Volkswagen AG - alle aktuellen Informationen
Volkswagen AG - alle aktuellen Informationen FOTO: dpa, Julian Stratenschulte
Volkswagen AG

Fukushima für Autos

Man spielt das Thema gerne herunter: Volkswagen spricht von "Diesel-Thematik", Daimler nennt seinen Millionen-Rückruf "Zukunftsplan für Diesel". Die Gerichte werden klären, ob die Konzerne Gesetze brachen oder nur Gesetzeslücken nutzten. Doch so oder so bedeutet der Abgasskandal für die Branche eine Zäsur. Er beschädigt das Vertrauen der Kunden, zumal VW in Deutschland eine Entschädigung wie in den USA verweigert und Aufklärungswillen vermissen lässt. Er zeigt, dass Hersteller lange auf das falsche Pferd setzten: Wie günstig könnten Elektroautos heute sein, wenn Konzerne die Energie, die sie in den Diesel setzten, in E-Mobilität gesteckt hätten? Und er zerstört das Geschäftsmodell einer Branche, wie es die Energie mit Fukushima erlebt hat. Nur dass es bei Autobauern um viel mehr Stellen geht, wie jetzt das Ifo zeigt. Die Politik streitet noch, ob sie den Diesel, den sie erst förderte, stumpf verbieten und ihre CO2-Ziele riskieren will. Die Klugen reißen selbst das Steuer rum: Volvo und Porsche läuten den Abschied vom Diesel ein. Viele Verbraucher dürften folgen. mehr

Memmingen

1860 München startet mit Sieg in der Regionalliga

Die "Löwen" bejubelten den Traumstart zum Neuanfang überschwänglich. Sascha Mölders, Timo Gebhart & Co. kletterten auf den Zaun und feierten mit ihren Fans unter den 5000 Besuchern nach dem 4:1-Sieg im Eröffnungsspiel der Regionalliga-Saison. "Wir sind alle hier, um Sechzig nach vorne zu bringen und zu zeigen, dass wir Löwen sind. Natürlich war das heute ein gefühlter Befreiungsschlag nach den Vorkommnissen der letzten Wochen", erklärte Rückkehrer Gebhart, der zusammen mit Mölders und Jan Mauersberger das verjüngte Team des im Juni noch in der Zweiten Liga spielenden TSV 1860 München anführte. mehr

Hamburg

Mercedes verliert Sponsorenvertrag beim DFB

Volkswagen löst den Rivalen Mercedes-Benz nach mehr als vier Jahrzehnten als Sponsor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ab. Das Präsidium habe sich gestern einstimmig für eine Zusammenarbeit mit dem Wolfsburger Autohersteller ausgesprochen, teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit. Das Vertragsverhältnis mit Mercedes laufe Ende nächsten Jahres aus. Die Zusammenarbeit mit VW beginnt am 1. Januar 2019 und hat eine Laufzeit von fünfeinhalb Jahren. Die "Welt" schrieb ohne Angaben von Quellen, VW werde zwischen 25 und 30 Millionen Euro pro Jahr an den DFB zahlen. Mercedes, das sein Engagement 1972 begann und 1990 Generalsponsor wurde, soll zuletzt rund acht Millionen Euro pro Jahr gezahlt haben. mehr