Werne
Rheinberg/Werne

Bei Amazon wird mal wieder gestreikt

Beim Internet-Versandhändler Amazon ist erneut gestreikt worden. Mitarbeiter legten in Rheinberg, Werne, Leipzig, Graben bei Augsburg und in Bad Hersfeld die Arbeit nieder, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Amazon betonte, der Streik habe keine "Auswirkungen auf das Kundenversprechen". Es beteilige sich nur ein geringer Teil der Belegschaft, erklärte das Unternehmen. Verdi fordert von Amazon, die Beschäftigten nach dem Tarifvertrag für den Versand- und Einzelhandel zu bezahlen. Das Unternehmen verweigert laut Gewerkschaft die Aufnahme von Tarifverhandlungen und verweist darauf, dass sich die Bezahlung der Beschäftigten am Tarifvertrag der Logistikbranche orientiere. mehr

Rheinberg

Amazon-Streik: Verdis Taktik setzt auf "Unberechenbarkeit"

Nachdem die Streiks vor den großen Festtagen wie Ostern und Weihnachten bei den Amazon-Beschäftigten schon zum Ritual verfestigt sind, setzt die Gewerkschaft Verdi im Streit um einen Tarifvertrag zunehmend auf eine neue Strategie. Durch "Unberechenbarkeit" für den Arbeitgeber und eine neue "Rein-Raus-Streiktaktik" will die Gewerkschaft Verdi weiter für Ausfälle beim weltweit größten Online-Versandhändler sorgen und somit neuen Druck entfachen. mehr