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Vietnam
Bangkok

Drogenvergehen: Indonesien richtet sechs Menschen hin

Trotz internationaler Appelle sind in Indonesien zwei Frauen und vier Männer wegen Drogendelikten hingerichtet worden. Wie örtliche Medien berichteten, wurden die Verurteilten aus Indonesien, Vietnam, Brasilien, den Niederlanden, Malawi und Nigeria gestern kurz nach Mitternacht von einem Exekutionskommando erschossen. Die Niederlande protestierten gegen die Vollstreckung und zogen vorübergehend ihren Botschafter aus Jakarta ab. Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff erklärte, sie sei "empört und bestürzt". Auch Menschenrechtler im In- und Ausland kritisierten die Hinrichtungen scharf und forderten Indonesien auf, die Todesstrafe abzuschaffen. Die Regierung hat angekündigt, allein in diesem Jahr 20 Todesurteile zu vollstrecken. mehr

Vietnam

Viele Seeleute nach Untergang eines Frachters vermisst

Ein Frachtschiff mit 19 Besatzungsmitgliedern ist vor der Küste Vietnams gesunken. Die norwegische Reederei Gearbulk in Bergen teilte mit, bislang sei nur ein philippinischer Seemann lebend geborgen worden. Die "Bulk Jupiter" habe Bauxit von Malaysia nach China bringen sollen und 287 Kilometer vor der vietnamesischen Küste einen Notruf gesendet. Ein vietnamesischer Beamter sagte, bislang seien zwei Leichen geborgen worden. Diesiges Wetter und hohe Wellen hätten die Rettungsarbeiten am Samstag behindert. mehr

Vietnam

Mann schmuggelte Heroin in Erdnüssen

In Vietnam ist ein Mann festgenommen worden, der Heroin in Erdnussschalen im Gepäck hatte. Der Mann aus Singapur hatte das Rauschgift mit einem geschätzten Straßenwert von rund 500 000 Dollar (etwa 402 000 Euro) auch in Bonbons versteckt, als er am Flughafen von Ho-Chi-Minh-Stadt eintraf, berichtete Polizei am Mittwoch. Die Zöllner erklärten, diese Methode der Tarnung sei ihnen noch nicht untergekommen. Der Mann wollte nach Taiwan fliegen. Nach vietnamesischem Recht steht auf den Schmuggel von mehr als 600 Gramm Heroin die Todesstrafe. mehr

Meine Stadt

Die Lieblingsorte von Norbert Wolbeck

Das Reisen gehört für Nobert Wolbeck (54) zum Leben dazu. Als Kind guckte er sich schon fasziniert im Flughafen um, jetzt - seit 16 Jahren - hat er ein eigenes Reisebüro an der Lorettostraße. Mit seinen Kunden unternimmt er organisierte Reisen - zu außergewöhnlichen Opern-Aufführungen in New York oder Berlin, aber auch nach Südafrika, Vietnam oder Kambodscha. Die meisten Länder der Welt hat Wolbeck, der auch in Unterbilk wohnt, gesehen. mehr