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. mehr